Öffentlich dokumentierte Einsätze mit realen Leistungsdaten: wer setzt welchen Roboter wo ein — und was kommt dabei heraus. Jede Kennzahl trägt ihre Quelle; Hersteller-Referenzcases sind als Werbekontext gekennzeichnet. Anders als die Praxiswerte fließen Fallstudien nicht in die Bedarfsanalyse ein: Einzelfälle belegen, sie rechnen nicht.
Bauknecht Immobilien (Geschäftsführer Garrit Bauknecht) als Eigentümerin und Vermieterin; die Roboter werden laut Kundenzitat „in Zusammenarbeit mit TCOrobotics“ eingesetzt, eine Rolle als Bereitsteller oder Betreiber nennt die Quelle nicht. Aufzugsanbindung über die Schnittstelle Robot Building Logistics als Teil von Schindler CoLab, technisch vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Olivaw GmbH, München · Bauknecht-Quartier Bottrop
EndkundeReinigungsroboter (Hersteller und Modell in der Quelle nicht genannt) (nicht publiziert) · Büroquartier (denkmalgeschützt, 2019 bis 2023 umfassend modernisiert) · 15.000 m² · Bottrop (DE) · seit April 2026 — die Pressemitteilung vom 15.04.2026 schreibt „seit heute“ bzw. „ab sofort“; das ist das Mitteilungsdatum, kein bestätigter Inbetriebnahmetag
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Reinigungsfläche des Roboters
- 1.200 m²
- Wörtlich: „Damit reinigt er rund 1.200 Quadratmeter Allgemeinflächen über die Etagen hinweg – inklusive der Aufzugskabinen – vollständig autonom“, präzisiert als „die Allgemeinflächen in den Treppenhäusern sowie die Aufzugskabinen“. Zur Frequenz steht nur „regelmäßig“; es gibt keine Zyklenzahl und keine Betriebsstunden. Daraus ist WEDER eine Tagesleistung NOCH eine Flächenleistung in m²/h ableitbar
- Etagenabdeckung
- 5 Etagen
- Der Roboter wechselt selbstständig „zwischen den fünf Etagen“ und nutzt dafür die Aufzüge
- Flottengröße
- 3 Roboter (einer innen, zwei im Außenbereich)
- „Zwei weitere KI-gesteuerte Reinigungsroboter sind im Außenbereich im Einsatz.“ Zu den beiden Außenrobotern macht die Quelle keinerlei weitere Angaben — weder Modell noch Fläche noch Aufgabe
- genutzte Aufzüge
- 5 von 6 Anlagen
- Im Zuge der Modernisierung wurden „sechs neue Aufzüge mit vier bis acht Haltestellen“ installiert; „Fünf der sechs Aufzüge werden nun vom Roboter genutzt“
- Garrit Bauknecht, Geschäftsführer von Bauknecht Immobilien (wörtlich und ungekürzt): „Mit dem Einsatz von drei KI-gesteuerten Reinigungsrobotern in Zusammenarbeit mit TCOrobotics setzen wir neue Maßstäbe im effizienten Gebäudebetrieb. In Kombination mit den Aufzugslösungen von Schindler ermöglichen wir erstmals einen vollständig autonomen Einsatz über mehrere Etagen hinweg.“
- Stefan Janßen, Service & Modernization Sales Director bei Schindler Deutschland (wörtlich): „Der erste Reinigungsroboter in Bottrop, der unsere Aufzüge nutzt, ist ein großer Schritt – und wir hoffen, künftig viele weitere Roboter-Fahrgäste in unseren Anlagen zu sehen.“
- Technische Zuordnung, präzise: „Die Kommunikation zwischen Roboter, der Olivaw Plattform und Aufzug läuft über die Schnittstelle Robot Building Logistics. Sie ist Teil von Schindler CoLab, der zentralen Schnittstellenplattform von Schindler.“ Die Schnittstelle gehört also Schindler; Olivaw ist eine von drei beteiligten Parteien und ausdrücklich KEIN Roboterhersteller.
- Das „erstmals“ ist ein Anbieter-Superlativ, den dieselbe Mitteilung teilweise selbst entkräftet: Schindler nennt dort bereits Service-Roboter im Radisson Blu am Flughafen Zürich und Transport-Roboter im Krankenhaus-Labor Lugano, die autonom Schindler-Aufzüge nutzen. „Erstmals“ gilt also einem REINIGUNGS-Roboter an Schindler-Aufzügen, nicht der Roboter-Aufzug-Anbindung an sich.
- TCOrobotics ist im Datenbestand bereits als Anbieter geführt (suppliers.json, TCOrobotics GmbH, Vaihingen an der Enz, Distributor von Gausium und Pudu) und im Kaufland-Fall als Integrator genannt. Aus dem TCOrobotics-Portfolio auf Gausium oder Pudu zu schließen wäre dennoch Spekulation und unterbleibt.
Einordnung: Relevanter, als es die kleine Fläche vermuten lässt: Der Fall belegt die 2026 aufkommende Aufzugsanbindung im deutschen Bestandsgebäude und ist nach Mercure Bochum das zweite deutsche Objekt mit dokumentiertem autonomem Etagenwechsel. Zweitens ist es das zweite unabhängig dokumentierte Objekt eines bereits erfassten Anbieters (TCOrobotics). Was der Fall NICHT zeigt: Robotermodell und Hersteller werden nicht genannt, robotIdKatalog bleibt null. Zur Frequenz steht nur „regelmäßig“ — aus den 1.200 m² lässt sich weder eine Tagesleistung noch eine Flächenleistung bilden. Es fehlen Kosten, Amortisation, Personalstunden und jede Angabe zu den beiden Außenrobotern. Die Rolle von TCOrobotics ist nicht belegt: Die Quelle sagt ausschließlich „in Zusammenarbeit mit TCOrobotics“, und zwar nur im Kundenzitat, nicht im redaktionellen Text — Bereitstellung, Betrieb oder Integratorrolle werden nirgends benannt. Quellenart: Pressemitteilung von Schindler Deutschland, also Werbekontext, keine unabhängige Berichterstattung und keine Messung.
Quellen (2)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Pressemitteilung von Schindler Deutschland vom 15.04.2026 (Berlin/Bottrop, ots, übermittelt durch news aktuell): Im denkmalgeschützten, von 2019 bis 2023 modernisierten Bauknecht-Quartier Bottrop mit rund 15.000 m² Bürofläche fährt „seit heute“ ein autonomer Reinigungsroboter selbstständig mit den Schindler-Aufzügen zwischen fünf Etagen und reinigt „rund 1.200 Quadratmeter Allgemeinflächen über die Etagen hinweg – inklusive der Aufzugskabinen“ (Treppenhäuser und Aufzugskabinen, Frequenz nur „regelmäßig“); von sechs neuen Aufzügen mit vier bis acht Haltestellen nutzt der Roboter fünf; insgesamt drei KI-gesteuerte Reinigungsroboter im Objekt, davon zwei im Außenbereich; Kommunikation zwischen Roboter, Olivaw-Plattform und Aufzug über die Schindler-Schnittstelle Robot Building Logistics als Teil von Schindler CoLab; Zitate Garrit Bauknecht und Stefan Janßen. Robotermodell und Hersteller werden nicht genannt — https://www.presseportal.de/pm/80255/6255867
- Herstellermeldung (Werbekontext)Website der Olivaw GmbH (abgerufen 08.09.2026): Sitz Otto-Hahn-Ring 6, Gebäude 60, 81739 München; Geschäftsmodell „multi-cloud Robot-Resource-Management-Platform“, integriert mit marktführenden Aufzugsherstellern. Belegt, dass Olivaw ein Plattformanbieter und ausdrücklich KEIN Roboterhersteller ist — diese Angaben stehen NICHT in der Schindler-Pressemitteilung — https://olivaw.ai/
Charité CFM Facility Management GmbH, Berlin (Auftraggeberin; Anschrift laut Leistungsbeschreibung Charitéplatz 1, 10117 Berlin, laut Bekanntmachungs-Stammsatz abweichend Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin). Zuschlagsempfängerin ist die HAGRO Maschinen Vertriebs GmbH, Mecklenburgische Str. 68, 14197 Berlin, in der Bekanntmachung als kleines Unternehmen eingestuft · Charité CFM Facility Management GmbH, Vergabe DL 13/24
EndkundeNass-Saug-Roboter (Modell und Hersteller in keiner der drei Bekanntmachungen genannt) (nicht publiziert) · Öffentliche Vergabe: Miete von Reinigungsgeräten für einen Universitätsklinik-Betreiber (Einsatzort laut Los „alle Standorte“) · Berlin (DE) · Vertragslaufzeit 15.11.2024 bis 14.11.2029 (1.825 Tage, exakt 60 Monate); Vertragsschluss 30.12.2024, Zuschlagsdatum 06.01.2025, Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung am 08.01.2025 (ABl. 5/2025). Ursprünglich ausgeschrieben war eine Laufzeit bis 31.08.2030 (2.146 Tage); die Korrekturbekanntmachung vom 12.07.2024 kürzte auf 1.825 Tage
- gemietete Reinigungsroboter
- 3 Nass-Saug-Roboter (eigenes Los)
- Wörtlich aus der Leistungsbeschreibung: „die Miete von 6 Nachlauf- und 24 Aufsitz-Reinigungsgeräten und 3 Nass-Saug-Robotern für einen Zeitraum von 60 Monaten inklusive Full-Service-Leistungen und Schulungsleistungen für das CFM-Personal“. Die Losbeschreibung lautet „Miete und Full-Service-Leistungen für Reinigungsroboter inkl. Software.“ — Full Service und Software sind damit belegt und nicht unterstellt
- konventionelle Mietgeräte im selben Verfahren
- 30 Geräte (6 Nachlauf-, 24 Aufsitzgeräte)
- Stückzahl-Anteil der Roboter an der Gesamtvergabe: 3 von 33 Geräten, also 9 Prozent. Das ist ausdrücklich ein STÜCKZAHL-Anteil, kein Wert- oder Flächenanteil
- Vertragslaufzeit
- 60 Monate (1.825 Tage, 15.11.2024 bis 14.11.2029)
- PlannedPeriod StartDate 2024-11-15, EndDate 2029-11-14, DurationMeasure 1825 Tage — in sich konsistent. Auftragsart „supplies“ (Lieferleistung), ausdrücklich KEIN Rahmenvertrag
- eingegangene Angebote
- 5 Angebote (davon 2 kleine Unternehmen)
- ReceivedSubmissionsStatistics: tenders 5, alle elektronisch, davon 2 kleine Unternehmen und 2 KMU, 0 Kleinstunternehmen, 0 mittlere Unternehmen, 0 Teilnahmeanträge, 0 Angebote aus dem Ausland, 0 ausgeschlossene Angebote. Ein aussagekräftiges Signal zur Wettbewerbsdichte im deutschen Klinik-Robotermarkt
- Zuschlagskriterium Preis
- 60 % Gewichtung
- Zuschlagsraster: Preis 60 %, Qualität nach Bemusterung 30 %, Konzept Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit 10 %. WICHTIG: Dasselbe Raster gilt in der ursprünglichen Auftragsbekanntmachung auch für das Los der 30 konventionellen Maschinen — es ist das Standardraster dieses Auftraggebers und KEIN roboterspezifisches Signal
- geforderter Mindestjahresumsatz vergleichbarer Leistungen (Los Reinigungsroboter)
- 15.000 EUR/Jahr (Eignungsanforderung, KEIN Auftragswert)
- Eignungskriterium aus der Auftragsbekanntmachung 361405-2024. Wörtlich: „Nachzuweisen ist ein Umsatz von - mindestens 150.000,00 € / p.a. - für das Los 1 - mindestens 15.000,00 € / p.a. - für das Los 2“ (Los 2 ist das Los „Reinigungsroboter“). Einen Steuerstatus nennt die Bekanntmachung für diesen Betrag nicht; „netto“ steht dort nur in den Zahlungsbedingungen („30 Tage netto gemäß BVB und ZVB der CFM“) und meint das Zahlungsziel. Er ist ausdrücklich KEIN Auftragswert und keine Mietrate — der Auftragswert selbst wurde nach § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV nicht veröffentlicht. Gegenstück ist der Mindestumsatz für das Los der konventionellen Maschinen mit 150.000 EUR/Jahr; das Verhältnis von 10:1 ist das einzige verfügbare Wertindiz
- geforderter Mindestjahresumsatz vergleichbarer Leistungen (Los konventionelle Maschinen)
- 150.000 EUR/Jahr (Eignungsanforderung, KEIN Auftragswert)
- Vergleichswert zum Roboter-Los. Auch für diesen Betrag nennt die Bekanntmachung keinen Steuerstatus. Zusammen mit den 15.000 EUR/Jahr für das Roboter-Los ergibt sich ein Verhältnis von 10:1 — deutlich anders als das Stückzahlverhältnis von 30:3
- Der Auftragswert ist ausdrücklich nicht veröffentlicht. Wörtlich aus der Bekanntmachung: „Angaben zum Wert des Auftrags können nicht erfolgen, da die Veröffentlichung dieser Angaben den berechtigten geschäftlichen Interessen eines Unternehmens schaden würde (vgl. § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV).“ Damit ist aus diesem Fall KEINE Preisbeobachtung für prices.json ableitbar — er wäre sonst der wertvollste Preispunkt des Jahres gewesen.
- Verfahrensdaten: Vergabenummer DL 13/24, offenes Verfahren nach VgV, CPV 39713410 (Bodenreinigungsmaschinen) mit Nebencode 90910000. Das Roboter-Los ist LOT-0002 „Reinigungsroboter“ der ursprünglichen Auftragsbekanntmachung 361405-2024; die Vergabebekanntmachung 9653-2025 führt es technisch als LOT-0001, weil sie nur dieses eine Los abbildet.
- Weitere Eignungsanforderungen: Betriebshaftpflicht über 2,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie 0,5 Mio. EUR für Vermögensschäden, ISO 9001 und ISO 14001, Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).
- Der eigentliche Befund ist nicht, dass Roboter als Sonderfall behandelt würden, sondern das Gegenteil: Der Klinikbetreiber wendet auf Roboter dasselbe Zuschlagsraster an wie auf konventionelle Mietmaschinen (Preis 60 %, Qualität nach Bemusterung 30 %, Konzept Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit 10 %) — Roboter werden hier als normale Mietmaschine beschafft.
- Marktrelevanter Nachlauf: Kärcher hat die HAGRO Maschinen Vertriebs GmbH zum 1. Januar 2025 übernommen und daraus eine eigene Niederlassung mit Mietpark in Berlin gebildet (Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH, Niederlassung Berlin-Brandenburg HAGRO). Der Zuschlag wurde am 08.01.2025 bekanntgemacht — der Klinik-Robotermietvertrag bis 14.11.2029 wird damit faktisch von Kärcher bedient.
- Robotermodell und Hersteller sind in keiner der drei Bekanntmachungen genannt. Die HAGRO-Website hagro-berlin.de löste bei der Prüfung per DNS nicht auf; ein Direktkontakt zur Zuschlagsempfängerin wäre der einzige Weg zum Modell.
Einordnung: Der erste belegte öffentliche Vergabefall zur Robotermiete eines deutschen Klinikbetreibers und damit ein völlig neuer Inhaltstyp im Bestand: Er zeigt, WIE ein deutscher Klinikbetreiber Roboter einkauft — eigenes Los, Miete über 60 Monate, Full-Service und Software zwingend mitgemietet, 9 Prozent der Stückzahl, fünf Bieter. „Großvergabe“ wäre allerdings überzeichnet: Die Gesamtvergabe ist groß (33 Geräte, 60 Monate), das Roboter-Los mit drei Geräten und 15.000 EUR/Jahr Mindestumsatz-Anforderung ist klein. Was der Fall NICHT zeigt: kein Robotermodell, kein Hersteller (robotIdKatalog bleibt null), keine Fläche, keine Flächenleistung, keine Betriebsstunden — und vor allem keinen Preis, weil der Auftragswert nach § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV ausdrücklich zurückgehalten wurde. Ausdrücklich zu vermeiden ist die naheliegende Fehldeutung, das Zuschlagsraster (Qualität nach Bemusterung 30 %, Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit 10 %) sei ein roboterspezifisches Risikosignal: Es gilt im selben Verfahren identisch für die konventionellen Maschinen. Quellenlage: drei amtliche EU-Bekanntmachungen, gelesen im eForms-XML — formal die stärkste Quellenart des Bestands, inhaltlich aber ohne jede Leistungsangabe.
Quellen (4)
- BetreiberberichtAmtliche EU-Vergabebekanntmachung 9653-2025 (veröffentlicht 08.01.2025, ABl. 5/2025), gelesen im eForms-XML (https://ted.europa.eu/en/notice/9653-2025/xml; stabile PDF-Fassung https://ted.europa.eu/de/notice/9653-2025/pdf, weil die HTML-Detailseite eine JavaScript-Anwendung ist): Auftraggeberin Charité CFM Facility Management GmbH, Vergabe DL 13/24, offenes Verfahren nach VgV, CPV 39713410; Miete von 6 Nachlauf- und 24 Aufsitz-Reinigungsgeräten sowie 3 Nass-Saug-Robotern über 60 Monate inklusive Full-Service und Schulung; Losbeschreibung „Miete und Full-Service-Leistungen für Reinigungsroboter inkl. Software.“; Laufzeit 15.11.2024 bis 14.11.2029 (1.825 Tage), Vertragsschluss 30.12.2024, Zuschlag 06.01.2025; 5 Angebote, alle elektronisch, davon 2 kleine Unternehmen; Zuschlag an die HAGRO Maschinen Vertriebs GmbH, Berlin; Auftragswert nach § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV nicht veröffentlicht. Formal eine amtliche Vergabebekanntmachung — der Quellentyp der Zieldatei kennt dafür keinen eigenen Wert, deshalb hier als Bericht der Auftraggeberin geführt — https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/9653-2025
- BetreiberberichtUrsprüngliche Auftragsbekanntmachung 361405-2024 derselben Vergabe: LOT-0002 „Reinigungsroboter“, LOT-0001 „Nachlauf- und Aufsitzreinigungsgeräte“; Zuschlagskriterien für BEIDE Lose identisch mit Preis 60 %, Qualität nach Bemusterung 30 %, Konzept Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit 10 %; geforderter Mindestjahresumsatz vergleichbarer Leistungen 150.000 EUR für Los 1 und 15.000 EUR für Los 2; Betriebshaftpflicht 2,5 Mio. EUR Personen-/Sachschäden und 0,5 Mio. EUR Vermögensschäden, ISO 9001 und ISO 14001, BerlAVG; ursprünglich ausgeschriebene Laufzeit bis 31.08.2030 — https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/361405-2024
- BetreiberberichtKorrekturbekanntmachung 418778-2024 vom 12.07.2024: kürzt die ausgeschriebene Laufzeit von 2.146 auf 1.825 Tage (14.10.2029); bestätigt die identische Zuschlagsgewichtung 60/30/10 für beide Lose — https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/418778-2024
- Fachpresserationell reinigen: Kärcher übernimmt zum 1. Januar 2025 die HAGRO Maschinen Vertriebs GmbH und gründet dadurch eine eigene Niederlassung mit Mietpark in Berlin; HAGRO wird dort als etablierter Anbieter von Reinigungstechnik und -robotik beschrieben. Belegt, dass der Klinik-Robotermietvertrag bis 14.11.2029 faktisch von Kärcher bedient wird — https://www.rationell-reinigen.de/kaercher-verstaerkt-die-praesenz-in-berlin-289249/
DB Schenker · DB Schenker Gateway am Flughafen Stuttgart
Hersteller-ReferenzKärcher KIRA B 50 (Kärcher) · Umschlaglager / Logistik-Gateway am Flughafen · 6.000 m² · Stuttgart (DE) · seit August 2023
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Personalstunden-Verlagerung
- 90 min/Tag
- vorheriger manueller Reinigungsaufwand des eigenen Teams mit der Scheuersaugmaschine B 150 für die Gesamtfläche; Maximalwert – der Bericht nennt "bis zu 90 Minuten", die im Alltag oft nicht verfügbar waren
- Personalstunden-Verlagerung
- 15 min/Tag
- verbleibender täglicher Betreuungsaufwand für die KIRA B 50 (Maximalwert laut Referenzbericht)
- "Der Mehrwert, den KIRA uns bringt, war schnell erkennbar." – Jörg Abt, Gateway Manager Südwest, DB Schenker (aus dem englischsprachigen Kärcher-Referenzbericht übersetzt; Original: "The added value that KIRA brings us quickly became apparent.")
- "Es macht Spaß, so einen Erfolg zu erzielen." – Jörg Abt (übersetzt; Original: "It's fun to achieve that kind of success.")
- Kernproblem war laut Bericht der feine schwarze Reifen- und Abriebstaub der Flurförderzeuge, der sich im gesamten Lager verteilte; die Fläche ist für den Roboterbetrieb in 8 Bereiche aufgeteilt.
Einordnung: Von Kärcher publizierter Referenzcase, also Werbekontext – beide Zeitwerte sind Selbstauskünfte des Kunden im Marketingtext, nicht unabhängig gemessen und nicht telemetrisch belegt. Die Rechnung ist immerhin klar definiert: statt bis zu 90 Minuten eigener Reinigungsarbeit pro Tag (Maximalwert, der laut Bericht oft gar nicht verfügbar war) bleiben maximal 15 Minuten Betreuungsaufwand – die tatsächliche tägliche Ersparnis kann also unter 75 Minuten liegen. Das ist eine Personalzeit-Verlagerung, KEINE Kosteneinsparung und keine Flächenleistung: der Bericht nennt weder m²/h im Realbetrieb noch die Einsatzdauer des Roboters noch Anschaffungs- oder Betriebskosten. Einzelfall in einer Logistikhalle mit großen freien Flächen – gut geeignete Roboterumgebung, nicht auf verwinkelte Objekte übertragbar.
Quellen (2)
- Herstellermeldung (Werbekontext)KIRA B 50 seit August 2023 bei DB Schenker am Flughafen Stuttgart, 6.000 m² in 8 Bereichen, vorher bis zu 90 min manuelle Reinigung mit B 150 (im Einsatz seit 2020), jetzt max. 15 min/Tag; Zitate Jörg Abt — https://www.kaercher.com/int/professional/solution-for-every-target-group/transport/db-schenker.html
- Herstellermeldung (Werbekontext)DB Schenker (Stuttgart) auf Kärchers deutscher Industriereinigungs-Referenzseite als Referenzkunde mit KIRA B 50 gelistet — https://www.karcher.com/de/de/industriereinigung-referenzen.html
Denner AG (Discounter, Tochter der Migros-Gruppe); Projektkoordination, Schulung und laufende technische Wartung durch den autorisierten Regionaldistributor Robobee AG, Rothenthurm (CH)
EndkundePUDU CC1 (4-in-1-Reinigungsroboter) (Pudu Robotics) · Lebensmitteleinzelhandel / Discountfiliale (Filialnetz, kein Einzelobjekt) (CH) · Einsatzbeginn Herbst 2025 („The deployment commenced in Fall 2025“); Bekanntgabe der Partnerschaft am 09.06.2026, Fachpresse-Nachlauf 09./10.06.2026
- Rollout-Umfang
- 200 Roboter (vereinbart, kein Ist-Bestand)
- Wortlaut der Pressemitteilung: „The partnership includes the deployment of 200 PUDU CC1 4-in-1 cleaning robots across Denner's store network.“ Es handelt sich ausdrücklich um einen laufenden Rollout („ongoing deployment“), NICHT um eine bestätigte Zahl zum Meldezeitpunkt in Betrieb befindlicher Geräte. Robobee-CEO Dario Himmelsbach ordnet den Einsatz „every third shop within the Denner store network“ zu
- Pilotumfang
- 4 Filialen
- Der Rollout wurde aus einem Pilot in vier Filialen hochskaliert („scale from four pilot stores“)
- Installationsbasis des Distributors
- 300 Roboter (Robobee, Schweiz gesamt)
- Kontextzahl aus derselben Meldung: „over 300 robots across Switzerland“ als gesamte Schweizer Installationsbasis von Robobee. Sie bezieht sich NICHT auf Denner allein. Als Größenordnungs-Gegenprobe relevant: 200 Geräte allein bei Denner wären zwei Drittel dieser Basis — ein weiteres Indiz dafür, dass der Rollout noch läuft
- Christian Staub, Head of Sales bei Denner (wörtlich): „We're delighted to introduce smart helpers into our stores because hygiene and cleanliness remain top priorities in the supermarket environment. Ideally, we can use the time saved for other tasks.“
- Dario Himmelsbach, CEO Robobee (wörtlich): „Selling a robot is easy. However making it work in a complex retail environment is the real challenge. We don't do 'off-the-shelf' sales.“
- Nihad Zoronjic (Denner) zur Auswahlbegründung (wörtlich): „In our evaluation, Pudu Robotics stood out for the superior build quality and advanced engineering of their CC1 solution.“ Felix Zhang, Gründer und CEO von Pudu Robotics, äußert sich zur Skalierung aus den vier Pilotfilialen.
- WICHTIG: Die in der Pressemitteilung genannten „bis zu 2.000 m² je Gerät mit 15 Litern Wasser gegenüber über 100 Litern manuell“ und „more than doubles floor cleaning productivity“ stehen dort unter der Rubrik „Operational Advantages of the PUDU CC1 in Retail“. Das sind Herstellerangaben zum Gerätetyp, KEINE in Denner-Filialen gemessenen Werte, und sie dürfen nicht als Ist-Werte dieses Falls geführt werden.
- Technisches Detail mit DACH-Relevanz: Pudu entwickelte laut Meldung einen eigenen Softwaremodus gegen Kalkablagerungen wegen des mineralreichen europäischen Wassers.
- Zur Einordnung von „jede dritte Filiale“: Denner führt rund 612 eigene Filialen und 260 Denner-Partner, zusammen 872 Verkaufsstellen (Stand 2025). Diese absolute Filialzahl ist nur über Wikipedia belegbar — denner.ch/de/unternehmen/ueber-denner/ liefert 404 — und genügt dem Belegstandard nicht; sie steht deshalb nur hier und nicht als Kennzahl. Gegen die eigenen Filialen ist „jede dritte“ rechnerisch stimmig (32,7 %), gegen alle Verkaufsstellen wäre es rund jede vierte.
Einordnung: Einer der größten publizierten Filial-Rollouts von Reinigungsrobotern im DACH-Einzelhandel und ein Vergleichspunkt zum bereits erfassten Kaufland-Test — ein Rangbeleg für „der größte“ existiert nicht, deshalb steht hier bewusst kein Superlativ. Belegt sind Gerätezahl als Rollout-Umfang, Modell, Pilotumfang, Startzeitpunkt und die Zitate. Was der Fall NICHT zeigt: keine Filialfläche in m², keine gereinigte Fläche pro Tag, keine Flächenleistung, keine Stundenersparnis, keine Amortisation, keinen Preis, keine Angebotsart (weder Kauf noch Miete noch RaaS werden genannt) und keine Zahl tatsächlich in Betrieb befindlicher Geräte. Der Serviceumfang ist nicht vertraglich belegt; benannt sind lediglich Projektkoordination, Schulung und laufende technische Wartung durch Robobee. Quellenart: Herstellerpressemitteilung aus dem Pudu-Newsroom, sekundär Fachpresse — kein unabhängiger Beleg und keine eigenständige Bestätigung durch Denner außerhalb der von Pudu verbreiteten Zitate.
Quellen (2)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Pressemitteilung von Pudu Robotics vom 09.06.2026 (Dateline „Shenzhen / Rothenthurm – June 9, 2026“): Rollout von 200 PUDU CC1 über das Denner-Filialnetz, hochskaliert aus vier Pilotfilialen, Einsatzbeginn Herbst 2025, Robobee AG als autorisierter Regionaldistributor mit Projektkoordination, Schulung und Wartung, Robobee-Installationsbasis Schweiz „over 300 robots“; Zitate Christian Staub, Dario Himmelsbach, Nihad Zoronjic und Felix Zhang; eigener Softwaremodus gegen Kalkablagerungen. Die Leistungsangaben (2.000 m², 15 Liter) stehen dort als Geräte-Werbeaussagen, nicht als Denner-Messwerte — https://www.pudurobotics.com/en/news/pudu-robotics-robobee-forge-strategic-partnership-denner-robotic-cleaning-deployment-swiss-stores
- FachpresseMeldung des Retail Technology Innovation Hub vom 09./10.06.2026: bestätigt den Deal über 200 PUDU CC1 im Denner-Filialnetz, Denner als Migros-Tochter, Robobee als Distributor, Himmelsbach-Zitat. Ein Einsatzbeginn wird in dieser Meldung NICHT genannt — die Angabe „Herbst 2025“ stützt sich allein auf die Pudu-Pressemitteilung — https://retailtechinnovationhub.com/home/2026/6/9/denner-inks-automation-deal-to-deploy-pudu-cleaning-robots-across-swiss-retailers-store-network
Deutsche Bahn (Bahnhofsmanagement Frankfurt; Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulf wird im LOK Report zitiert) · Frankfurter Hauptbahnhof, unterirdische B-Ebene (später zusätzlich Vorplatz im Außeneinsatz)
Endkunde„Manni“ – autonomes Reinigungsfahrzeug von Spring Mobility (Modellbezeichnung nicht publiziert; zwei Laser- und zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras, zwei GPS-Antennen) (Spring Mobility (Berlin)) · Bahnhof · Frankfurt am Main (DE) · Test in der B-Ebene ab Februar 2021 (zunächst bis Ende April 2021), Fortsetzung im Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz ab Januar 2022 bis voraussichtlich Februar 2022, Spätschicht 14–22 Uhr
- gereinigte Fläche
- 12.000 m²/Tag
- Publizierte Tagesfläche des Roboters in der unterirdischen B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs; Wortlaut bei rationell reinigen: „täglich auf rund 12.000 Quadratmetern“, LOK Report nennt dieselbe Zahl („Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer“). Beide Artikel beruhen erkennbar auf DB-Angaben, keine unabhängige Messung; ob es sich um Soll- oder Ist-Fläche handelt, wird nicht offengelegt. Eine Gesamtfläche der B-Ebene ist nicht publiziert – die 12.000 m² sind eine Tagesleistung, keine Objektfläche
- Einsatzfenster
- 8 h/Tag (Schichtfenster 14–22 Uhr)
- Zeitfenster des Außeneinsatzes auf dem Vorplatz; Wortlaut: „zwischen 14 und 22 Uhr“ in der Spätschicht. Das ist das Schichtfenster, NICHT die belegte Laufzeit des Roboters – der Roboter wurde laut Meldung zusätzlich von einem Mitarbeitenden begleitet
- Flottengröße
- 1 Roboter
- Ein einzelnes Gerät; der Name „Manni“ entstand laut LOK Report aus einer internen Abstimmung mit rund 800 beteiligten Mitarbeitenden, über 500 Stimmen entfielen auf diesen Vorschlag
- Leif Niklas Wulf, Bahnhofsmanager des Frankfurter Hauptbahnhofs (zitiert im LOK Report): „Saubere Bahnhöfe tragen wesentlich zum Wohlbefinden aller Reisenden und Gäste bei.“
- Leif Niklas Wulf zum Zweck des Tests: „Mit dem Roboter testen wir eine innovative Möglichkeit, unsere Reinigungskräfte zu unterstützen und zu entlasten.“
- LOK Report zur Tagesleistung: „Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer am Frankfurter Hauptbahnhof eigenständig.“
- Zur Namensfindung: Der Name „Manni“ ging laut LOK Report aus einer internen Abstimmung hervor, an der sich rund 800 Mitarbeitende beteiligten; von vier Vorschlägen in der engeren Auswahl entfielen über 500 Stimmen auf diesen.
- Laut rationell reinigen ist das Fahrzeug mit zwei Lasersensoren, zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras und zwei GPS-Antennen ausgestattet; im Außeneinsatz auf dem Vorplatz fuhr es in der Spätschicht zwischen 14 und 22 Uhr, begleitet von einem Mitarbeitenden.
Einordnung: Eine frühe Erprobung an einem der meistfrequentierten Verkehrsbauwerke Deutschlands — mit einer konkreten publizierten Tagesleistung von rund 12.000 m² und einem Szenario, das sonst kaum dokumentiert ist: Reinigung unter laufendem Publikumsverkehr in der Spätschicht statt nachts, anschließend der Sprung in den ungeschützten Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz mitten im Winter. Was der Fall NICHT zeigt: Es war ausdrücklich ein befristeter Test (B-Ebene Februar bis Ende April 2021, Vorplatz Januar bis voraussichtlich Februar 2022), kein Regelbetrieb — ob daraus ein Rollout wurde, ist aus den Quellen nicht belegbar. Beide Artikel beruhen erkennbar auf Angaben der Deutschen Bahn, nicht auf unabhängiger Messung; ob die 12.000 m² eine Soll- oder eine Ist-Fläche sind, wird nicht offengelegt, und eine Gesamtfläche der B-Ebene nennt keine Quelle. Der Roboter fuhr laut Meldung nicht allein, sondern in Begleitung eines Mitarbeitenden — die Tagesfläche ist also keine personallose Leistung. Die Zeitspanne 14 bis 22 Uhr beschreibt das Schichtfenster, nicht die belegte Laufzeit des Geräts. Es fehlen Flächenleistung in m²/h, Kosten, Personalstunden und jede Bewertung der Reinigungsqualität; auch die Modellbezeichnung des Fahrzeugs ist nicht publiziert. Mit Stand 2021/2022 ist der Fall zudem deutlich älter als die übrigen hier dokumentierten Einsätze und eignet sich vor allem als Kontrapunkt: eine Erprobung, deren Fortsetzung offen blieb.
Quellen (2)
- FachpresseDeutsche Bahn testet ab Februar 2021 ein autonomes Reinigungsfahrzeug von Spring Mobility in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs: „täglich auf rund 12.000 Quadratmetern“, ausgestattet mit zwei Laser- und zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras und zwei GPS-Antennen; Fortsetzung im Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz ab Januar 2022 bis voraussichtlich Februar 2022 in der Spätschicht zwischen 14 und 22 Uhr, begleitet von einem Mitarbeitenden — https://www.rationell-reinigen.de/deutsche-bahn-testet-reinigungsroboter-202553/
- FachpresseMeldung vom 26.02.2021: „Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer am Frankfurter Hauptbahnhof eigenständig“; Testzeitraum zunächst bis Ende April 2021; Namensfindung „Manni“ über eine interne Abstimmung mit rund 800 Beteiligten und über 500 Stimmen bei vier Vorschlägen in der engeren Auswahl; Zitate von Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulf — https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/23477-hessen-manni-saeubert-den-frankfurter-hbf.html
DEUTZ AG · DEUTZ AG, Ersatzteillager Köln-Kalk und Montagelinien Köln-Porz
EndkundeKärcher KIRA B 50 (Kärcher) · Industrie (Logistikzentrum und Produktion) · 20.000 m² · Köln (DE) · seit März 2023 (Logistikzentrum) bzw. Oktober 2023 (Produktion)
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Routenerfolgsquote
- 96 %
- Anteil erfolgreich abgeschlossener Reinigungsrouten im Ersatzteillager Köln-Kalk (5.000 m²), Einsatz seit März 2023
- Routenerfolgsquote
- 98 %
- Anteil erfolgreich abgeschlossener Reinigungsrouten in der Produktion Köln-Porz (15.000 m², zwei Dockingstationen), Einsatz seit Oktober 2023
- Einsparung
- 50 %
- Von Kärcher genannte Kostensenkung gegenüber dem vorherigen Einsatz einer Aufsitzmaschine; Berechnungsgrundlage wird nicht offengelegt
- Betriebsstunden
- 3,5 h/Tour
- Einsatzdauer je Reinigungstour bei DEUTZ; täglicher Wartungsaufwand laut Bericht rund 10 Minuten
- Christoph Heid, Projektingenieur Facility Management DEUTZ AG: „Wo soviel bewegt wird, gibt's eine Menge Staub, den wir mit Nassreinigung und dem Wechsel von einer Kehr- auf eine Scheuersaugmaschine besser in den Griff kriegen wollten.“
- Christoph Heid: „Wir sind rundum zufrieden mit unserer KIRA.“
- Florian Heider, Projektingenieur Prozesstechnik an den Montagelinien: „Inspiriert von dem Topzeugnis unserer Logistikkollegen sind wir auch in Porz bei der Unterhaltsreinigung auf den autonom arbeitenden Kärcher Roboter umgeschwenkt – und haben damit einen Volltreffer gelandet.“
- Kontext der Flächen: rund 5.000 Bestellaufträge und 40 Tonnen Warenversand täglich im Logistikzentrum, 90 Sekunden Taktzeit in der Produktion.
Einordnung: Werbekontext: Der Fall stammt von der Referenzseite des Herstellers Kärcher, nicht von einer unabhängigen Redaktion — die Auswahl ist positiv vorselektiert und Negativfälle erscheinen dort nicht. Die Routenerfolgsquoten von 96 % und 98 % sind ungewöhnlich konkret; die Seite erwähnt zwar, dass Bordcomputer und KIRA-Portal Echtzeitdaten liefern, legt aber nicht offen, ob die Quoten daraus stammen — sie bleiben eine Herstellerangabe, wenn auch eine plausibel telemetriegestützte. Die 50 % Kosteneinsparung gegenüber der Aufsitzmaschine sind eine Herstellerbehauptung ohne offengelegte Rechnung und sollten nicht als übertragbarer Wert gelesen werden. Es fehlt jede Angabe zur tatsächlichen Flächenleistung in m²/h.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)KIRA B 50 bei DEUTZ AG Köln: 5.000 m² Ersatzteillager seit März 2023 mit 96 % Routenerfolgsquote, 15.000 m² Produktion Köln-Porz seit Oktober 2023 mit 98 %, 50 % niedrigere Kosten gegenüber Aufsitzmaschine, 3,5 h Einsatzdauer pro Tour, 10 min tägliche Wartung — https://www.karcher.com/de/de/industriereinigung-referenzen.html
Dirk Rossmann GmbH (Drogeriemarktkette); Implementierung durch PHILON Service Robotics, Weilheim an der Teck (seit Oktober 2022 mehrheitlich bei der G. Staehle GmbH & Co. KG / columbus Reinigungsmaschinen, Stuttgart)
EndkundeGausium Phantas (Gausium) · Drogeriefiliale (Filialnetz, kein Einzelobjekt) (DE) · Stand 26.11.2024 (Fachpresse): 45 Geräte in Betrieb, 170 insgesamt bestellt. Stand 24.04.2025 (Herstellerfallstudie): über 200 im Einsatz. Der Bestand 2026 ist nicht belegt; jüngster belegter Stand ist April 2025
- Flottengröße
- 45 Roboter (in Betrieb, Stand 26.11.2024)
- Zahl der zum Berichtszeitpunkt bereits laufenden Phantas laut Fachpresse
- Bestellmenge
- 170 Roboter (Stand 26.11.2024)
- Insgesamt bestellte Geräte, Auslieferung laut Bericht in den folgenden Monaten geplant. Diese Zahl ist die Fachpresse-Angabe und der belastbarere der beiden Bestandswerte
- Flottengröße
- 200 Roboter („over 200“, Stand 24.04.2025, Herstellerangabe)
- Herstellerfallstudie: „a fleet of over 200 Gausium Phantas robots now deployed across Rossmann's stores, with all new store openings set to include Phantas by default.“ UNAUFGELÖSTER WIDERSPRUCH: Die 200+ vom April 2025 übersteigen das fünf Monate zuvor dokumentierte Bestellvolumen von 170. Entweder folgte eine Nachbestellung, oder der Hersteller zählt anders — die Zahl stammt ausschließlich aus dem Werbekontext und ist nicht unabhängig bestätigt
- Reinigungsdauer je Filiale
- 1,5 h
- Herstellerangabe: „Phantas cleans an entire store in just 1.5 hours—without supervision.“ Ohne Filialfläche ist daraus KEINE Flächenleistung in m²/h ableitbar; ein Gegenrechnen mit den Handelsflächen anderer Fälle (Kaufland: rund 4.400 m² je Filiale) ist unzulässig, weil Rossmann-Drogerien erheblich kleiner sind
- Arwed E. Gronsky, Head of Operations bei Rossmann, zur Testphase: „the test phase was a complete success“. Zur Entscheidung nennt er ausdrücklich, der Servicepartner PHILON habe „an all-inclusive package“ angeboten — das ist der einzige Serviceumfang-Beleg des Falls (Richtung „voll“), allerdings eine Kundenaussage und keine vertragliche Zusicherung.
- Sebastian Rehse, Filialleiter Rossmann Werther, beschreibt anfängliche Skepsis und dann: „it's incredibly simple“; der Roboter passe sich auch verschobenen Displays an.
- Martin Haubensack, CTO der Philon Service Robotics, in der Fachpresse (wörtlich): „Dieser Auftrag ist ein bedeutender Meilenstein für uns und zeigt, wie groß die Nachfrage nach automatisierten Reinigungslösungen in großen Filialketten inzwischen ist“. Der Artikel führt den Auftrag als bisher größten Einzelauftrag von Philon.
- Die Herstellerfallstudie kündigt eine zweite Rollout-Phase an und erklärt Phantas zur Standardausstattung bei allen Neueröffnungen.
- Zur Unternehmensgröße nennt die Fachpresse-Quelle wörtlich: „Europaweit verfügt Rossmann über 4.700 Filialen.“ (Stand 26.11.2024). Das Gausium-Boilerplate spricht abweichend von „more than 4000 stores“, dort an Umsatzzahlen von 2019 gekoppelt und damit älter.
Einordnung: Der klarste deutsche Serien-Rollout im Einzelhandel und der einzige Fall im Bestand, der eine Reinigungsdauer je Objekt nennt. Zwei Quellenarten stützen ihn ungleich stark: die Fachpresse belegt Bestellmenge und Integrator, die Herstellerfallstudie den späteren Bestand — Letztere ist Werbekontext und wiegt deutlich weniger. Was der Fall NICHT zeigt: keine Filialfläche in m² und damit keine ableitbare Flächenleistung; die „1,5 Stunden je Filiale“ sind ohne Flächenangabe nicht in m²/h umrechenbar. Keine Stundenersparnis, keine Amortisation, keine Kosten- oder Preisangabe (Nebenbefund: kein öffentlicher Preis auffindbar). Die Zahl „über 200“ ist nicht unabhängig bestätigt und übersteigt das dokumentierte Bestellvolumen von 170 — wer nur die 200 zitiert, zitiert Herstellerwerbung. Der aktuelle Bestand 2026 ist unbelegt.
Quellen (2)
- Fachpresserationell reinigen vom 26.11.2024: Rossmann ordert 170 Reinigungsroboter vom Typ Gausium Phantas, 45 davon bereits in Betrieb; Implementierung durch PHILON Service Robotics (Weilheim an der Teck, seit Oktober 2022 mehrheitlich bei G. Staehle / columbus Reinigungsmaschinen, Stuttgart), wörtliches Zitat von Martin Haubensack, CTO der Philon Service Robotics („Dieser Auftrag ist ein bedeutender Meilenstein für uns …“); der Artikel nennt außerdem „Europaweit verfügt Rossmann über 4.700 Filialen.“ und schreibt, die 45 laufenden Geräte reinigten „vor und während der Geschäftszeiten“. Der Artikel nennt weder Fläche noch Reinigungsdauer, Kosten oder Zeitersparnis, und weder Gronsky noch Rehse noch „über 200“ oder „1,5 Stunden“ — https://www.rationell-reinigen.de/drogeriemarktkette-rossmann-ordert-170-reinigungsroboter-288712/
- Herstellermeldung (Werbekontext)Gausium-Fallstudie vom 24.04.2025 („200+ Stores, One Smart Cleaning Solution“): über 200 Phantas in Rossmann-Filialen ausgerollt, Phantas als Standardausstattung bei Neueröffnungen, eine komplette Filiale in 1,5 Stunden ohne Beaufsichtigung, zweite Rollout-Phase angekündigt; Zitate Arwed E. Gronsky (Head of Operations) inklusive „all-inclusive package“ und Sebastian Rehse (Filialleiter Werther). Werbekontext, schwächere Quellenart — https://gausium.com/case/rossmann/
Dorfner Gruppe (Gebäudedienstleister; Head of Robotics Adrian Hoffmann). Den Auftraggeber nennt die Quelle nicht — im bereits erfassten Fall zum selben Objekt ist es die Terminal 2 Gesellschaft. · Flughafen München (Terminal in der Quelle nicht näher bezeichnet)
GebäudereinigerScheuersaugroboter, Mischflotte aus großen und schmalen Geräten (Hersteller und Modelle in der Quelle nicht genannt) (nicht publiziert) · Flughafenterminal · 45.000 m² · München (DE) · Volle Flotte seit April 2026; Projektstart Dezember 2022 mit zwei Robotern, erste Erweiterung Februar 2023 (Beitrag der Dorfner Gruppe vom 03.08.2026)
- gereinigte Fläche
- 45.000 m²/Nachtschicht
- Wortlaut: „Satte 45.000 Quadratmeter Terminalfläche müssen autonom und hochpräzise gereinigt werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, das die Dorfner Gruppe seit April 2026 Nacht für Nacht in die Tat umsetzt. Mit einer Flotte aus zwölf autonomen Hightech-Robotern reinigt das Unternehmen innerhalb nur einer Schicht eine Fläche von der Größe von sechs Fußballfeldern.“ Betreiber-Eigenangabe im eigenen Unternehmensblog, keine unabhängige Messung. Aus 45.000 m² und zwölf Robotern darf KEINE Flächenleistung in m²/h abgeleitet werden — die Quelle nennt weder Schichtdauer noch Netto-Fahrzeit
- Flottengröße
- 12 Roboter
- Zwölf autonome Reinigungsroboter, laut Quelle eine Mischung aus großen und schmalen Scheuersaugmaschinen. Hersteller und Modelle werden nicht genannt — die Gausium-Zuordnung des Altfalls darf NICHT übernommen werden
- Reinigungskapazität je Tankfüllung
- 2 -fach (Untergrenze der Angabe „zwei- bis zweieinhalbfach“)
- Steigerung der Reinigungskapazität je Tankfüllung durch Kreislauf-Filtration; gereinigt wird laut Quelle chemiefrei mit entmineralisiertem Wasser. Obergrenze der Angabe ist das Zweieinhalbfache. Betreiberangabe ohne offengelegte Vergleichsbasis
- Adrian Hoffmann, Head of Robotics bei Dorfner (wörtlich): „Gerade bei Großflächen zeigt sich der enorme Mehrwert der Robotik. Die autonomen Maschinen reinigen sehr zuverlässig und mit einer gleichbleibend hohen Qualität.“
- Die Quelle datiert den Projektverlauf selbst: „Am Flughafen München startete das Projekt im Dezember 2022 mit zunächst zwei Robotern. Nach einer ersten Erweiterung im Februar 2023 ist seit April 2026 schließlich die volle Flotte im Einsatz.“ Damit ist dieser Eintrag die Fortschreibung von dorfner-flughafen-muenchen-t2-satellit-gausium und ausdrücklich KEIN zweiter unabhängiger Beleg.
- Zur Personalwirkung beschreibt die Quelle eine qualitative Verlagerung — früher Aufsitzmaschine, heute Operator-Tätigkeit plus Sanitärreinigung. Eine Zahl nennt sie dafür nicht.
- Den Auftraggeber benennt die Quelle nicht; sie schreibt lediglich „Der Kunde ist begeistert“. Die Formulierung „im Auftrag des Flughafens“ wäre unbelegt — Auftraggeberin im Altfall ist die Terminal 2 Gesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen und nicht der Flughafenbetreiber.
Einordnung: Der größte publizierte Nachtschicht-Einsatz eines deutschen Gebäudedienstleisters, den dieser Datenbestand führt: zwölf Roboter, 45.000 m² Terminalfläche in einer Schicht. In absoluten Zahlen liegen zwei erfasste Fälle darüber — Flughafen Zürich (26 Roboter, 120.000 m²/Tag) und Piepenbrock (75 Roboter); der Superlativ gilt also nur eng gefasst. Was der Fall NICHT zeigt: Hersteller und Modelle der zwölf Roboter werden nicht genannt (robotIdKatalog bleibt null), es gibt keine Flächenleistung in m²/h, keine Schichtdauer, keine Angabe, welcher Terminalbereich gemeint ist, und keine quantifizierte Personal- oder Kostenwirkung — qualitativ beschreibt die Quelle eine Verlagerung von der Aufsitzmaschine zur Operator- und Sanitärreinigungstätigkeit. Entscheidend für die Lesart: Dies ist die FORTSCHREIBUNG des bereits erfassten Falls dorfner-flughafen-muenchen-t2-satellit-gausium und kein zweiter unabhängiger Beleg — dieselbe Installation, dasselbe Projekt; die Quelle datiert den Start selbst auf Dezember 2022 mit zwei Robotern. Wer beide Fälle addiert, zählt den Flughafen München doppelt. Einzige Quelle ist der Unternehmensblog des Dienstleisters, eine Fachpresse-Gegenprüfung steht aus.
Quellen (1)
- BetreiberberichtBeitrag der Dorfner Gruppe vom 03.08.2026 „Mission Breaking 45.000“: seit April 2026 reinigen zwölf autonome Roboter Nacht für Nacht 45.000 m² Terminalfläche am Flughafen München in einer Schicht; Projektstart Dezember 2022 mit zwei Robotern, erste Erweiterung Februar 2023; Mischflotte aus großen und schmalen Scheuersaugmaschinen; Kreislauf-Filtration steigert die Reinigungskapazität je Tankfüllung um das Zwei- bis Zweieinhalbfache, chemiefrei mit entmineralisiertem Wasser; Zitat Adrian Hoffmann (Head of Robotics). Hersteller, Modelle, Flächenleistung, Schichtdauer und Kosten werden nicht genannt — https://www.dorfner-gruppe.de/mission-breaking-45-000-wie-dorfners-roboter-den-flughafen-muenchen-erobern/
Dorfner Gruppe (Reinigungsdienstleister im Auftrag der Terminal 2 Gesellschaft, Flughafen München) · Satellitengebäude Terminal 2, Flughafen München
GebäudereinigerGausium Reinigungsroboter (50-cm- und 75-cm-Variante) (Gausium) · Flughafen · 20.000 m² · München (DE) · seit Dezember 2022 (Artikel vom 18. September 2023)
- Flächenleistung
- 2.500 m²/h
- Angabe für die im Regelbetrieb im Satellit Terminal 2 eingesetzten Roboter; Wortlaut: „Die Reinigungsroboter, die im Satellit Terminal 2 im Regelbetrieb eingesetzt werden, reinigen aktuell rund 2.500 m²/h.“ Ob gemessen oder aus Herstellerangaben übernommen, wird im Artikel nicht offengelegt
- Flottengröße
- 2 Roboter
- Wortlaut: „Aktuell sind zwei Roboter des chinesischen Herstellers Gausium Robotics (ehemals Gaussian) im Satellitengebäude des Terminal 2 im Einsatz“; laut Bildunterschriften handelt es sich um eine 50-cm- und eine 75-cm-Variante, die nachts im Regelbetrieb arbeiten
- Laut Adrian Hoffmann, Head of Robotics in der Dorfner-Gruppe, habe man sich bewusst für Reinigungsqualität und gegen Show entschieden: „Das heißt: Die Roboter reinigen nachts und nicht unter Publikumsverkehr.“
- Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer der Dorfner-Gruppe: „Allerdings werden die Roboter aus meiner Sicht keine Menschen verdrängen und Arbeitsplätze vernichten.“
- Matthias Langbehn, der gemeinsam mit Ivonne Kuger die Geschäfte der Terminal-2-Gesellschaft führt: „Damit gehen wir mit unserem Partner Dorfner neue Wege in der Gebäudebewirtschaftung.“
- Laut Artikel beträgt die bei Dorfner insgesamt durch Roboter gereinigte Fläche rund 800.000 m² (Tendenz steigend); neben dem Flughafen München nennt der Artikel genau zwei weitere Objekte mit Robotereinsatz in der täglichen Reinigung: Datev in Nürnberg und Uniklinik Würzburg.
- Ziel bis Jahresende 2023 war die Automatisierung der gesamten frei zugänglichen Fläche der Passagierabfertigung (Ebene 4) im Satellit Terminal 2 mit in Summe etwa 20.000 m²; langfristig soll die automatisierte Reinigung auf den gesamten Passagierabfertigungsbereich mit rund 200.000 m² im Terminal 2 ausgeweitet werden.
Einordnung: Der Fall zeigt einen echten Regelbetrieb (nicht nur Pilot) in einem hochfrequentierten Flughafengebäude — die 2.500 m²/h liegen im Bereich dessen, was für Nachtreinigung auf grossen, weitgehend freien Verkehrsflächen plausibel ist. Was der Fall NICHT zeigt: Der Artikel legt nicht offen, ob die 2.500 m²/h aus Telemetrie stammen oder eine gerundete Betriebsannahme sind, und er nennt weder Netto-Flächenleistung inklusive Rüst-, Befüll- und Ladezeiten noch Kosten. Alle Angaben stammen von den Projektbeteiligten (Dorfner, Terminal-2-Gesellschaft), nicht aus unabhängiger Messung. Die 20.000 m² und 200.000 m² sind Zielgrössen, keine erreichten Ist-Werte zum Berichtszeitpunkt. Stand ist September 2023. FORTSCHREIBUNG: Der Eintrag dorfner-flughafen-muenchen-breaking-45000 dokumentiert denselben Einsatz im Jahr 2026 (12 Roboter, 45.000 m² je Nachtschicht) — es handelt sich um dasselbe Projekt, nicht um einen zweiten unabhängigen Beleg; die neuere Quelle datiert den Projektstart selbst auf Dezember 2022 mit zwei Robotern und die erste Erweiterung auf Februar 2023.
Quellen (1)
- FachpresseZwei Gausium-Roboter im Regelbetrieb im Satellit Terminal 2 des Flughafens München, Flächenleistung rund 2.500 m²/h, Nachtreinigung ohne Publikumsverkehr, Dorfner-weit rund 800.000 m² robotergereinigte Fläche — https://www.rationell-reinigen.de/roboter-am-flughafen-muenchen-fester-bestandteil-der-reinigung-271962/
Dr. Sasse Gruppe / Sasse Österreich
FM-DienstleisterNexaro Saugroboter (Modell im Bericht nicht spezifiziert) (Nexaro) · Bürokomplex eines Halbleiterherstellers · Kärnten (AT) · Rollout Ende 2024 bis Ende 2025 in drei Stufen; Stand des Berichts: Juli 2026
- Flottengröße
- 150 Roboter
- 150 Saugroboter in einem einzigen Kundenobjekt (großer Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten), schrittweise aufgebaut in drei Tranchen zu je 50 Geräten (Ende 2024, Mitte 2025, Jahresende 2025)
- Flottengröße
- 800 Roboter
- Gesamtbestand der Dr. Sasse Gruppe (rund 800 Roboter, davon rund 740 kompakte Nexaro-Saugroboter); Geräte und Software von insgesamt elf Herstellern sind über die IoT-Plattform ToolSense integriert, je Objekt laufen maximal zwei Hersteller parallel
- Michael Lackner (Robotics-Experte bei Dr. Sasse, Geschäftsführer Sasse Österreich): „Robotik wird bei uns nicht als Zusatzlösung verstanden, sondern als struktureller Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“
- Laura Sasse (Vorstand, zuständig für Finanzen, KI und Digitalisierung): „Mit der steigenden Anzahl an Robotern haben wir erkannt, dass für einen nachhaltigen und skalierbaren Betrieb eine klare Organisation erforderlich ist.“
- Die eingesetzten Saugroboter navigieren laut Artikel per Lasertechnologie ohne bildgebende Kamera. Ziel des Unternehmens ist ein vollständig automatisiert gereinigtes Objekt bis 2030.
Einordnung: Einer der größten publizierten Robotik-Rollouts eines deutschsprachigen FM-Dienstleisters in einem einzelnen Objekt: 150 Geräte in einem großen Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten (laut Artikel explizit Bürokomplex, nicht das Werk bzw. Reinraum-/Produktionsflächen), eingebettet in eine Gesamtflotte von rund 800 Robotern über elf Hersteller. Die Zahlen sind Flotten- und Organisationsdaten – es sind KEINE Flächenleistungen, Reinigungszeiten, Einsparungen oder Amortisationszeiten publiziert. Die auf der österreichischen Sasse-Website genannten „bis zu 1.800 m²/h“ für einen LionsBot R3 Scrub sind eine unbelegte Bis-zu-Angabe im Marketing-Blog des Betreibers (faktisch eine Katalogangabe ohne Messkontext) und wurden hier bewusst NICHT als Realwert übernommen. Quelle ist ein redaktioneller Fachartikel (rationell reinigen, 27.07.2026), der aber im Wesentlichen die Darstellung des Unternehmens wiedergibt; unabhängige Verifikation der Stückzahlen liegt nicht vor.
Quellen (2)
- FachpresseRund 800 Roboter bei Dr. Sasse, davon ca. 740 Nexaro-Saugroboter; 150 Roboter in einem großen Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten in drei Schritten à 50 Geräten (Ende 2024, Mitte 2025, Jahresende 2025); elf Hersteller über ToolSense integriert, max. zwei Hersteller je Objekt; Lasernavigation ohne Kamera; Ziel vollautomatisiertes Objekt bis 2030; Zitate Lackner und Sasse; Artikel vom 27.07.2026 — https://www.rationell-reinigen.de/automatisierung-in-der-reinigung-robotik-als-systementscheidung-298316/
- BetreiberberichtSasse Österreich nennt Co-botic 1700 Pro (Teppich, Büro) und LionsBot R3 Scrub (Hartboden, Industrie; „bis zu 1.800 m²/h“ als unbelegte Bis-zu-Angabe im Betreiber-Blog ohne Quellen-/Messkontext) im Einsatz bei einem Leiterplattenhersteller in der Steiermark; Einschätzung von Philipp Pfeifer (Technischer Standortleiter) — https://www.sasse.co.at/blog/reinigungsroboter-smart-cleaning
Dussmann Austria (Reinigungsdienstleister; CEO Peter Edelmayer) im Hörsaalzentrum der Medizinischen Universität Graz auf dem Gelände des LKH-Univ. Klinikum Graz; auf Hausseite Michael Kazianschütz, Bereichsleiter Wirtschaft und Logistik · Hörsaalzentrum der Medizinischen Universität Graz, Gelände des LKH-Univ. Klinikum Graz
FM-DienstleisterNilfisk SC25 (Nilfisk) · Hörsaalzentrum einer Medizinischen Universität auf Klinikgelände · Graz (AT) · seit April 2025 (Pressemitteilung vom 09.04.2025; die Original-PM beginnt mit „Graz 9. April 2025“)
- gereinigte Fläche
- 1.500 m²/Tag
- Wortlaut: „Der Nilfisk SC25 reinigt täglich rund 1.500 Quadratmeter im Hörsaalzentrum der Medizinischen Universität Graz, das sich auf dem Gelände des LKH-Univ. Klinikum Graz befindet.“ Praktische Tagesangabe des Betreibers für ein konkretes Objekt, kein Katalogwert. Da die Quelle keine Betriebsstunden nennt, darf daraus KEIN m²/h-Wert abgeleitet werden — anders als beim Fall HTL Villach, wo 4.000 m² in 4–6 h stehen. Ein einziges Gerät
- Michael Kazianschütz, Bereichsleiter Wirtschaft und Logistik am LKH-Univ. Klinikum Graz (wörtlich, Teil eines längeren Zitats): „Die Reinigungsleistung des vollautonomen Roboters hat uns überzeugt und ergänzt unsere bereits beachtliche Roboterflotte im Uniklinikum.“
- Betriebsablauf laut Quelle: Der Roboter fährt selbstständig die Dockingstation an, lädt dort, entleert das Schmutzwasser und befüllt Frischwasser. Wörtlich: „Lediglich eine Sichtkontrolle der Reinigungsergebnisse und eine kurze tägliche Wartung sind notwendig.“
- Die Quelle formuliert „Gemeinsam mit dem LKH-Univ. Klinikum Graz bringt der Dienstleister erstmals einen vollautonomen Reinigungsroboter zum Einsatz“ — gemeint ist der erste vollautonome Roboter von Dussmann Austria überhaupt, nicht der erste Roboter in diesem Haus. Zuvor war dort bereits ein Fensterreinigungsroboter von Dussmann im Einsatz (Zitat Edelmayer: „nach einem Roboter für Fensterreinigung … einen weiteren Schritt“).
- QUERVERWEIS, zwingend: Der bestehende Fall lkh-graz-kliniken-lionsbot-r3-scrub betrifft dasselbe Haus, aber ANDERE Geräte und einen anderen Betreiber — LionsBot- bzw. unbenannte Scheuersaugroboter der Klinik selbst („Franzi 2.0“, „Horsti“, „Annelies“, „Franziska“) in Neurologie, Chirurgie, Kinderklinik und Innerer Medizin, Quelle AUVA „Sichere Arbeit“ 1/2026. Die Flottenzahlen beider Fälle dürfen NICHT addiert werden.
- Datumsfalle: Die auf der Seite angezeigte Zeichenkette „09/04/2025“ wurde in der Recherche zunächst als US-Format gelesen und dadurch um fünf Monate verschoben. Maßgeblich sind das ISO-Attribut datePublished=2025-04-09, die dateModified 2025-04-09T12:55:05+02:00 und der Kopf der verlinkten Original-PM.
Einordnung: Der Fall schließt die auffälligste Lücke im Bestand: Der bereits erfasste LKH-Graz-Fall trägt keine einzige Kennzahl, hier liegt erstmals eine Tagesangabe für dieses Haus vor. Er ist ausdrücklich KEINE Dublette — anderes Gerät (Nilfisk SC25 statt LionsBot), anderer Betreiber (Dussmann als Dienstleister statt Klinikum als Endkunde), anderer Gebäudeteil (Hörsaalzentrum der Med Uni, nicht patientennahe Stationen). Beide Einträge müssen wechselseitig aufeinander verweisen, sonst entsteht der Eindruck einer Doppelzählung. Was der Fall NICHT zeigt: keine Betriebsstunden und damit keine Flächenleistung, ein einziges Gerät, keine Kosten, keine Angebotsart, keinen Serviceumfang, keine Amortisation, keine Personalwirkung in Zahlen und ausdrücklich keinen patientennahen Bereich. Der Nilfisk SC25 fehlt in robots.json (dort nur der Liberty SC50), robotIdKatalog bleibt deshalb null. Quellenart: Pressemitteilung des Dienstleisters in eigener Sache, Werbekontext; eine unabhängige Messung liegt nicht vor.
Quellen (1)
- BetreiberberichtPressemitteilung von Dussmann Austria vom 09.04.2025: Ein Nilfisk SC25 reinigt täglich rund 1.500 m² im Hörsaalzentrum der Medizinischen Universität Graz auf dem Gelände des LKH-Univ. Klinikum Graz; selbstständiges Anfahren der Dockingstation zum Laden, Entleeren und Wasserbefüllen, nur Sichtkontrolle und kurze tägliche Wartung nötig; erster vollautonomer Reinigungsroboter von Dussmann Austria, zuvor bereits ein Fensterreinigungsroboter im Haus; Zitate Michael Kazianschütz und Peter Edelmayer. Verlinkte Original-PM: https://de.dussmann.at/austria/news/2025/pdf-docx/pm-fm-roboter-lkh-graz.docx — https://de.dussmann.at/news-stories/news-details-1847/roboter-lkh-graz
Dussmann Austria (Reinigungsdienstleister) im Universitätsklinikum AKH Wien; CEO Peter Edelmayer, Niederlassungsleiter Wien und Niederösterreich Gunther Weber. Auf Seiten des Hauses: Michael Holub, stv. Leiter der Betriebsabteilung · Universitätsklinikum AKH Wien (Ebene 8, öffentliche Gangflächen; ab 2025 zusätzlich das Hörsaalzentrum)
FM-DienstleisterNilfisk Liberty SC50 (Nilfisk) · Universitätsklinikum · Wien (AT) · Einsatzstart nicht exakt publiziert — die Pressemitteilung vom 03.10.2024 sagt „seit einigen Wochen“, also etwa August/September 2024. Stand der Flächenausweitung: 09.04.2025
- zugewiesene Reinigungsfläche
- 9.000 m²/Tag
- Wortlaut: „Dussmann setzt bereits seit dem letzten Jahr im Universitätsklinikum AKH Wien einen Reinigungsroboter ein – mit Erfolg, die Reinigungsfläche wurde ausgeweitet, sie umfasst nun auch das Hörsaalzentrum des AKH Wien und somit insgesamt rund 9.000 Quadratmeter pro Tag.“ Das ist eine ZUGEWIESENE Fläche, kein gemessener Durchsatz und ausdrücklich KEINE Flächenleistung. Die Quelle nennt für 2024 genau EINEN Roboter; ob die 9.000 m² im April 2025 von einem oder mehreren Geräten erbracht werden, sagt sie nicht. Rechnerische Gegenprobe: robots.json führt für den Liberty SC50 1.936 m²/h als ausdrücklich THEORETISCHEN Wert bei 6 h Laufzeit; der Realwert desselben Modells beim selben Dienstleister (HTL Villach: 4.000 m² in 4–6 h, also 667–1.000 m²/h) verlangte für 9.000 m² rund 9 bis 13,5 Stunden reine Reinigungszeit — bei Einsatzbeginn ab 16 Uhr und 6 h Akkulaufzeit. Ein einzelnes Gerät ist damit praktisch ausgeschlossen
- Einsatzprofil laut Pressemitteilung vom 03.10.2024: Der Nilfisk Liberty SC50 reinigt auf Ebene 8 jeden Werktag ab 16 Uhr die öffentlichen Gangflächen. Zum Start heißt es dort nur „seit einigen Wochen“ — ein Startdatum nennt die Quelle nicht.
- Freigabe vor Inbetriebnahme, wörtlich: „Eine eingehende Prüfung ergab, dass der Roboter alle krankenhaushygienischen und sicherheitstechnischen Auflagen erfüllt.“ Eingebunden waren die Universitätsklinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle sowie die Technische Direktion. Das ist eine Freigabe VOR dem Betrieb, keine Aussage zur Reinigungsqualität im laufenden Betrieb.
- Die Meldung vom 09.04.2025, die die 9.000 m²/Tag trägt, handelt primär vom LKH Graz und nennt für das AKH Wien KEIN Modell. Das Modell „Nilfisk Liberty SC50“ ist ausschließlich durch die Meldung vom 03.10.2024 belegt — beide Quellen werden deshalb geführt.
- Datumsfalle: Das Anzeigeformat des Dussmann-CMS ist unzuverlässig (die AKH-Seite rendert englisch und zeigt „10/03/2024“, die Graz-Seite deutsch und zeigt „09/04/2025“). Maßgeblich sind die ISO-Attribute: datePublished 2024-10-03 bzw. 2025-04-09.
Einordnung: Der größte publizierte DACH-Klinikeinsatz nach zugewiesener Fläche — aber ausdrücklich KEIN Leistungsbeleg. Die Metrik heißt bewusst „zugewiesene Reinigungsfläche“ und nicht „gereinigte Fläche“ oder „Tagesleistung“: Ein einzelnes Gerät kann 9.000 m² pro Tag physikalisch nicht leisten, und wie viele Geräte 2025 im Einsatz sind, sagt keine der Quellen. Wird der Fall in einer Sortierung nach Tagesleistung geführt, steht er zu Unrecht an erster Stelle. Ein Vergleich mit dem Klinikum Magdeburg ist nur metrikgleich zulässig: dort sind die 1.888 m² die autonom reinigbare Fläche EINER Etage (von 937 m² durch Brandschutztür-IoT verdoppelt), das Tagesäquivalent liegt bei rund 1.600 m²/Tag (47.899 m²/Monat, 30 Tage) bzw. rund 2.280 m²/Tag bei 21 Werktagen. Was der Fall weiter NICHT zeigt: keine Betriebsstunden, keine Gerätezahl für 2025, keine Stundenersparnis, keine Kosten, keine Amortisation und keine Aussage zur Reinigungsqualität im laufenden Betrieb. Beide Quellen sind Eigendarstellungen des Dienstleisters ohne unabhängige Verifikation.
Quellen (2)
- BetreiberberichtPressemitteilung von Dussmann Austria vom 03.10.2024 (datePublished 2024-10-03): Nilfisk Liberty SC50 im Universitätsklinikum AKH Wien, Ebene 8, jeden Werktag ab 16 Uhr auf den öffentlichen Gangflächen, „seit einigen Wochen“ im Einsatz; Einbindung der Universitätsklinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle sowie der Technischen Direktion, wörtlich „Eine eingehende Prüfung ergab, dass der Roboter alle krankenhaushygienischen und sicherheitstechnischen Auflagen erfüllt“; Zitate Peter Edelmayer, Gunther Weber und Michael Holub. Belegt das Modell — https://de.dussmann.at/news-stories/news-details-1733/Dussmann_Meilenstein_der_innovativen_Krankenhausreinigung_im_AKH_Wien
- BetreiberberichtMeldung von Dussmann Austria vom 09.04.2025 (datePublished 2025-04-09), primär über den Robotereinsatz im LKH Graz: belegt ausschließlich die Flächenausweitung im AKH Wien auf das Hörsaalzentrum und „insgesamt rund 9.000 Quadratmeter pro Tag“. Für das AKH Wien nennt diese Meldung KEIN Modell; das dort genannte Modell Nilfisk SC25 gehört zum Grazer Fall — https://de.dussmann.at/news-stories/news-details-1847/roboter-lkh-graz
Flughafen Zürich AG, Gebäudereinigung in Eigenregie (Leiter Gebäudereinigung Daniel Ammann, rund 300 Mitarbeitende im Reinigungsteam) · Flughafen Zürich (Check-in-Bereiche, Terminals, Aufenthaltszonen)
EndkundeFlächen-Reinigungsroboter (26 Geräte; Modelle und Hersteller in allen Quellen ungenannt – die 2023 getesteten Vorläufer hießen „Charlie“ und „Zulu“) (nicht publiziert) · Flughafen · Zürich (CH) · Aufbau der Flotte auf 26 Geräte bis Herbst 2025 (Magazinbeitrag der Flughafen Zürich AG vom 08.07.2025, bestätigt von watson am 12.12.2025); Vorläufer-Testgeräte „Charlie“ und „Zulu“ ab Ende 2023, inzwischen ausgemustert
- gereinigte Fläche
- 120.000 m²/Tag
- Von der Flotte täglich gereinigte Fläche in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen; Wortlaut: „rund 120'000 Quadratmeter Fläche“. Gesamtwert für alle 26 Geräte, rechnerisch rund 4.600 m² je Roboter und Tag (eigene Ableitung, nicht publiziert)
- Flottengröße
- 26 Roboter
- 26 Flächen-Reinigungsroboter im Einsatz; die Geräte navigieren laut Quelle „bis zu 24 Stunden selbstständig“ durch den laufenden Betrieb, erkennen Hindernisse, entleeren Schmutzwasser und laden selbstständig nach. Der im selben watson-Artikel genannte Anbieter Robonnement betrifft die dort hauptsächlich behandelten Abfallroboter, nicht die 26 Reinigungsroboter – für diese bleibt der Hersteller ungenannt
- Einsparung
- 50 % Frischwasser (Obergrenze der Angabe „bis zu 50 Prozent“)
- Von der Flughafen Zürich AG als Bis-zu-Wert angegebene Reduktion des Frischwasserverbrauchs; Wortlaut: „Digitale Dosier- und Wasseraufbereitungssysteme senken den Verbrauch von Reinigungsmitteln und sparen bis zu 50 Prozent Frischwasser.“ Teil der Begründung ist die bordseitige Aufbereitung des Schmutzwassers, das laut Quelle bis zu dreimal wiederverwendet wird, bevor es gewechselt werden muss. Berechnungsgrundlage und Vergleichsbasis werden nicht offengelegt
- Personalbestand
- 300 Mitarbeitende im Reinigungsteam
- Größe des Reinigungsteams, das laut Betreiber durch die Roboter unterstützt und nicht ersetzt wird; die Zahl ist über zwei Jahre konstant (bereits im Tagblatt-Bericht vom 14.12.2023 als „das 300-köpfige Gebäudereinigungsteam“ genannt, als erst zwei Testroboter liefen: https://www.tagblatt.ch/wirtschaft/aviatik-roboter-auf-dem-vormarsch-wall-e-putzt-am-flughafen-zuerich-und-ki-zaehlt-swiss-passagiere-ld.2556098) – ein indirekter, aber seltener Beleg dafür, dass der Flottenaufbau nicht mit Personalabbau einherging
- Daniel Ammann, Leiter Gebäudereinigung bei der Flughafen Zürich AG: „Unsere Mitarbeitenden können sich heute auf die komplexeren Reinigungsaufgaben konzentrieren.“
- Daniel Ammann zur datengestützten Steuerung: „Früher wurde ein fester Turnus abgearbeitet. Heute wissen wir genau, wo gerade eine Reinigung nötig sein wird und können diese viel schneller sicherstellen. Das macht unsere Arbeit zielgerichteter und erhöht die Sauberkeit.“
- Das Magazin der Flughafen Zürich AG nennt neben den 26 Reinigungsrobotern rund 400 sensorüberwachte WC-Anlagen und über 50.000 Passagier-Rückmeldungen pro Monat als Grundlage der bedarfsgesteuerten Reinigung.
Einordnung: Der größte publizierte Reinigungsroboter-Einsatz im deutschsprachigen Raum: 26 Geräte, rund 120.000 m² täglich in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen — rechnerisch rund 4.600 m² je Roboter und Tag (eigene Ableitung, nicht publiziert). Besonders aussagekräftig ist die Kombination mit dem Personalstand: Das Reinigungsteam umfasst 300 Mitarbeitende und war bereits Ende 2023 gleich groß, als erst zwei Testgeräte liefen — ein seltener, wenn auch indirekter Beleg dafür, dass der Flottenaufbau hier nicht mit Personalabbau einherging. Dokumentiert ist außerdem der Weg dorthin: Die Vorläufer-Testgeräte „Charlie“ und „Zulu“ von Ende 2023 sind ausgemustert, ein abgebrochener Zweigeräte-Test war hier also nicht das Ende der Automatisierung. Was der Fall NICHT zeigt: Hauptquelle ist das Unternehmensmagazin der Flughafen Zürich AG, also Eigendarstellung des Betreibers ohne unabhängige Prüfung. Hersteller und Modelle werden in keiner Quelle genannt, eine Zuordnung zu einem konkreten Gerät ist damit ausgeschlossen. Es fehlen Flächenleistung in m²/h, Betriebsstunden je Gerät, Kosten und Amortisation. Die Wassereinsparung ist ausdrücklich als „bis zu 50 Prozent“ formuliert — eine Obergrenze ohne offengelegte Berechnungsgrundlage und Vergleichsbasis, die die Quelle zudem digitalen Dosier- und Wasseraufbereitungssystemen zuschreibt und nicht den Robotern allein.
Quellen (2)
- BetreiberberichtMagazinbeitrag der Flughafen Zürich AG vom 08.07.2025: 26 Flächen-Reinigungsroboter bis Herbst 2025, „rund 120'000 Quadratmeter Fläche“ täglich in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen, „bis zu 50 Prozent Frischwasser“ eingespart durch digitale Dosier- und Wasseraufbereitungssysteme (Schmutzwasser bis zu dreimal wiederverwendet), 300 Mitarbeitende im Reinigungsteam unter Daniel Ammann, rund 400 sensorüberwachte WC-Anlagen und über 50.000 Passagier-Rückmeldungen pro Monat; Zitate Daniel Ammann — https://www.flughafen-zuerich.ch/de/unternehmen/magazin/2025/aviatik_reinigung_zukunft
- FachpresseBericht vom 12.12.2025: bestätigt 26 Reinigungsroboter im Einsatz, die „bis zu 24 Stunden selbstständig“ navigieren, Hindernisse erkennen, Schmutzwasser entleeren und selbstständig nachladen; die 2023 getesteten Vorläufer „Charlie“ und „Zulu“ sind nicht mehr im Einsatz. Der im Artikel genannte Anbieter Robonnement betrifft die dort hauptsächlich behandelten Abfallroboter, nicht die 26 Reinigungsroboter — https://www.watson.ch/schweiz/zuerich/939182673-abfallroboter-flughafen-zuerich-neu-im-einsatz
HABAU Group (Facility Manager Christian Lainer); Distributor und Integrator Schmachtl GmbH (Patrick Hinterholzer, Leiter mobile Robotik) · HABAU-Bürogebäude Linz
EndkundePUDU CC1 (4-in-1-Bodenreinigungsroboter, intern „HABBY“ aus HABau und Happy) (Pudu Robotics (Distributor und Integrator: Schmachtl GmbH)) · Bürogebäude (Verkehrsflächen auf vier Ebenen; Erdgeschoss geschliffener Estrich, Stock 1 bis 3 Teppich) · 8.500 m² · Linz (AT) · seit rund Oktober 2024 — die Fallstudie vom Dezember 2024 spricht von „seit rund zwei Monaten“; Stand Dezember 2024
- Amortisation
- 11,8 Monate (PROJEKTION, kein gemessenes Ergebnis)
- Wörtlich Christian Lainer: „Der Roboter amortisiert sich in rund 11,8 Monaten. Also: In einem Jahr rechnet sich der Roboter.“ Das ist eine Vorkalkulation nach rund zwei Monaten Betrieb — die Übernahme der Flächen von der externen Reinigungsfirma sollte erst ab Dezember 2024 beginnen, die Einsparung war zum Interviewzeitpunkt also noch nicht eingetreten. Vergleichsbasis laut Lainer: der bisherige Vertrag der externen Reinigungsfirma, „zweimal in der Woche die Gangflächen zu saugen“, nach Quadratmetern kalkuliert. Anschaffungspreis, m²-Preis des Dienstleisters und eingesparte Stunden bleiben ungenannt — die Zahl ist damit nicht nachprüfbar und nicht übertragbar
- Flächenabdeckung durch den Roboter
- 15 % der Flächen auf vier Ebenen (Untergrenze der Angabe 15–20 %)
- Wörtlich: „Aktuell werden rund 15 bis 20 Prozent der Flächen auf vier Ebenen von unserem HABBY gereinigt.“ Das ist die Abdeckung der PROJEKTPHASE 1 (nur Gangflächen) und ausdrücklich KEINE technische Obergrenze: „Aktuell sind wir in Phase eins: nur Gangflächen. Wenn das gut funktioniert, testen wir den Roboter auch in den Büros.“ Die Quote darf Interessenten NICHT als roboterfähiger Anteil eines Büroobjekts verkauft werden
- Flächenabdeckung durch den Roboter
- 20 % der Flächen auf vier Ebenen (Obergrenze der Angabe 15–20 %)
- Obergrenze derselben Projektphasen-Angabe; dieselben Vorbehalte gelten unverändert
- Laufzeit je Tankfüllung
- 4 h (bei mittlerer Wassereinstellung)
- Anbieterangabe Schmachtl: „bei mittlerer Einstellung in etwa vier Stunden Laufzeit mit einem Wassertank“. Der Akku hält laut Quelle im Scheuersaugmodus vier bis fünf Stunden. Tanks: 15 l Frischwasser, 17 l Schmutzwasser
- Christian Lainer, Facility Manager bei HABAU, zur Rechengrundlage (wörtlich): „Bisher war unsere externe Reinigungsfirma damit beauftragt, zweimal in der Woche die Gangflächen zu saugen. Die Reinigung wurde nach Quadratmetern kalkuliert. Wir haben uns das durchgerechnet, wie viele Flächen der Roboter in welcher Zeit schafft und mit den Kosten der Reinigungsfirma verglichen.“ Das ist die einzige nachvollziehbare Größe der Amortisationsrechnung — und ihre Enge ist zugleich das stärkste Argument gegen Übertragbarkeit.
- Betriebsablauf: Das Gerät kommuniziert mit dem Aufzug (Fabrikat Kone) und wechselt selbstständig die Stockwerke; an einer Dockingstation im Keller entleert es Schmutzwasser, befüllt Frischwasser und lädt. Manuell bleiben nur die Entleerung des Staubbehälters sowie eine wöchentliche Kontrolle von Bürsten und Sauglippen.
- Einsatzplan: Erdgeschoss täglich, Stockwerke rotierend (Montag Stock 1, Dienstag Stock 2 und so fort), jedes Stockwerk ein- bis zweimal pro Woche; größte Betriebszeit ist der Freitagnachmittag. Nachtbetrieb war geplant, scheiterte zum Berichtszeitpunkt an den Bewegungsmeldern der Alarmanlage.
- Anbieterangabe von Schmachtl zum Gerät allgemein, KEINE Messung im Objekt HABAU (wörtlich Patrick Hinterholzer): „Wenn man die Wassermenge auf Maximum einstellt, reinigt er circa 1500 Quadratmeter und braucht dafür in etwa 12 Liter Wasser.“ Das ist eine Wasserverbrauchs-, keine Flächenleistungsangabe und ausdrücklich keine Reichweite je Tankfüllung — der Tank fasst 15 l.
- HABAU erscheint auf schmachtl.at lediglich in der allgemeinen Kundenlogo-Leiste; eine Referenzseite zu diesem Robotikfall existiert dort nicht (schmachtl.at/robotik/referenzen/ liefert HTTP 404).
Einordnung: Einer von nur zwei Fällen im Bestand mit einer konkreten Amortisationsangabe (der andere ist cvg-airport-avidbots-neo mit 12 bis 18 Monaten) und der einzige, bei dem die Zahl in einer Fachpresse-Quelle steht statt in einer Herstellermeldung. Was der Fall NICHT zeigt: Die 11,8 Monate sind eine Vorkalkulation des Betreibers nach zwei Monaten Betrieb, keine erreichte Amortisation — damit gilt für den gesamten Bestand weiterhin, dass keine einzige nachgewiesene Ist-Amortisation vorliegt. Die Vergleichsbasis ist eng und muss immer mitgenannt werden: verglichen wird gegen einen Zweimal-pro-Woche-Saugvertrag auf Gangflächen mit m²-Kalkulation, nicht gegen eine Vollreinigung. Die 15 bis 20 Prozent sind die Abdeckung der Projektphase 1 und keine technische Grenze. Es fehlen gereinigte Fläche pro Tag, Flächenleistung in m²/h und Stundenersparnis vollständig; ein einziges Gerät. Quellenart ist zwar Fachpresse, das Format aber ein reines Q&A-Interview mit Betreiber und Anbieter ohne eigene Messung der Redaktion.
Quellen (1)
- FachpresseReinigung Aktuell (Semikin Verlags GmbH, Wien), Rubrik Fallstudie, Ausgabe Dezember 2024, „Smarte Sauberkeit: PUDU-Roboter optimiert Reinigung bei HABAU“ — Q&A-Interview mit Christian Lainer (Facility Manager HABAU) und Patrick Hinterholzer (Leiter mobile Robotik, Schmachtl): PUDU CC1 im HABAU-Office in Linz, gut 8.500 m² Bürofläche, EG geschliffener Estrich und Stock 1–3 Teppich, rund 15 bis 20 Prozent der Flächen auf vier Ebenen, Amortisation in rund 11,8 Monaten, Aufzugskommunikation mit Kone, Dockingstation im Keller, 15 l Frisch- und 17 l Schmutzwassertank, Akku 4 bis 5 h im Scheuersaugmodus, jedes Stockwerk ein- bis zweimal pro Woche, größte Betriebszeit Freitagnachmittag — https://www.reinigung-aktuell.at/fallstudie/smarte-sauberkeit-pudu-roboter-optimiert-reinigung-bei-habau/
Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur (Träger: BBT-Gruppe); die operative Reinigung läuft über eine im Bericht nicht namentlich genannte Dienstleistungsgesellschaft, deren operativer Leiter Robert Großmann im Bericht zu Wort kommt. Bereichsleitung Reinigung: Angelika Lindner; Teamleitung Reinigungsdienst am Marienhof: Jens Frerichs · Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur, Betriebsstätte Marienhof Koblenz
EndkundeReinigungsroboter von Pudu Robotics (Modellbezeichnung in der Quelle nicht genannt) (Pudu Robotics) · Krankenhaus (bislang hauptsächlich Erdgeschoss; zusätzlich das Erdgeschoss des benachbarten Mutterhauses der Kongregation, das kein Klinikgebäude ist) · Koblenz (DE) · seit Juni 2024 — die Quelle schreibt nur „seit Juni“, das Jahr ist aus dem Berichtsdatum 16.09.2024 erschlossen
- Betriebsdauer je Einsatz
- 4 h (Obergrenze der Angabe „bis zu vier Stunden am Stück“)
- Wörtlich: „Bis zu vier Stunden am Stück schafft er, danach lädt er vier Stunden.“ Das ist eine Betreiberangabe zum Gerätezyklus, KEINE gemessene Leistung — eine Tageskapazität in m² lässt sich daraus nicht ableiten, weil die Quelle keine Fläche nennt. Praktisch relevant ist der Zyklus dennoch, weil er die real verfügbare Tageskapazität begrenzt. Der adversariale Prüfer hatte empfohlen, den Rhythmus ausschließlich in den Aussagen zu führen; er steht hier als Kennzahl, weil er die einzige geräte- und objektbezogene Zahl des Falls ist — mit diesem Vorbehalt
- Ladezeit
- 4 h
- Nach bis zu vier Stunden Betrieb folgen vier Stunden Ladezeit. Betreiberangabe, keine Messung. Einsatz laut Quelle „in der Regel zu Randzeiten“
- Angelika Lindner, Bereichsleitung Reinigung (wörtlich): „Er verbraucht sehr viel weniger Wasser als die Maschine und dadurch auch viel weniger Reinigungsmittel.“ Eine Zahl nennt sie dazu nicht — es ist eine unbezifferte Wahrnehmung, kein Messwert.
- Jens Frerichs, Teamleitung des Reinigungsdienstes am Marienhof (wörtlich): „Es wird niemand überfahren, der Roboter bleibt entweder stehen, sucht sich einen neuen Weg oder spricht die Menschen an.“
- ZWEI HARTE BETRIEBSGRENZEN, die den eigentlichen Wert des Falls ausmachen: Erstens kann der Roboter Türen nicht öffnen und nicht Aufzug fahren — beim Wechsel des Reinigungsbereichs muss ihm Personal die Zwischentüren öffnen, was Personal bindet. Zweitens bleiben die Flure der bettenführenden Stationen wegen der Geräuschentwicklung vorerst ausgenommen; der Grund für die Erdgeschoss-Beschränkung ist also Lärm, nicht Technik.
- Einsatzgebiet laut Quelle: „Bisher fährt er hauptsächlich das Erdgeschoss des Marienhofs und des Mutterhauses ab, weitere Bereiche sollen noch ergänzt werden.“ WICHTIG: Das Mutterhaus ist KEINE Betriebsstätte des Klinikums — dieses führt laut kk-km.de nur Brüderhaus Koblenz, Marienhof Koblenz und Brüderkrankenhaus Montabaur. Das Mutterhaus gehört der Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf und steht in Koblenz neben dem Marienhof. Ein Teil der gereinigten Fläche ist damit kein Krankenhaus.
- Die Quelle erwähnt einen zweiten BBT-Einsatzort: „Die Erfahrungen aus Saffig und vom Marienhof“.
- Zur Betreiberzuordnung: „Reinigung in Eigenregie, nicht über einen FM-Dienstleister“ ist NICHT belegt. Die Quelle nennt eine Dienstleistungsgesellschaft, ohne deren Namen, Rechtsform oder Eigentümerstruktur offenzulegen.
Einordnung: Ein bewusst schwacher, weitgehend qualitativer Fall. Sein einziger eigener Beitrag sind die dokumentierten Autonomiegrenzen im Klinikalltag — der Roboter kann weder Türen öffnen noch Aufzug fahren und bleibt wegen der Geräuschentwicklung von den bettenführenden Stationen ausgenommen — sowie der Zyklus von bis zu vier Stunden Betrieb und vier Stunden Ladezeit aus Betreibermund. Genau diese Grenzen sind das Gegenstück zu den 2026er Aufzugsfällen (Bludenz, Bottrop, HABAU, Mercure Bochum) und gehören neben sie gestellt. Was der Fall NICHT zeigt: Das Pudu-Modell wird nicht genannt (robotIdKatalog bleibt null), es gibt keine gereinigte Fläche, keine Flächenleistung, keine Kosten, keine Stundenersparnis und keine Amortisation; der geringere Wasserverbrauch ist unbeziffert. Ein einziges Gerät, begrenzt auf Erdgeschossflächen. Und er ergänzt das Klinik-Segment NICHT um ein neues Betreibermodell: Mit klinikum-magdeburg-fenka-scheuersaugroboter (Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg) und uniklinikum-frankfurt-fenka-reinigungsroboter-flotte (Tochtergesellschaft Infraklin) führt der Bestand bereits zwei hauseigene Servicegesellschaften. Quellenart: Magazin des Klinikträgers selbst.
Quellen (1)
- BetreiberberichtBeitrag im Magazin LEBEN der BBT-Gruppe vom 16.09.2024 (Autorin Julia Sick): „Seit Juni hat das Katholische Klinikum Koblenz ∙ Montabaur am Marienhof einen Reinigungsroboter von PuDu Robotics im Einsatz, der wischt und gleichzeitig die Feuchtigkeit vom Boden aufsaugt“; „Bis zu vier Stunden am Stück schafft er, danach lädt er vier Stunden“; Einsatz in der Regel zu Randzeiten, bisher hauptsächlich Erdgeschoss von Marienhof und Mutterhaus; der Roboter kann Türen nicht öffnen und nicht Aufzug fahren, die Flure der bettenführenden Stationen bleiben wegen der Geräuschentwicklung vorerst ausgenommen; Zitate Angelika Lindner und Jens Frerichs, außerdem Robert Großmann als operativer Leiter der Dienstleistungsgesellschaft. Modell, Fläche, Flächenleistung, Kosten und Amortisation werden nicht genannt — https://www.bbtgruppe.de/zentrale/gruppenweit/LEBEN/Themen/putzroboter-koblenz.php
Kaufland Deutschland · Kaufland-Filiale Eberbach
EndkundeGausium Omnie / Pudu CC1 Pro (Modellzuordnung zur Filiale Eberbach nicht publiziert) (Gausium / Pudu Robotics) · Lebensmitteleinzelhandel / Filiale · 1.740 m² · Eberbach (DE) · seit Ende 2025 (Testbetrieb, Bericht April 2026)
- gereinigte Fläche
- 1.879 m²/Tag
- Durchschnittliche Tagesleistung des Roboters in der Filiale Eberbach (Gesamtfläche rund 1.740 m²), entspricht einer Marktabdeckung von 108 %
- Flächenleistung
- 465 m²/h
- Durchschnittliche Ist-Flächenleistung laut Bericht für die Filiale Eberbach (konsistent mit 1.879 m²/Tag bei rund 4 h Laufzeit); in der Weihnachtszeit fiel die Flächenleistung bei erhöhter Kundenfrequenz laut Bericht im Durchschnitt um ein Drittel niedriger aus (filialübergreifende Aussage, nicht Eberbach-spezifisch)
- Betriebsstunden
- 4 h/Tag
- Durchschnittliche tägliche Laufzeit des Roboters in der Filiale Eberbach
- Personalstunden-Verlagerung
- 2 h/Tag
- Laut Kaufland wurden in der Filiale Eberbach gegenüber der konventionellen manuellen Reinigung „pro Tag zwei Stunden Zeit eingespart“
- Simon Küller, Projektleiter Beschaffung bei Kaufland Deutschland: „Das erste Fazit zum Einsatz der Reinigungsroboter in unseren ausgewählten Filialen ist durchweg positiv.“
- Simon Küller: „Durch den häufigeren Turnus der Maschine konnten die täglich entstehenden Verschmutzungen früher beseitigt werden.“
- Simon Küller: „Im Sinne der Cobotik ergänzen sich also Mensch und Maschine in der Zusammenarbeit.“ Im Vordergrund stehe die „Entlastung des Reinigungspersonals […], das sich dann verstärkt anderen Tätigkeiten widmen kann“.
- Getestet wurde in mehreren Filialen: Eberbach (rund 1.740 m²), Nürtingen (5.300 m², zweigeschossig), Hechingen (4.500 m², zweigeschossig, zwei Maschinen), Heidelberg-Rohrbach und Köln-Merheim (Flächen nicht einzeln beziffert; laut Bericht durchschnittlich rund 4.400 m² Verkaufsfläche pro Filiale) sowie Heilbronn, wo die Roboter nur nachts in Betrieb sind.
- Als Integratoren waren Fenka Robotics (Berlin) und TCOrobotics (Vaihingen an der Enz) beteiligt.
Einordnung: Dies ist einer der wenigen deutschen Fälle mit einer publizierten Ist-Flächenleistung aus dem laufenden Betrieb: 465 m²/h in einer Handelsfläche mit Regalen, Engstellen und Kundenverkehr — ein realistischer Gegenwert zu den 1.500 bis 2.500 m²/h, die Prospekte für Freiflächen nennen. Wichtig zur Herkunft: Alle Kennzahlen sind Eigenangaben von Kaufland („Kaufland zufolge“), die die Fachpresse referiert — keine unabhängige Messung; ob sie aus Roboter-Telemetrie oder Kaufland-eigener Auswertung stammen, nennt der Bericht nicht. Was der Fall NICHT zeigt: Der Bericht ordnet die Kennzahlen keinem der beiden genannten Modelle (Gausium Omnie, Pudu CC1 Pro) eindeutig zu, weshalb hier keine Katalog-ID verknüpft ist. Die „108 % Marktabdeckung“ erklärt der Bericht nicht näher (er spricht von einem „Erfüllungsgrad“ über 100 Prozent); plausibel ist Mehrfachbefahrung von Teilflächen — sie bedeutet jedenfalls nicht 108 % Reinigungsqualität. Es handelt sich um einen laufenden Testbetrieb, nicht um einen abgeschlossenen Rollout.
Quellen (1)
- FachpresseKaufland-Testbetrieb mit Reinigungsrobotern in sechs Filialen; für Eberbach publizierte Ist-Werte (Kaufland-Eigenangaben) 1.879 m²/Tag, 108 % Marktabdeckung, rund 4 h Laufzeit, 465 m²/h und zwei eingesparte Personalstunden pro Tag — https://www.rationell-reinigen.de/reinigungsrobotik-im-einzelhandel-smarte-maschinen-im-test-296770/
KID Kommunale Immobilien Dresden (Eigentümerin, Bauherrin und Facility Managerin); Nutzerin und Mieterin ist die Landeshauptstadt Dresden. Die Implementierung wurde von der Dr. Butze GmbH, Dresden, begleitet · Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14
EndkundeNexaro NR 1500 (Nexaro (Vorwerk-Gruppe)) · Verwaltungsgebäude (Neubau) · Dresden (DE) · seit Gebäudeeröffnung am 29.03.2025; Stand der Herstellermeldung 04.12.2025
- Flottengröße
- 25 Roboter
- 25 autonome Saugroboter vom Typ Nexaro NR 1500. Rechnerisch rund 200 m² je Gerät — eigene Ableitung, nicht publiziert; das ist etwa die Hälfte der Herstellerobergrenze von maximal 400 m² je NR 1500, also keine Grenzauslastung
- gereinigte Teppichfläche
- 5.000 m²/Tag
- Wortlaut: „Im Stadtforum Dresden reinigen 25 Geräte täglich eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern“, und an anderer Stelle „übernehmen 25 autonome Saugroboter vom Typ Nexaro NR 1500 jede Nacht die vollautomatisierte Teppichreinigung über fünf Etagen hinweg“. Es handelt sich ausdrücklich um TEPPICHreinigung, nicht um Hartboden- oder Nassreinigung. Die 5.000 m² sind die roboter-gereinigte Fläche, NICHT die Gebäudefläche — das Haus bietet laut Landeshauptstadt Dresden rund 1.000 Arbeitsplätze für rund 1.500 Beschäftigte auf fünf Büroetagen
- Etagenabdeckung
- 5 Büroetagen
- Fünf Büroetagen, bestätigt durch die offizielle Seite der Landeshauptstadt Dresden zum Gebäude
- Julius Butze, Vertriebsassistent bei der Dr. Butze GmbH (wörtlich, Original ohne Komma nach „ist“): „Die Roboter laufen nachts, wenn niemand im Haus ist und am Morgen finden alle Mitarbeitenden ein sauberes Gebäude vor.“
- Der eigentliche Lerneffekt des Falls ist die Planungsreihenfolge: Stromanschlüsse, Ladepositionen und Reinigungsrouten waren bereits Teil der Bauplanung. Der Fall ist damit ein Neubau-, kein Nachrüstfall.
- Arbeitsteilung laut Hersteller (Cobotic-Ansatz): Roboter übernehmen nachts die Grundreinigung, das Reinigungspersonal morgens die Abschlussarbeiten.
- Gerätedaten laut Hersteller: bis zu 250 Minuten Akkulaufzeit, 1,4-Liter-Schmutzbehälter, abwaschbarer HEPA-Filter, kamerafrei („arbeiten vollständig ohne Kameras und erfassen keine personenbezogenen Daten“, Lasersensorik und KI-gestützte Kartierung), Flottensteuerung über das cloudbasierte Nexaro HUB; durch TÜV SÜD geprüft, Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, IEC 63327, GS-Zeichen nach ProdSG. Die Quelle spricht von „geprüft“, nicht von „zertifiziert“.
- Der eingesetzte NR 1500 ist inzwischen das Vorgängermodell des NR 1700 und wird vom Hersteller abverkauft (Shop-Stand 08.09.2026: 1.090,90 EUR statt 2.690,90 EUR, Steuerbasis dort nicht ausgewiesen und hier nicht geprüft — deshalb ausdrücklich KEINE Preisbeobachtung).
- Namensfalle für die Verlinkung: kid-dresden.de ist das Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt, das sich ebenfalls „KID Dresden“ nennt. Gemeint ist hier die KID Kommunale Immobilien Dresden.
Einordnung: Ein seltener deutscher Fall mit klarem Verhältnis von Gerätezahl zu Fläche: 25 Geräte auf 5.000 m² sind rechnerisch rund 200 m² je Roboter — unsere Ableitung, nicht publiziert, und rund die Hälfte der Herstellerobergrenze des NR 1500 von maximal 400 m². Bemerkenswerter als die Flottengröße ist die Planungsreihenfolge: Ladepositionen, Stromanschlüsse und Routen wurden vor dem Bau festgelegt; der Fall ist deshalb nur eingeschränkt auf Bestandsgebäude übertragbar. Was der Fall NICHT zeigt: keine Betriebsstunden, keine Flächenleistung in m²/h, keine Stundenersparnis, keine Kosten, keine Amortisation und keine bezifferte Personalwirkung — die „messbaren Effizienzgewinne“ bleiben in der Quelle unbeziffert. Auch nicht genannt: wer die Roboter im Alltag betreut und welcher Reinigungsdienstleister im Objekt arbeitet. Es geht ausschließlich um Teppichreinigung. Eine Katalogverknüpfung ist ausgeschlossen: robots.json führt nur den NR 1700 (100 m²/h praktisch, bis 1.000 m²), der NR 1500 ist eine andere Geräteklasse (bis 400 m²) und nicht katalogisiert. Ein Superlativ wie „größte Saugroboter-Flotte in einem deutschen Verwaltungsgebäude“ ist nicht belegbar und wird hier nicht behauptet. Quellenart: Herstellerpressemitteilung (Nexaro) — Werbekontext; die KID kommt selbst nicht zu Wort, zitiert wird der begleitende Fachhändler.
Quellen (3)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Pressemitteilung der Nexaro GmbH vom 04.12.2025 „Vorreiter für smarte Gebäudereinigung: Stadtforum Dresden setzt auf Robotiklösung von Nexaro“: 25 Nexaro NR 1500 übernehmen jede Nacht die vollautomatisierte Teppichreinigung von täglich rund 5.000 m² über fünf Etagen; Auftraggeberin KID Kommunale Immobilien Dresden, Implementierung begleitet durch die Dr. Butze GmbH; Gerätedaten 250 min Akku, 1,4 l Behälter, HEPA-Filter, kamerafrei, Nexaro HUB, TÜV-SÜD-geprüft; Ladepositionen und Routen bereits in der Bauplanung; Zitat Julius Butze — https://www.presseportal.de/pm/165098/6172592
- BetreiberberichtOffizielle Seite der Landeshauptstadt Dresden zum Stadtforum (abgerufen 08.09.2026): Verwaltungsneubau, Waisenhausstraße 14, eröffnet am 29.03.2025, fünf Büroetagen, rund 1.000 Arbeitsplätze für rund 1.500 Beschäftigte, Bau realisiert durch die KID Kommunale Immobilien, Baukosten rund 132 Mio. EUR, Miete rund 19 EUR/m² plus rund 5,50 EUR Betriebskosten inklusive aller Reinigungsdienstleistungen im Gebäude. Belegt den Gebäudekontext, aus dem hervorgeht, dass die 5.000 m² nicht die Gebäudefläche sein können — https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/stadtforum.php
- Herstellermeldung (Werbekontext)Nexaro-Produktseite NR 1500 (abgerufen 08.09.2026): „Cleaning area: Maximum 400 m²“, Laufzeit bis 250 Minuten, 1,4-l-Staubbehälter, HEPA H13. Belegt die Herstellerobergrenze, gegen die die abgeleiteten 200 m² je Gerät eingeordnet werden — https://nexaro.com/products/nr1500
LKH-Universitätsklinikum Graz · LKH-Universitätsklinikum Graz (Universitätskliniken für Neurologie, Chirurgie, Kinderklinik, Innere Medizin)
EndkundeLionsBot R3 Scrub (LionsBot) · Universitätsklinikum · Graz (AT) · Pilotprojekt 2022, Regelbetrieb seit März 2023, weitere Geräte bis 2025
- Dipl.-KH.BW. Michael Manuel Kazianschütz, MBA MSc, am LKH-Universitätsklinikum Graz für Wirtschaft und Logistik verantwortlich: „2022 haben wir das Pilotprojekt Reinigungsroboter an der Universitätsklinik für Neurologie gestartet.“
- Im Bericht namentlich genannte Reinigungsroboter im Einsatz: „Franzi 2.0“ (LionsBot R3 Scrub, Uniklinik für Chirurgie, seit März 2023), „Horsti“ (Kinderklinik), „Annelies“ (Klinik für Innere Medizin) und „Franziska“ (Uniklinik für Chirurgie, seit Valentinstag 2025); Vorläufer „Franzi 1.0“ war der Pilot 2022. Eine Gesamtzahl der eingesetzten Reinigungsroboter nennt der Bericht nicht; das Modell „LionsBot R3 Scrub“ wird nur für „Franzi 2.0“ explizit angegeben.
- Michael Manuel Kazianschütz zur Reinigungsqualität: „Die Roboter arbeiten schnell und effizient, durch die gleichmäßigere Reinigung gibt es kaum Schlieren.“
- Laut Bericht ist es seit der Einführung der Reinigungsroboter „zu keinem einzigen Zusammenstoß gekommen“; Kazianschütz: „In unserem Near-Miss-Meldesystem sind bisher keine Beinaheunfälle mit Robotern gemeldet worden.“
- Markus Ruppnig, BSc MSc, fachkundiges Organ für Berufskrankheiten und Gesundheit am Arbeitsplatz in der AUVA-Außenstelle Klagenfurt: „Es ist wichtig, dass im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung eine Gefährdungsbeurteilung der Roboter durchgeführt wird.“
- Parallel setzt das Klinikum autonome mobile Roboter in der Logistik ein („Gertschi“ im rund 2 km langen Logistiktunnel, Echtbetrieb seit Februar 2025 nach AMR-Pilot ab Dezember 2024); zuvor zogen Lagermitarbeitende täglich 80 bis 100 Paletten durch den Tunnel.
Einordnung: Der Bericht im AUVA-Fachmagazin „Sichere Arbeit“ (Ausgabe 1/2026) ist eine vom Hersteller und Betreiber unabhängige Quelle und der bislang beste deutschsprachige Beleg für den Sicherheitsaspekt: über rund drei Jahre Klinikbetrieb mit mehreren Robotern kein einziger Zusammenstoß und keine Beinaheunfälle im Near-Miss-Meldesystem des Hauses. Zwei Grenzen: Erstens nennt der Bericht das Modell „LionsBot R3 Scrub“ explizit nur für „Franzi 2.0“; „Horsti“, „Annelies“ und „Franziska“ werden nur als Scheuersaugroboter ohne Modellangabe beschrieben — eine reine LionsBot-Flotte ist damit nicht belegt. Zweitens liefert der Fall keine einzige Kennzahl: weder Flächenleistung noch gereinigte Fläche, Betriebsstunden, Einsparung oder eine Gesamtzahl der Roboter (eine „Flottengröße 4“ wäre nur eine Zählung der namentlich genannten Geräte); die Aussage „schnell und effizient“ ist eine Einschätzung, keine Messung. Die 80 bis 100 Paletten betreffen die Logistikrobotik („Gertschi“), nicht die Reinigung. Die Zuordnung zum Katalog bleibt offen, weil im Bericht „LionsBot R3 Scrub“ steht und nicht die im Katalog geführte Pro-Variante. QUERVERWEIS: Der Eintrag dussmann-lkh-graz-hoersaalzentrum-nilfisk-sc25 dokumentiert dasselbe Haus, aber ein anderes Gerät (Nilfisk SC25 statt LionsBot), einen anderen Betreiber (Dussmann Austria als Dienstleister statt des Klinikums als Endkunde) und einen anderen Gebäudeteil (Hörsaalzentrum der Medizinischen Universität Graz auf dem Klinikgelände, nicht die patientennahen Stationen). Beide Fälle sind unabhängig voneinander, ihre Flottenzahlen dürfen NICHT addiert werden. Kazianschütz' Aussage dort, der neue Roboter „ergänzt unsere bereits beachtliche Roboterflotte“, bestätigt die Trennung.
Quellen (1)
- FachpresseLKH-Universitätsklinikum Graz setzt Scheuersaug-Reinigungsroboter ein: Pilot 2022 an der Universitätsklinik für Neurologie, Regelbetrieb ab März 2023, weitere Geräte bis Februar 2025 in Chirurgie, Kinderklinik und Innerer Medizin; Modell „LionsBot R3 Scrub“ explizit nur für „Franzi 2.0“ genannt; seit Einführung kein einziger Zusammenstoß und keine Beinaheunfälle im Near-Miss-Meldesystem; AUVA-Experte fordert Gefährdungsbeurteilung im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung — https://www.sicherearbeit.at/ausgaben/2026/ausgabe-1-2026/reinigungsroboter-im-krankenhaus
Main-Kinzig-Kreis (Schulträger) · Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern (Pilotprojekt zusammen mit der Max-Wolf-Schule Schlüchtern)
EndkundeSparkoz TN10 (Robots of Interest GmbH (Anbieter; die Quellen unterscheiden nicht zwischen Hersteller- und Vertriebsrolle, Gründer Moritz Hensel und Carlos Seibel)) · Schulsporthalle / kommunale Bildungseinrichtung · 1.000 m² · Schlüchtern (DE) · Pilotbetrieb seit mehreren Monaten, Stand der Berichte 05.–10.12.2025; Bewertung der Systeme hinsichtlich Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit angekündigt
- gereinigte Fläche
- 1.000 m²/Einsatz
- Fläche der nachts gereinigten Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern; Wortlaut in der Lokalpresse: „für tausend Quadratmeter“ bzw. „etwa 1000 Quadratmetern“ (fuldainfo). Ob damit die Hallenfläche oder die tatsächlich befahrene Fläche gemeint ist, sagt keine Quelle
- Betriebsstunden
- 2 h/Einsatz
- Reinigungsdauer für die 1.000 m²; alle drei Medien nennen übereinstimmend „etwa zwei Stunden“ (Osthessen-Zeitung, kinzig.news, fuldainfo: „rund zwei Stunden“). Daraus ergibt sich eine Ist-Flächenleistung von rund 500 m²/h – eigene Ableitung, nicht publiziert
- Frischwasserverbrauch
- 10 Liter je 1.000 m²
- Wasserverbrauch für den kompletten Sporthallendurchgang; Wortlaut: „etwa zehn Liter Frischwasser“ für tausend Quadratmeter
- Norman Jahn, Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Main-Kinzig-Kreises: „Wir wollen Menschen keineswegs wegrationalisieren, sondern vielmehr entlasten.“
- Norman Jahn zum Zeitpunkt des Piloten: „Im Winter wird besonders viel Schmutz von draußen in Innenräume getragen. Deshalb findet das Pilotprojekt gerade jetzt statt.“
- Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter: „Technologien wie diese helfen uns, unsere Schulen fit für die Zukunft zu machen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit enden nicht im Klassenzimmer. Auch in der Gebäudereinigung können smarte Systeme sinnvoll unterstützen.“
- Jannik Marquart zur ausstehenden Bewertung: „In den kommenden Monaten werden die Systeme hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit bewertet.“
- Zum Anbieter: Laut Marquart lernte er die Firmengründer Moritz Hensel und Carlos Seibel bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung des Kreises kennen; ihr Start-up biete Reinigungs- und Mähroboter „dazu einen umfassenden Service“ an.
Einordnung: Ein laufendes kommunales Pilotprojekt mit einer selten publizierten Kennzahl-Kombination: Fläche, Zeit und Frischwasser in einem einzigen Satz — rund 1.000 m² in etwa zwei Stunden mit etwa zehn Litern Frischwasser. Daraus errechnet sich eine Ist-Flächenleistung von rund 500 m²/h (eigene Ableitung, nicht publiziert). Bemerkenswert ist die ausdrückliche Zielsetzung des Kreises, Personal zu entlasten statt zu ersetzen, und die Absicht, aus den Erkenntnissen des Piloten über eine Ausweitung auf die rund hundert Kreisschulen zu entscheiden. Was der Fall NICHT zeigt: Die angekündigte Bewertung nach Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit steht zum Berichtszeitpunkt noch aus — es ist ein laufender Test ohne Ergebnis. Kosten, Amortisation und Personalstunden werden nirgends beziffert, ein Messprotokoll gibt es nicht; die Zahlen stammen aus der Pressearbeit des Main-Kinzig-Kreises. Wichtig zur Quellenlage: Die Berichte in der Osthessen-Zeitung (10.12.2025), bei kinzig.news (08.12.2025) und fuldainfo (05.12.2025) gehen erkennbar auf dieselbe Kreis-Pressemitteilung vom 05.12.2025 zurück — mehrere Übernahmen einer Primärquelle, keine unabhängigen Bestätigungen. Und ob die 1.000 m² die Hallenfläche oder die tatsächlich befahrene Fläche bezeichnen, sagt keine der Quellen.
Quellen (1)
- FachpressePilotprojekt des Main-Kinzig-Kreises an der Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern (gemeinsam mit der Max-Wolf-Schule): Sparkoz TN10 der Robots of Interest GmbH reinigt nachts rund 1.000 m² in etwa zwei Stunden mit etwa zehn Litern Frischwasser; angekündigte Bewertung nach Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit, mögliche Ausweitung auf rund hundert Kreisschulen; Zitate von Norman Jahn (Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung) und Kreisbeigeordnetem Jannik Marquart. Bericht vom 10.12.2025; inhaltlich auf der Pressemitteilung des Main-Kinzig-Kreises vom 05.12.2025 beruhend, die auch kinzig.news (08.12.2025) und fuldainfo (05.12.2025) übernommen haben — https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2025/dezember/kleiner-roboter-fuer-grosse-schul-sporthalle-in-schluechtern.html
McDreams Hotels (familiengeführte Budget-Hotelgruppe; Area Managerin NRW Linda Ruppel) · McDreams Hotels (neun Standorte)
EndkundeNexaro NR 1500 (plus mehrere Nexaro Trolleys) (Nexaro (Vorwerk-Gruppe)) · Hotel (Budget-Hotelkette, neun Häuser) (DE) · Stand der Herstellermeldung 22.05.2025; ein Einsatzbeginn wird nicht datiert
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Flottengröße
- 50 Roboter (Untergrenze der Angabe „über 50“)
- Wortlaut: „über 50 autonome Saugroboter Nexaro NR 1500 sowie mehrere Nexaro Trolleys in den neun Häusern der familiengeführten Budget-Hotelgruppe“. Die Trolleys sind Zubehör, keine Roboter
- Objektzahl
- 9 Häuser
- „McDreams Hotels ist eine familiengeführte Hotelkette mit neun Standorten und 888 Zimmern in Deutschland“
- Zimmerzahl
- 888 Zimmer
- Gesamtzahl der Zimmer über alle neun Häuser
- Bezugsfläche
- 40.000 m²
- Wortlaut: „ein durchgehend hohes Maß an Sauberkeit auf rund 40.000 m²“. ACHTUNG: Der Flächentyp ist unbestimmt — die Meldung sagt NICHT, dass es Teppichfläche ist, und sie sagt auch NICHT, dass diese Fläche täglich befahren wird. Es ist die Bezugsfläche der neun Häuser, keine Tagesleistung
- Reinigungszyklen
- 3 Zyklen/Tag je Standort (Obergrenze der Angabe „bis zu drei“)
- „täglich bis zu drei Reinigungszyklen pro Standort“ — eine Obergrenze, kein Regelwert
- Linda Ruppel, Area Managerin NRW bei McDreams (wörtlich): „Die Teppichreinigung gehört zu den klassischen Routineaufgaben. Sie kostet Zeit, ist körperlich anstrengend – und muss trotzdem zuverlässig erledigt werden.“
- Linda Ruppel zur Einarbeitung (wörtlich): „Die Einbindung in das Nexaro HUB war intuitiv – ich selbst konnte meine Kolleginnen und Kollegen in weniger als einer halben Stunde einarbeiten.“
- Betriebskonzept laut Quelle: Das Gesamtsetup heißt „Cobotic-Konzept“ und unterscheidet zwei Betriebsarten — in den Fluren fest installierte Geräte auf selbstständig definierten Routen, in den Zimmern die „Drop-&-Go-Funktion“, bei der die Reinigungskraft den Roboter abstellt und per Knopfdruck startet, während parallel Bad und Betten gemacht werden. „Drop-and-Go“ ist also nur der Zimmer-Modus, nicht das Gesamtkonzept.
- Die von der Meldung verlinkte Herstellerfallstudie behauptet „100 % Arbeitszeiteinsparung bei Reinigung der Flurflächen“. Das ist eine Marketingangabe ohne jeden Messkontext und steht im Widerspruch zur Nachbearbeitungsrealität vergleichbarer Fälle (vgl. Mercure Bochum: Randbereiche werden manuell nachgearbeitet). Sie wird hier bewusst NICHT als Kennzahl geführt.
- Gerätedaten laut Hersteller: NR 1500 durch TÜV SÜD geprüft nach IEC 63327 und Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Einordnung: Der erste dokumentierte Fall einer kompletten deutschen Hotelkette mit Saugroboter-Flotte und damit der größte Hotel-Fall im Bestand — bisher stand dort nur das Einzelhaus Mercure Bochum. Belegt sind Gerätezahl, Objektzahl, Zimmerzahl, Bezugsfläche und Reinigungsfrequenz. Was der Fall NICHT zeigt: Die 40.000 m² sind die Bezugsfläche der neun Häuser, KEINE täglich gereinigte Fläche und ausdrücklich nicht als Teppichfläche belegt. Es gibt keine Flächenleistung in m²/h, keine bezifferte Stundenersparnis (die „messbar größere Effizienz“ bleibt unbeziffert), keine Kosten und keine Amortisation. Der Fall ist damit ein Adoptionsbeleg über Flottengröße, Objektzahl und Frequenz, kein Leistungsbeleg. Katalogverknüpfung ist nicht möglich: robots.json führt nur den Nachfolger NR 1700, der NR 1500 hat keinen Katalogeintrag — robotIdKatalog bleibt null. Quellenart: Herstellerpressemitteilung des Anbieters selbst (Nexaro, Vorwerk-Gruppe); der Betreiber bestätigt nichts eigenständig.
Quellen (2)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Pressemitteilung der Nexaro GmbH, Wuppertal, vom 22.05.2025 (übermittelt durch news aktuell): über 50 Nexaro NR 1500 plus mehrere Trolleys in neun McDreams-Häusern mit 888 Zimmern, „ein durchgehend hohes Maß an Sauberkeit auf rund 40.000 m²“, täglich bis zu drei Reinigungszyklen je Standort, Steuerung über Nexaro HUB, Cobotic-Konzept mit fest installierten Flurgeräten und Drop-&-Go im Zimmer, TÜV-SÜD-Prüfung nach IEC 63327 und 2006/42/EG; Zitate Linda Ruppel. Keine Flächenleistung, keine Stundenzahl, keine Kosten, keine Amortisation — https://www.presseportal.de/pm/165098/6040376
- Herstellermeldung (Werbekontext)Nexaro-Fallstudienseite zu McDreams (abgerufen 08.09.2026): behauptet „100 % Arbeitszeiteinsparung bei Reinigung der Flurflächen“ ohne jeden Messkontext und nennt weder Modell noch Zimmerzahl noch Quadratmeter. Hier ausdrücklich als abgewehrter Marketingwert dokumentiert, damit er nicht später über die Herstellerseite in den Bestand sickert — https://nexaro.com/pages/case-mcdreams
Mercure Hotel Bochum City (Event Hotels), General Manager André Wagner · Mercure Hotel Bochum City
EndkundePudu CC1 (mit Aufzugsanbindung) (Pudu Robotics (Integration und Betreuung durch Giobotics)) · Hotel · Bochum (DE) · Bericht vom 21.05.2025; Kooperation Event Hotels/Giobotics seit 2023 (dort als vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell gewachsen beschrieben), Einsatzbeginn des Reinigungsroboters im Hotel nicht datiert
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Betriebsstunden
- 2,5 h/Tag (Untergrenze der Angabe 2,5–3 h)
- Tägliche Einsatzdauer des Pudu CC1 für das Staubsaugen der Hotelflure; Wortlaut: „etwa 2,5 bis 3 Stunden“
- Betriebsstunden
- 3 h/Tag (Obergrenze der Angabe 2,5–3 h)
- Obergrenze der täglichen Einsatzdauer für dieselbe Flurreinigung
- Etagenabdeckung
- 14 Etagen
- Der Roboter reinigt laut PR-Text „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“ die Flure – also ohne manuellen Etagenwechsel. Eine Flächenangabe in m² nennt keine der Quellen
- Flottengröße
- 900 Roboter (Giobotics-Gesamtbestand in Deutschland)
- Kontextzahl des Integrators; Wortlaut: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024“ – die 20 Mio. m² sind eine Jahresleistung 2024, keine kumulierte Angabe; beides bezieht sich NICHT auf das Hotel Bochum, sondern auf das Gesamtportfolio inklusive F&B- und Serviceroboter
- André Wagner, General Manager des Mercure Hotel Bochum City: „Unsere Teams können sich stärker auf persönlichen Service konzentrieren – monotone, körperlich belastende Aufgaben übernimmt die Technik.“
- Gerald Scheurmann-Kettner, CIO von Event Hotels: „Roboter sind keine Spielerei, sondern eine Antwort auf die großen Herausforderungen der Branche.“ Und: „Diese Technologie schafft Freiraum für echten, menschlichen Service.“
- Dennis Dehring, Geschäftsleiter von Giobotics: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024 zeigt sich: Serviceroboter sind ein echter Mehrwert.“ – eine Portfolioangabe des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg, nicht auf das Hotel bezogen.
- Die im Artikel wiedergegebenen Gästereaktionen („viele sehen den Roboter als Erlebnis und echten Mehrwert“) beziehen sich auf den Serviceroboter „Jeeves“, nicht auf den Reinigungsroboter Pudu CC1.
Einordnung: Der Fall belegt etwas, das in Reinigungsroboter-Projekten regelmäßig der Engpass ist und nur selten als funktionierender Ist-Zustand dokumentiert wird: eine Aufzugsanbindung. Der Roboter fährt laut Bericht über alle 14 Etagen selbständig, ohne dass jemand ihn zwischen den Stockwerken umsetzt — die verwertbare Bezugsgröße ist hier also Etagen pro Einsatz, nicht Quadratmeter pro Stunde. Was der Fall NICHT zeigt: Der Text ist erkennbar PR-getrieben; derselbe Wortlaut erscheint als Pressemitteilung auf mehreren Portalen und auf der Hotel-Website, und das Hotel wird darin als Schauplatz einer Präsentationsveranstaltung gezeigt, nicht als Pilotstandort. Es gibt keine einzige Quadratmeterangabe, keine Flächenleistung, keine Kosten, keine Personalstundenbilanz und kein Datum des Einsatzbeginns; die Ränder der Flure werden weiterhin manuell nachgearbeitet. Die über 900 aktiven Roboter und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmeter im Jahr 2024 sind Portfoliozahlen des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg — einschließlich F&B- und Servicerobotern — und dürfen dem Hotel nicht zugerechnet werden. Auch die begeisterten Gästezitate im Artikel gehören überwiegend zum Serviceroboter „Jeeves“ und nicht zum Reinigungsroboter.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)PR-Beitrag vom 21.05.2025 (wortgleich als Pressemitteilung auf weiteren Portalen und auf der Hotel-Website verbreitet): Pudu CC1 saugt im Mercure Hotel Bochum City die Flure mit einer „Betriebsdauer von etwa 2,5 bis 3 Stunden täglich“ und fährt „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“; Randbereiche werden manuell nachgearbeitet; Integrator Giobotics nennt „über 900 aktive Roboter in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigte Quadratmeter im Jahr 2024“ als Portfoliozahlen; Zitate André Wagner (General Manager), Gerald Scheurmann-Kettner (CIO Event Hotels) und Dennis Dehring (Giobotics) — https://gastgewerbe-magazin.de/kollege-roboter-hotel-zeigt-wie-automatisierung-den-hotelalltag-entlastet-52861
P. Dussmann GmbH (Dussmann Service Österreich) · HTL Villach
FM-DienstleisterNilfisk Liberty SC50 (Nilfisk) · Schule / Bildungseinrichtung · Villach (AT) · seit Schuljahr 2022
- gereinigte Fläche
- 4.000 m²/Tag
- täglich autonom gereinigte Fläche (Gänge des weitläufigen Schulgebäudes) laut Fallstudie in Reinigung Aktuell; im Artikel als "rund 4.000 Quadratmeter" angegeben
- Betriebsstunden
- 6 h/Tag
- tägliche Einsatzdauer (nachmittags) für diese Fläche; die Fallstudie nennt 4 bis 6 Stunden, der Überblicksartikel etwa 5 bis 6 Stunden – hier der obere Wert der Spanne
- Sandra Wilding, Niederlassungsleiterin Dussmann Kärnten: "Er ist sehr effizient, seine Bedienung ist einfach und er funktioniert reibungslos. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von der anstrengenden Reinigung der Flächen entlastet und können sich anderen Aufgaben widmen." (wörtlich)
- Karl-Heinz Strasser, leitender Schulwart der HTL Villach: "Wir sind alle rundum zufrieden. Der macht seine Arbeit tagtäglich mit viel Energie." (wörtlich)
- "Der Roboter hat sich in ein paar Monaten als fixer Bestandteil des Teams etabliert." – Peter Edelmayer, Dussmann
- Der Roboter trägt im Objekt den Spitznamen "Schurli".
Einordnung: Anders als die übrigen Fälle hier stammt dieser aus der Fachpresse (Reinigung Aktuell), nicht vom Hersteller – die Zahlen sind aber ebenfalls Betreiberangaben und keine unabhängig gemessene Telemetrie. Der Fall ist der einzige in dieser Sammlung mit einer echten Flächen-pro-Zeit-Angabe: rund 4.000 m² in 4 bis 6 Stunden, das entspricht überschlägig 670 bis 1.000 m²/h im Realbetrieb – deutlich unter typischen Katalogwerten. Diese Ableitung ist aber unsere Rechnung, nicht publiziert. Einzelobjekt Schule mit langen Gängen; Ferienzeiten und Nutzungsmuster einer Schule sind nicht auf Dauerbetrieb-Objekte übertragbar.
Quellen (2)
- FachpresseNilfisk Liberty SC50 reinigt an der HTL Villach für Dussmann rund 4.000 m² täglich in vier bis sechs Stunden, Einsatz seit Schuljahr 2022; Zitate Sandra Wilding und Karl-Heinz Strasser — https://www.reinigung-aktuell.at/fallstudie/schurli-ist-nicht-mehr-wegzudenken/
- FachpresseÜberblicksartikel zum Roboter-Einsatz österreichischer Dienstleister; bestätigt HTL Villach mit ca. 4.000 m² und 5 bis 6 Stunden täglich, Zitat Peter Edelmayer (Dussmann) — https://www.reinigung-aktuell.at/thema/kunden-schaetzen-den-einsatz-der-reinigungsroboter/
Piepenbrock Unternehmensgruppe
GebäudereinigerNexaro NR 1700 (Mischflotte mit älterem Nexaro-Modell, im Betreiberblog nicht namentlich genannt) (Nexaro) · Verschiedene Objekte (über 30; Objekttypen in der Quelle nicht spezifiziert) · u. a. Dortmund, Düsseldorf, Nürnberg, Koblenz, Erlangen, Dresden, Hamburg (DE) · seit November 2024
- Flottengröße
- 75 Roboter
- Rund 75 Nexaro-Saugroboter nach Ausweitung des Projekts (Blogbeitrag vom 16.04.2025); die Angabe 'mehr als 30 Objekte' in sieben genannten Städten stammt aus einem früheren Abschnitt desselben Beitrags und ist nicht ausdrücklich der Stand zur 75er-Flotte; Ausbau auf eine dreistellige Anzahl angekündigt (Absicht, kein Ist-Wert)
- Piepenbrock (Unternehmenskommunikation, Autorin Lena Severiens, 16.04.2025): Seit der Zusammenarbeit mit Nexaro ab November 2024 unterstützen die Saugroboter die Reinigungskräfte in mehr als 30 Objekten; zukünftig solle eine dreistellige Anzahl von Saugrobotern im Einsatz sein.
- Laut Piepenbrock-Blog ist parallel zum bisherigen Saugroboter-Modell auch das Nachfolgemodell NR 1700 im Einsatz; das ältere Modell wird dort nicht namentlich genannt. Die Fachpresse (Automationspraxis, 12.05.2025) beschreibt das Nexaro-Portfolio als NR 1500 und den im Februar 2025 eingeführten NR 1700, die sich über die Steuerungsplattform Nexaro HUB vernetzen lassen – ohne Bezug zu Piepenbrock.
Einordnung: Belegt ist ein Flottenaufbau auf rund 75 kompakte Saugroboter innerhalb von gut einem halben Jahr (November 2024 bis April 2025) – ein belastbarer Adoptionsbeleg. Die Angabe 'mehr als 30 Objekte' stammt aus einem früheren Projektstadium desselben Blogbeitrags; ob die 75 Roboter auf genau diese Objektzahl verteilt sind, sagt die Quelle nicht. Der Beleg sagt NICHTS über Leistung: keine Flächenleistung, keine gereinigten Quadratmeter, keine Personalstunden-Verlagerung, keine Kosten, keine Objektnamen, -typen oder -größen. Die Hauptquelle ist der Unternehmensblog von Piepenbrock, also Eigendarstellung ohne unabhängige Prüfung; die 'dreistellige Anzahl' ist eine Absicht, kein Ist-Wert. Der Fachpresse-Artikel erwähnt Piepenbrock nicht und beschreibt nur das Nexaro-Portfolio in herstellernaher Darstellung. Achtung Katalogzuordnung: Die Flotte ist gemischt; der Blog nennt nur den NR 1700 namentlich, das ältere Modell (nach Portfolio-Lage mutmaßlich der NR 1500) bleibt unbenannt. Dass Piepenbrock den Nexaro HUB nutzt, ist nicht belegt.
Quellen (2)
- BetreiberberichtZusammenarbeit mit Nexaro seit November 2024, Einsatz in mehr als 30 Objekten, unter anderem in Dortmund, Düsseldorf, Nürnberg, Koblenz, Erlangen, Dresden und Hamburg; inzwischen Ausweitung auf rund 75 Roboter, parallel Einsatz des Nachfolgemodells NR 1700 (älteres Modell nicht namentlich genannt); Ausbau auf dreistellige Anzahl angekündigt; Beitrag vom 16.04.2025 von Lena Severiens — https://www.piepenbrock.de/blog/cobots-im-einsatz-piepenbrock-setzt-auf-smarte-reinigung/
- FachpresseNR 1700 im Februar 2025 für großflächige, komplexere Räumlichkeiten (z. B. Lobbys, Showrooms) eingeführt, NR 1500 für kleine Flächen; NR 1500 und NR 1700 erfüllen als erste kompakte Reinigungsroboter die Sicherheitsnorm IEC 63327; Vernetzung über die Steuerungsplattform Nexaro HUB; Artikel vom 12.05.2025, ohne Bezug zu Piepenbrock — https://automationspraxis.industrie.de/news/nexaro-treibt-reinigungsrobotik-voran/
Reinigungstechnik 4 You GmbH (RT 4 You) im Objekt der Brau Union Österreich (Heineken-Konzern), Ansprechpartner Matthias Waas (Logistic Hub Manager, Brau Union) und Christian Ftacsek (RT 4 You) · Logistikzentrum der Brau Union Österreich, Ried im Traunkreis
GebäudereinigerTennant T16 (autonome Ausführung; die Quelle nennt nur „T16“, nicht ausdrücklich die AMR-Variante) (Tennant) · Logistikzentrum / Getränkelager · 32.000 m² · Ried im Traunkreis (AT) · Inbetriebnahme September 2023; Fallstudie in Reinigung Aktuell, Februar 2024
- gereinigte Fläche
- 7.000 m² (je Nachtschicht)
- Wortlaut: „knapp 7.000 Quadratmeter zu reinigende Fläche (in der 12.000 Quadratmeter großen Lagerhalle)“; laut Bericht schafft der Roboter diese Fläche in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel und ohne Nachladen. Das Logistikzentrum insgesamt umfasst 32.000 m²
- Betriebsstunden
- 10 h je Akkuladung
- Wortlaut: „Von der Batteriekapazität her schafft der Roboter 10 Stunden ohne Probleme“ – Angabe des Dienstleisters aus dem Objektbetrieb, nicht als Katalogwert ausgewiesen. In Kombination mit den 7.000 m² je Nachtschicht ergäbe das rechnerisch mindestens 700 m²/h; diese Ableitung ist NICHT publiziert und die tatsächliche Fahrzeit je Nacht wird nicht genannt
- Rüstzeit
- 10 min je Routenanpassung
- Programmieraufwand für Änderungen an den Reinigungsrouten; belegt die Umrüstbarkeit im Lagerbetrieb mit wechselnden Stellflächen. Kein fixer Wert: Der Artikel formuliert in indirekter Rede, das Neuprogrammieren „dauere zehn Minuten, je nach Größe des Bereichs“ – also ein größenabhängiger Richtwert des Dienstleisters
- Matthias Waas, Logistic Hub Manager der Brau Union: „Das geht sich aus, in der Früh, wenn wir kommen, ist der Boden sauber.“
- Matthias Waas zum Alternativszenario: „Wir sind ja jetzt voll beschäftigt, bis 22:00 Uhr, das heißt, um manuell die Halle zu reinigen, hätten wir sicher jeden Tag Überstunden.“
- Christian Rudolf (RT 4 You) zur Nachtschicht: „Es geht sich aus, knapp 7.000 Quadratmeter zu reinigende Fläche […] und die Nacht in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel, ohne Nachladen.“
- Christian Ftacsek (RT 4 You) zum Frequenzeffekt: „Die Frequenz wurde deutlich erhöht, weil es auch nicht mehr kostet, egal ob der Roboter einmal oder fünfmal in der Woche fährt.“
- Christian Ftacsek zum Konzernkontext: „Der ganze Heineken-Konzern setzt auf Robotik, vor allem auch in der Reinigung.“
Einordnung: Ein Getränke-Logistikzentrum in Österreich, dokumentiert in einer redaktionellen Fachpresse-Fallstudie mit beiden Seiten am Wort — Objektbetreiber und Reinigungsdienstleister. Der belastbarste Punkt ist eine praxisnahe Betriebsgrenze, wie sie sonst kaum publiziert wird: knapp 7.000 m² zu reinigende Fläche in einer einzigen Nachtschicht, ohne Wasserwechsel und ohne Zwischenladung. Betriebswirtschaftlich interessant ist der beschriebene Frequenzeffekt — die Reinigungshäufigkeit wurde deutlich erhöht, weil zusätzliche Fahrten laut Dienstleister keine zusätzlichen Kosten verursachen. Was der Fall NICHT zeigt: Die Flächenangaben sind gestaffelt und leicht zu verwechseln — 32.000 m² Logistikzentrum insgesamt, 12.000 m² Lagerhalle, knapp 7.000 m² tatsächlich zu reinigende Fläche; die Artikelüberschrift verwendet die Hallen-, nicht die Reinigungsfläche. Die tatsächliche Fahrzeit je Nacht wird nicht genannt, eine Flächenleistung in m²/h ist damit nicht publiziert; die naheliegende Rechnung 7.000 m² geteilt durch 10 Stunden verknüpft zwei Angaben, die im Artikel nicht zusammengehören. Kosten, Amortisation und Personalstunden sind nicht beziffert, und sämtliche Angaben stammen von den Projektbeteiligten. Der Artikel nennt zudem nur „T16“, nicht ausdrücklich die autonome AMR-Variante — eine eindeutige Modellzuordnung ist daraus nicht ableitbar. Stand ist Februar 2024.
Quellen (1)
- FachpresseRedaktionelle Fallstudie in Reinigung Aktuell (Februar 2024): Tennant T16 seit September 2023 im Logistikzentrum der Brau Union Österreich in Ried im Traunkreis, betrieben von Reinigungstechnik 4 You (RT 4 You); Flächenstaffelung 32.000 m² Logistikzentrum, 12.000 m² Lagerhalle, knapp 7.000 m² zu reinigende Fläche in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel und ohne Nachladen; „Von der Batteriekapazität her schafft der Roboter 10 Stunden ohne Probleme“; Neuprogrammierung einer Route „dauere zehn Minuten, je nach Größe des Bereichs“; Zitate von Matthias Waas (Logistic Hub Manager, Brau Union) sowie Christian Ftacsek und Christian Rudolf (RT 4 You) — https://www.reinigung-aktuell.at/fallstudie/roboter-allein-auf-12-000-quadratmetern/
Salzburg Airport (Flughafen Salzburg W. A. Mozart); die Quelle nennt als Kunden „Airport Salzburg“ und als Partner „Gausium Österreich“. Stellvertretende Abteilungsleiterin Reinigung und Grünanlagen: Claudia Amerijan · Salzburg Airport (Flughafen Salzburg W. A. Mozart)
EndkundeGausium Scrubber 50 (inklusive Workstation mit Wasserver- und -entsorgung) (Gausium) · Flughafen (Terminal 1 und 2, Sicherheitsbereich, Check-in-Bereich) · Salzburg (AT) · Inbetriebnahme September 2024; Stand der Quelle 07.03.2025 — über den Betrieb danach sagt sie nichts
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Flottengröße
- 2 Roboter
- Zwei Gausium Scrubber 50 inklusive Workstation. Das ist die EINZIGE harte Zahl des gesamten Falls — es gibt keine Fläche, keine Flächenleistung, keine Betriebsstunden, keine Kosten und keine Amortisation
- Claudia Amerijan, stellvertretende Abteilungsleiterin Reinigung und Grünanlagen (wörtlich und vollständig — die Kürzung nach „scrubber dryers“ kehrt die Aussage um und ist unzulässig): „We are very surprised. The cleaning performance of the robot is very good. It actually resembles that of conventional walk-behind scrubber dryers and even automatic machines. Therefore, it is truly top-notch performance. I can talk about improvements in the workflow, as we can now deploy our staff where we need them. The cleaning robot has definitely met our expectations.“
- Ausgangslage laut Hersteller: Personalmangel, uneinheitliche Reinigungsqualität, hohe Fluktuation.
- Ergebnisse laut Hersteller, durchweg qualitativ und nicht nachrechenbar: höhere Reinigungsfrequenz (große Flächen können nun mehrmals täglich gereinigt werden), Umschichtung des Personals auf höher priorisierte Aufgaben, gleichmäßigere Abläufe.
- Zur Reinigung in Eigenregie: Die Quelle bestätigt das nicht ausdrücklich. Eine eigene Abteilung „Cleaning & Landscaping“ und die Formulierung „our staff“ sprechen dafür — belegt ist es nicht, plausibel schon.
- Zur Sorgfalt der Quelle: Sie gibt die Region des Salzburger Flughafens fälschlich mit „Vienna, Austria“ an.
Einordnung: Das dritte Flughafenobjekt in DACH neben München und Zürich — aufnehmbar nur mit deutlicher Abwertung. Die einzige harte Kennzahl ist die Gerätezahl 2. Was der Fall NICHT zeigt: keine gereinigte Fläche, keine Flächenleistung, keine Betriebsstunden, keine Stundenersparnis, keine Kosten, keine Amortisation. Alle genannten Vorteile sind qualitativ formuliert („mehrmals täglich“, „höher priorisierte Aufgaben“) und damit nicht nachrechenbar; das Betreiberzitat ist uneingeschränkt positiv, stammt aber aus Werbekontext und taugt nicht als unabhängige Bestätigung. Quellenart: Herstellerreferenz (Gausium-Fallstudie), die schwächste Quellenart im Bestand. Eine Katalogverknüpfung unterbleibt: Die Quelle nennt „Scrubber 50“, der Katalog führt die Baureihe als Scrubber 50 Pro; eine Gleichsetzung für ein Gerät von 2024 ist nicht belegt — dieselbe Zurückhaltung wie beim Fall mitie-heathrow-gausium-scrubber-50-75.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Gausium-Fallstudie vom 07.03.2025: zwei Gausium Scrubber 50 (plus Workstation) seit September 2024 am Salzburg Airport in Terminal 1–2, im Sicherheits- und im Check-in-Bereich; Kunde laut Quelle „Airport Salzburg“, Partner „Gausium Österreich“; Ausgangslage Personalmangel, uneinheitliche Qualität und hohe Fluktuation; Ergebnisse rein qualitativ (höhere Reinigungsfrequenz, Personalumschichtung, gleichmäßigere Abläufe); vollständiges Zitat Claudia Amerijan. Keine Fläche, keine Flächenleistung, keine Betriebsstunden, keine Kosten, keine Amortisation; die Quelle verortet den Flughafen fälschlich in „Vienna, Austria“ — https://gausium.com/case/enhancing-cleaning-efficiency-at-salzburg-airport-with-gausiums-scrubber-50/
Schachermayer (österreichisches Großhandelsunternehmen); Anbieter und Integrator Schmachtl GmbH · Schachermayer-Gebäudekomplex (Standort in der Quelle nicht genannt)
EndkundeDrei PUDU MT1 (Kehrroboter) und ein PUDU CC1 (in der Quelle „Scheuersaugroboter“ genannt; im Katalog als Kombiroboter geführt) (Pudu Robotics (Anbieter und Integrator: Schmachtl GmbH)) · Gebäudekomplex eines Großhandelsunternehmens über acht Stockwerke (Erdgeschoss bis 7. Stock) mit zwei Aufzugsanlagen; Flächentyp (Lager, Ausstellung, Büro) in der Quelle nicht genannt (AT) · Anbieterreferenz vom 12.09.2025 (Datum aus dem JSON-LD-NewsArticle-Objekt der Seite, dessen name-Feld exakt der Artikelüberschrift entspricht); ein Einsatzbeginn wird nicht publiziert
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- abgedeckte Reinigungsfläche
- 210.000 m²/Woche
- Wörtlich: „210.000 qm Reinigungsfläche werden wöchentlich abgedeckt“. WARNUNG: Das ist eine Summenangabe OHNE NENNER. Die Quelle nennt keine Gebäudefläche, daher ist nicht auflösbar, wie oft dieselbe Fläche mehrfach befahren wird — bei vier Geräten und beworbenem Rund-um-die-Uhr-Betrieb ist Mehrfachbefahrung sehr wahrscheinlich. Die Zahl darf NICHT als gereinigte Nettofläche gelesen werden. Plausibilitätsrechnung gegen den eigenen Katalog: pudu-mt1 1.800 m²/h (perfBasis ausdrücklich theoretisch), pudu-cc1 900 m²/h (praktisch) ergeben rund 6.300 m²/h Flottenrate; 210.000 m²/Woche verlangen davon nur rund 33 Flottenstunden, also etwa 4,8 h pro Tag über alle vier Geräte. Die Zahl ist damit nicht aufgeblasen — sie ist konservativ und passt gerade deshalb nicht zur 24/7-Werbezeile
- Flottengröße
- 4 Roboter (3 × PUDU MT1, 1 × PUDU CC1)
- Wörtlich: „Eine Roboterflotte, bestehend aus drei Pudu MT1 Kehrrobotern und einem Pudu CC1 Scheuersaugroboter. Diese navigieren vollautonom durch den gesamten Gebäudekomplex – inklusive Nutzung der Aufzüge vom Erdgeschoss bis in den 7. Stock.“ Die MT1 übernehmen laut Quelle die Grobschmutzentfernung, der CC1 die Nassreinigung. Beide Typbezeichnungen existieren im Katalog (pudu-mt1, pudu-cc1); weil es eine gemischte Flotte ist, bleibt robotIdKatalog dennoch null
- Etagenabdeckung
- 8 Stockwerke
- „Vollautonome Navigation durch 8 Stockwerke“, Erdgeschoss bis 7. Stock, mit Anbindung an zwei Aufzugsanlagen
- Amortisation
- 3 Monate (Anbieterbehauptung „Amortisation nach nur 1 Quartal“)
- Wörtlich: „Amortisation nach nur 1 Quartal durch massive Kosteneinsparungen“. Die Behauptung nennt weder Investitionssumme noch eingesparte Fremdreinigungskosten und ist damit unprüfbar; eine unabhängige Bestätigung existiert nicht. Sie darf ausschließlich als zitierte Anbieterbehauptung erscheinen, niemals als Tarandis-Kennzahl
- Ausgangslage laut Quelle (wörtlich): „Steigende Kosten für externe Reinigungsdienstleister, schwankende Qualitätsstandards und der zunehmende Personalmangel in der Reinigungsbranche.“
- Die Werbezeile „24/7 Betrieb ohne Personalaufwand“ darf NICHT als 168 Betriebsstunden pro Woche gelesen werden. Beide eingesetzten Modelle haben laut Katalog nur 4 bis 8 h Laufzeit bei rund 3 h Ladezeit; echter Dauerbetrieb ist je Gerät physikalisch ausgeschlossen. „24/7“ heißt hier „rund um die Uhr verfügbar, auch nachts“, nicht Vollauslastung.
- Standort: „Linz“ kommt im Quelltext dreimal vor, aber ausschließlich als Adresse von SCHMACHTL selbst (Footer „4020 Linz“, Vertriebskontakt) — nie als Standort von Schachermayer. Der Standort bleibt deshalb unbelegt und wird nicht aus Weltwissen ergänzt.
- Auf der gesamten Seite steht kein einziger Geldbetrag; die 210.000 ist die einzige m²-Zahl.
Einordnung: Der schwächste der neu aufgenommenen Fälle und zugleich der mit den spektakulärsten Zahlen — genau diese Kombination macht ihn zum Risiko. Quelle ist eine reine Händlerwerbung von Schmachtl, dem Verkäufer der eingesetzten Geräte („Paradebeispiel“, „revolutioniert“, „drastische Kostensenkung“); eine unabhängige Bestätigung wurde nicht gefunden. Belegt ist der WORTLAUT der Anbieteraussage, nicht die Wirtschaftlichkeitsbehauptung dahinter. Was der Fall NICHT zeigt: keinen Standort, keinen Flächentyp, keine Gebäudefläche, keine Betriebsstunden, keine Investitionssumme und keinen nachvollziehbaren Rechenweg für die Amortisation. Die 210.000 m²/Woche sind ohne Gebäudefläche nicht auflösbar und dürfen nicht als gereinigte Nettofläche gelesen werden; die „Amortisation nach einem Quartal“ ist die kürzeste publizierte Amortisation des gesamten Bestands und zugleich die am schlechtesten belegte. EMPFEHLUNG FÜR DIE DARSTELLUNG: Diesen Fall nicht in Vergleichsansichten oder Ranglisten aufnehmen — wenn die 210.000 prominent erscheint, wird sie zitiert, ohne dass jemand diese Einordnung liest.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Anbieterreferenz („Success Story“) der Schmachtl GmbH vom 12.09.2025, Händlerin der eingesetzten Geräte, reiner Werbekontext: Roboterflotte aus drei Pudu MT1 Kehrrobotern und einem Pudu CC1 Scheuersaugroboter bei Schachermayer, vollautonome Navigation durch acht Stockwerke inklusive Nutzung von zwei Aufzugsanlagen, „210.000 qm Reinigungsfläche werden wöchentlich abgedeckt“, „24/7 Betrieb ohne Personalaufwand“, „Amortisation nach nur 1 Quartal durch massive Kosteneinsparungen“; Ausgangslage steigende Fremdreinigungskosten, schwankende Qualität, Personalmangel. Kein Standort, kein Flächentyp, keine Gebäudefläche, kein Geldbetrag — https://www.schmachtl.at/aktuelles/news/success-story-schachermayer
Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg · Klinikum Magdeburg
EndkundePudu CC1 (Scheuersaugroboter zum autonomen Scheuersaugen von Freiflächen über eine Etage; Modellnennung im Magdeburg-Abschnitt über das Betreiberzitat von Tobias Mertens und eine Bildunterschrift, nicht im Kennzahlen-Absatz; Integration durch Fenka Robotics) (Pudu Robotics (Systemintegrator: Fenka Robotics, Berlin)) · Krankenhaus / Klinikum · 1.888 m² · Magdeburg (DE) · Leistungsdaten aus November 2024; Fachbeitrag vom 06.01.2025
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- gereinigte Fläche
- 47.899 m²/Monat
- Wortlaut: „Im November 2024 wurden vom installierten Reinigungsroboter auf einer Etage 47.899 Quadratmeter gereinigt.“ Bezieht sich auf genau eine Etage des Klinikums.
- Flächenleistung
- 700 m²/h
- Wortlaut: „Bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 Quadratmetern pro Stunde …“ – ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher Auslegungswert als gemessener Ist-Wert; 47.899 m² / 700 m²/h ≈ 68 h, die Stundenzahl ist somit rechnerisch aus dieser Annahme abgeleitet.
- Personalstunden-Verlagerung
- 68 h/Monat
- Wortlaut: „… konnten durch den Einsatz des Reinigungsroboters etwa 68 Stunden eingespart werden.“ Bezugsmonat November 2024, eine Etage.
- autonom reinigbare Fläche
- 1.888 m² (vorher 937 m²)
- Wortlaut: „Durch die IT-Integration mit den Brandschutztüren wurde die Fläche der autonomen Reinigung von 937 auf 1.888 Quadratmeter erhöht.“ Zwei motorisierte Brandschutztüren wurden mit IoT-Modulen nachgerüstet, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth. Faktisch eine Verdopplung der befahrbaren Fläche allein durch Gebäudetechnik-Integration.
- Tobias Mertens, Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg: „Durch den Pudu CC1 werden unsere Mitarbeitenden bei der großflächigen Reinigung entlastet und haben somit mehr Zeit für die Aufbereitung patientennaher Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.“
- Laut Bericht wurden zwei motorisierte Brandschutztüren mit IoT-Modulen nachgerüstet; die Kopplung an den Roboter erfolgt über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth.
- Autor des Fachbeitrags ist Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die im Artikel beschriebenen Objekte betreut.
Einordnung: Ein deutscher Krankenhausfall mit echten Monatswerten — und mit einer Kennzahl, die man sonst nirgends beziffert findet: Durch die IT-Anbindung von zwei motorisierten Brandschutztüren (IoT-Module, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth) verdoppelte sich die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m². Das belegt quantitativ, dass die Wirtschaftlichkeit eines Reinigungsroboters maßgeblich an der Gebäudeautomation hängt — an Türen und Aufzügen — und nicht allein an der Katalog-Flächenleistung. Was der Fall NICHT zeigt: Der Beitrag erschien zwar in der Fachzeitschrift rationell reinigen, Autor ist aber Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die beschriebenen Objekte betreut — Werbekontext trotz Fachpresse-Publikation. Die 700 m²/h sind ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher ein Auslegungswert als ein gemessener Ist-Wert; die 68 eingesparten Stunden ergeben sich rechnerisch aus 47.899 m² geteilt durch genau diese Annahme und sind damit keine unabhängig erhobene Personalstundenbilanz. Alle Werte beziehen sich auf genau eine Etage und auf den Monat November 2024; die 1.888 m² bezeichnen die autonom reinigbare Fläche dieser Etage, nicht die Gesamtfläche des Klinikums. Und der Kennzahlen-Absatz selbst nennt kein Modell — die Zuordnung zum Pudu CC1 stützt sich auf das Betreiberzitat im selben Abschnitt und eine Bildunterschrift.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Fachbeitrag vom 06.01.2025 in rationell reinigen, verfasst von Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer des Systemintegrators Fenka Robotics: Im Klinikum Magdeburg reinigte der Roboter im November 2024 auf einer Etage 47.899 m²; bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 m²/h wurden dadurch etwa 68 Stunden eingespart; durch die IT-Integration von zwei mit IoT-Modulen nachgerüsteten Brandschutztüren (Bluetooth-Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung) stieg die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m²; Modell Pudu CC1 im Zitat von Tobias Mertens (Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg) und in einer Bildunterschrift genannt — https://www.rationell-reinigen.de/robotik-trifft-iot-vernetzte-technologien-im-einsatz-fuer-smarte-sauberkeit-290024/
Söffge Büro-, Gebäude- und Treppenhausreinigung GmbH & Co.KG · Waterfront Bremen
GebäudereinigerTennant T16AMR (Tennant) · Einkaufszentrum · 12.000 m² · Bremen (DE) · seit September 2023 (Testphase ab Juli 2023)
- Verfügbarkeit
- 300 Reinigungstage/Jahr
- Von Söffge formuliertes Ziel von 300 Reinigungstagen im Jahr mit einer einzigen Maschine; als erreicht bezeichnet ausschließlich im Zitat von Boris Söffge innerhalb der Tennant-Fallstudie – Selbstauskunft, kein Mess- oder Telemetriewert; keine Stunden- oder Flächenleistung veröffentlicht
- Flottengröße
- 1 Roboter
- Ein T16AMR betreut die rund 12.000 m² Bodenfläche des Centers; Tennant nennt zum Vergleich über 5.000 T16AMR-Installationen in den USA seit 2021
- Boris Söffge (Geschäftsleitung Söffge), sinngemäß aus der deutschen Fassung der Tennant-Fallstudie: „Wir betrachten den Roboter als Cobot, der unsere menschliche Belegschaft unterstützt und ihre Arbeit erleichtert. Dass wir unser Ziel von 300 Reinigungstagen im Jahr mit einer Maschine erreichen, ist bemerkenswert.“
- Michael Dannen (Gebietsverkaufsleiter Tennant): Die große installierte Basis an T16AMR habe wertvolle betriebliche Erkenntnisse geliefert, aus denen die Weiterentwicklung der Maschine gespeist werde.
- Söffge selbst (Website, Juli 2023): Robotik sei „sinnvolle Ergänzung der Prozesse, nicht jedoch als vollwertiger Ersatz unserer geschulten Gebäudereiniger*innen“ zu verstehen.
Einordnung: Der Fall belegt einen seit September 2023 laufenden, damit mehrjährigen Realeinsatz eines Scheuersaugroboters in einem stark frequentierten Einkaufszentrum – die aktuelle Söffge-Website führt den T16AMR weiterhin als festes Teammitglied. Die einzige Kennzahl (300 Reinigungstage/Jahr, eine Maschine, 12.000 m² Bodenfläche) ist jedoch kein Messwert, sondern eine Selbstauskunft: Sie stammt allein aus dem Zitat von Boris Söffge innerhalb der Tennant-Fallstudie. Es sind KEINE Flächenleistung in m²/h, keine BrainOS-Telemetriewerte, keine Personalstunden- oder Kosteneinsparungen publiziert; der 71-dB-Wert und die ec-H2O-Chemieersparnis sind Produktangaben, keine Messwerte aus dem Objekt. Die Fallstudie stammt vom Hersteller Tennant und ist damit Werbekontext, die ergänzenden Quellen sind Selbstdarstellungen des Betreibers. Laut eigener Meldung vom Februar 2025 setzt Söffge zusätzlich einen Pudu CC1 ein (dort bereits als aktiv im Einsatz beschrieben, ohne genannten Starttermin) – dazu sind bislang gar keine Leistungsdaten veröffentlicht, nur eine Schulungsmeldung.
Quellen (5)
- Herstellermeldung (Werbekontext)12.000 m² Bodenfläche, Einsatzbeginn September 2023 nach Testphase, Ziel von 300 Reinigungstagen pro Jahr mit einer Maschine laut Söffge-Zitat erreicht, 71 dB, über 5.000 T16AMR in den USA seit 2021, Zitate Boris Söffge und Michael Dannen — https://www.tennantco.com/de_de/resources/resource-center/case-studies/cleaning-professionals/soeffge-t16amr-case-study.html
- Herstellermeldung (Werbekontext)Englische Originalfassung derselben Fallstudie (Bremen Waterfront, Söffge gegründet 1955, knapp 3.000 Beschäftigte) — https://www.tennantco.com/en_us/resources/resource-center/case-studies/cleaning-professionals/soeffge-t16amr-case-study.html
- BetreiberberichtSöffge testet ab Juli 2023 gemeinsam mit Tennant einen autonomen Scheuersaugroboter mit Lern- und Wiederholungsbetrieb — https://www.soeffge.de/aktuelles/2023/07/robotik-unterstuetzt-die-gebaeudereinigung.php
- BetreiberberichtT16AMR als fester Bestandteil des Reinigungsteams, 24/7-Betrieb, ec-H2O NanoClean, Einsatz auch während der Geschäftszeiten — https://www.soeffge.de/unternehmen/robotic.php
- BetreiberberichtSöffge setzt laut Meldung vom 04.02.2025 zusätzlich den Reinigungsroboter Pudu CC1 ein (Schulung des Lagerleiters, Steuerung per App); keine Leistungsdaten genannt — https://www.soeffge.de/aktuelles/2025/02/schulung-fuer-reinigungsroboter.php
Universitätsklinikum Frankfurt (Dezernat / Tochtergesellschaft Infraklin; in der Fallstudie benannter Projektverantwortlicher: Tristan Pouliquen, Funktionsbezeichnung in der Quelle nicht genannt, laut Text im Einkauf angesiedelt und für die Steuerung der Infraklin zuständig) · Universitätsklinikum Frankfurt, Haupthaus 23 (inkl. unterkellerter Verbindungsgänge/„Highways“, Wartebereiche, Gastronomie) sowie Außenlager Weiterstadt
EndkundeAutonome Reinigungsroboter (8 Geräte; Modellbezeichnungen in der Fallstudie nicht genannt, individuell gestaltete Geräte im Tierwelt-Design („kleiner Zoo“)) (nicht publiziert – Integration, Miet-/Leasingmodell und Betrieb durch FENKA Robotics (Sitz Berlin laut Fachpresse; die Fallstudie selbst nennt weder Rechtsform noch Sitz). FENKA vertreibt laut eigener Website PUDU- und Gausium-Systeme, die Fallstudie ordnet den 8 Geräten aber keinen Hersteller zu) · Universitätsklinikum · Frankfurt am Main (DE) · Fallstudie publiziert 06.08.2026; Einsatzbeginn in der Quelle nicht datiert, beschrieben als „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- gereinigte Fläche
- 15.000 m²/Tag (Untergrenze der Angabe 15.000–20.000 m²)
- Untergrenze der publizierten Tagesleistung der gesamten 8-Roboter-Flotte; die Fallstudie nennt „ca. 15.000–20.000 m² täglich“, der Teaser (auf der FENKA-Startseite und als Intro der Fallstudie) fasst dies als „bis zu 20.000 m²“ zusammen. Kein Einzelgerätewert, keine offengelegte Telemetrie
- gereinigte Fläche
- 20.000 m²/Tag (Obergrenze der Angabe 15.000–20.000 m²)
- Obergrenze der publizierten Tagesleistung der gesamten Flotte; im Teaser (FENKA-Startseite und Fallstudien-Intro) als „bis zu 20.000 m²“ zusammengefasst
- Flottengröße
- 8 Roboter
- Acht autonome Reinigungsroboter („8× autonome Reinigungsroboter“), primär in den verkehrsarmen Nachtstunden im Einsatz; beschafft im Miet-/Leasingmodell statt Kauf
- Arbeitsbelastung Personal (Ausgangslage)
- 18.000 Schritte/Arbeitstag (Ausgangslage vor Automatisierung, Untergrenze der Angabe 18.000–20.000)
- Von der Fallstudie genannter Laufweg des Reinigungspersonals vor dem Robotereinsatz („Laufpensum von 18.000 bis 20.000 Schritten pro Arbeitstag“) als Begründung der Entlastung; kein Zeit- oder Kostenwert, sondern eine Belastungsgröße – Umrechnung in Personalstunden ist in der Quelle NICHT enthalten
Einordnung: Der Fall liefert etwas, das für deutsche Krankenhäuser sonst kaum öffentlich beziffert wird: eine Tagesleistung für eine ganze Roboterflotte im laufenden Klinikbetrieb — acht Geräte, rund 15.000 bis 20.000 m² pro Tag, überwiegend in den verkehrsarmen Nachtstunden. Dokumentiert ist außerdem das Beschaffungsmodell: Die Geräte wurden gemietet beziehungsweise geleast statt gekauft. Was der Fall NICHT zeigt: Er stammt vom Systemintegrator FENKA Robotics selbst und ist damit Werbekontext — Fälle, die nicht funktioniert haben, erscheinen dort nicht. Weder Hersteller noch Modellbezeichnungen der acht Roboter werden im Fallstudientext genannt, eine Zuordnung zu einem konkreten Gerätetyp ist deshalb nicht möglich. Die 15.000 bis 20.000 m² sind eine Spanne ohne offengelegte Messmethode; ob sie aus Telemetrie oder aus einer Betriebsannahme stammt, bleibt offen, und ein Wert je Einzelgerät fehlt. Es gibt keine Flächenleistung in m²/h, keine Betriebsstunden, keine Kosten, keine Personalstundenbilanz und keinen datierten Einsatzbeginn — die Quelle schreibt lediglich „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“. Die 18.000 bis 20.000 Schritte pro Arbeitstag beschreiben die Belastung des Personals VOR der Automatisierung: Sie begründen den Einsatz, sie messen seinen Effekt nicht. Wörtliche Aussagen von Beteiligten enthält die Fallstudie nicht.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Fallstudie des Systemintegrators FENKA Robotics zum Universitätsklinikum Frankfurt: acht autonome Reinigungsroboter, ca. 15.000–20.000 m² täglich (Teaser „bis zu 20.000 m²“), Einsatz primär nachts in Haupthaus 23 inklusive der unterkellerten Verbindungsgänge, Wartebereichen und Gastronomie sowie im Außenlager Weiterstadt; Beschaffung im Miet-/Leasingmodell statt Kauf; 18.000–20.000 Schritte pro Arbeitstag als Ausgangsbelastung des Reinigungspersonals; „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“ ohne datierten Einsatzbeginn; Hersteller und Modelle werden im Fallstudientext nicht genannt — https://www.fenka.de/ratgeber/fallstudie-universitatsklinikum-frankfurt
Wackler Service Group mit Tochterunternehmen RoboPlanet, im Auftrag des Kreises Bergstraße (Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft) · Karl-Kübel-Schule (KKS), Bensheim
GebäudereinigerPudu CC1 (zwei Geräte; eines mit Dockingstation in den Fluren, eines in der Sporthalle, die mangels Wasseranschluss keine Dockingstation erlaubte — dort manuelle Wartung durch eine Reinigungskraft) (Pudu Robotics) · Berufliches Schulzentrum (Flure und Sporthalle) · Bensheim (DE) · Kooperationsvereinbarung 17.10.2024 (Datum laut Bildunterschrift; Fließtext: Oktober 2024), sechsmonatige Testphase bis Ende März 2025; seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert (Bericht rationell reinigen, September 2025)
- gereinigte Fläche
- 700 m²/Tag
- Tägliche Reinigungsfläche des Flur-Roboters im Testzeitraum; Wortlaut: „reinigte im Testzeitraum die Flure der Schule mit einer täglichen Reinigungsfläche von 700 Quadratmetern“
- Betriebsstunden
- 1,8 h/Tag
- Reinigungszeit des Flur-Roboters für die 700 m²; Wortlaut: „einer Reinigungszeit von 1,8 Stunden“. Daraus errechnet sich eine Ist-Flächenleistung von rund 389 m²/h – diese Division ist eine eigene Ableitung, nicht publiziert
- gereinigte Fläche
- 1.200 m²/Tag
- Tägliche Reinigungsfläche des zweiten Roboters in der Sporthalle; Wortlaut: „säuberte dort täglich eine Fläche von 1.200 Quadratmetern in eineinhalb Stunden“
- Betriebsstunden
- 1,5 h/Tag
- Reinigungszeit des Sporthallen-Roboters für die 1.200 m²; entspricht überschlägig 800 m²/h (eigene Ableitung, nicht publiziert) – gut das Doppelte des Flurwerts von rund 389 m²/h. Der Artikel selbst zieht dieses Fazit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik“ und nennt die Turnhalle explizit als effizienteres Einsatzfeld
- Energieverbrauch
- 0,5 kWh/Tag
- Durchschnittlicher täglicher Energieverbrauch – laut Bericht identisch für beide Geräte (Flure wie Sporthalle)
- Flottengröße
- 2 Roboter
- Zwei Pudu CC1 während der sechsmonatigen Testphase installiert; Herstellerangabe zur Flächenleistung laut Bericht 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu 9 h Akkulaufzeit – die gemessenen Ist-Werte liegen darunter
- Fazit des Berichts zur Wirtschaftlichkeit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik.“ Ergänzend: „Darüber hinaus kann eine konsequente Nutzung von Gebäudeautomatisierung die Grundfläche für die Reinigung erhöhen.“
- Laut Bericht eignen sich die Roboter „für die Reinigung offener Flächen wie Aulen, langen Fluren und öffentlich zugänglichen Bereichen in der Schule ideal“; da sie „Ecken und einen schmalen Rand vor den Wänden nicht vollständig erreichen können“, ist dort manuelle Nacharbeit erforderlich.
- Zur Akzeptanz im Team: Während jüngere Kolleginnen und Kollegen laut Bericht von Anfang an begeistert waren, äußerten einige ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst Bedenken, dass ihnen Aufgaben entzogen würden — „durch Schulung und Erfahrung konnten diese Berührungsängste jedoch abgebaut werden“.
- Zu den Hürden: Der zunächst mangelnde Netzwerkempfang im Schulgebäude wurde über die Einrichtung eines eigenen Netzwerks gelöst; die Türen in den Fluren konnten die Roboter nicht eigenständig öffnen und waren auf Personal angewiesen. Laut Bericht sind die Roboter für eine IoT-Anbindung an Türen und Aufzüge ausgestattet, die Anbindungsmöglichkeiten variieren aber je nach Aufzugmodell und -hersteller.
- Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten laut Bildunterschrift am 17. Oktober 2024 Landrat Christian Engelhardt (Kreis Bergstraße) und André Pflüger (Geschäftsführer der Wackler Service Group), gemeinsam mit Simon Menden, kaufmännischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft.
Einordnung: Methodisch einer der aufschlussreichsten Schulfälle: zwei baugleiche Pudu CC1, dasselbe Gebäude, zwei sehr unterschiedliche Flächentypen — und für beide sind Fläche UND Zeit publiziert. Daraus lässt sich ein direkter Ist-Vergleich rechnen: rund 389 m²/h in den Fluren gegenüber rund 800 m²/h in der Sporthalle (beides eigene Ableitungen, nicht publiziert). Beide Werte liegen unter oder allenfalls am unteren Rand der im selben Bericht genannten Herstellerangabe von 700 bis maximal 1.000 m²/h — eine der wenigen Gelegenheiten, Katalogwert und Realwert im selben Dokument nebeneinanderzulegen. Ungewöhnlich offen dokumentiert sind die Hürden: mangelnder WLAN-Empfang im Schulgebäude, nicht eigenständig öffenbare Türen, fehlende Aufzugsanbindung, manuelle Nacharbeit an Ecken und Randstreifen sowie anfängliche Bedenken älterer Reinigungskräfte. Was der Fall NICHT zeigt: Der Artikel erschien zwar redaktionell in rationell reinigen 09/2025, ist aber mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ gekennzeichnet und wird vom Dienstleister selbst als PDF verbreitet — die Zahlen sind Angaben der Projektbeteiligten, keine unabhängige Messung. Kosten, Amortisation und jede Personalstundenbilanz fehlen, ebenso die Gesamtfläche des Schulgebäudes. Und der Sporthallen-Roboter lief mangels Wasseranschluss ohne Dockingstation: Seine Wartung übernahm eine Reinigungskraft manuell, die 1.200 m² sind also kein vollautonomer Betrieb.
Quellen (1)
- FachpressePilotprojekt des Kreises Bergstraße mit Wackler/RoboPlanet an der Karl-Kübel-Schule Bensheim: zwei Pudu CC1, sechsmonatige Testphase ab Oktober 2024 (Kooperationsvereinbarung laut Bildunterschrift 17.10.2024) bis Ende März 2025, seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert; Flure 700 m²/Tag in 1,8 h, Sporthalle 1.200 m²/Tag in eineinhalb Stunden, je durchschnittlich 0,5 kWh/Tag; Herstellerangabe 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu neun Stunden Akkulaufzeit; dokumentierte Hürden bei WLAN, Türen, Aufzügen sowie Ecken und Randstreifen. Beitrag in rationell reinigen 09/2025 (S. 60–62), gekennzeichnet mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ und vom Dienstleister als PDF verbreitet — https://www.wackler-group.de/fileadmin/corporate/Downloads/rr_09_2025_Wackler.pdf
Wer den Roboter betreibt, nennt die Quelle NICHT. Belegt ist allein die Finanzierung durch die Stadt Bludenz. Bereitgestellt und vor Ort integriert vom österreichischen Importeur Denzel Robotics GmbH (CEO Jürgen Höller) gemeinsam mit einem nicht genannten Vertriebspartner; Aufzugsschnittstelle von Schindler Österreich (Geschäftsführerin Janine Schwabe-Häder) · Schule im Park, Bludenz
EndkundeGausium-Reinigungsroboter (Modell in der Quelle nicht genannt; von den Schülern „Putzi“ genannt) (Gausium) · Schule (Allgemein- und Verkehrsflächen in historischem Altbau und Neubau) · 2.450 m² · Bludenz (AT) · Meldung vom 08.09.2026; Einsatzbeginn jeweils nach Unterrichtsende, ein Startdatum wird nicht publiziert
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Flächenleistung
- 400 m²/h (Untergrenze der Angabe 400–700)
- Wortlaut: „Je nach Gegebenheiten reinigt er etwa 400 bis 700 Quadratmeter pro Stunde.“ ACHTUNG, DIESER WERT TAUGT NICHT ALS REALITÄTSANKER: Er stammt aus einer OTS-Aussendung von Denzel Robotics, also vom Roboterhändler selbst, und die Quelle legt nicht offen, ob gemessen oder aus dem Katalog übernommen. Die Spanne deckt sich nahezu mit Gausiums eigener veröffentlichter PRAKTISCHER Angabe für die plausiblen Modelle (Vacuum 40: 400–800 m²/h, Phantas: 350–700 m²/h, je gausium.com/specs/). Sie gilt außerdem nur für Allgemein- und Verkehrsflächen, nicht für die Gesamtreinigung
- Flächenleistung
- 700 m²/h (Obergrenze der Angabe 400–700)
- Obergrenze derselben Anbieterangabe; dieselben Vorbehalte gelten unverändert
- Etagenabdeckung
- 6 Stockwerke
- Der Roboter wechselt die Etagen selbstständig per Aufzug — laut Quelle erstmals in Österreich — über eine digitale Schnittstelle von Schindler Österreich mit cloudbasierter Kommunikation über Schindler CoLab, inklusive Information über laufende Fahrten und Personenzahl in der Kabine
- Laufzeit je Ladung
- 4,5 h Saugbetrieb
- Wortlaut: „Nach rund 4,5 Stunden Saugbetrieb muss er wieder geladen werden.“ Ladezeit wird nicht genannt. Fahrtempo laut Quelle maximal 0,8 m/s
- Wortlaut der Meldung: „Dann arbeitet er sich Stockwerk für Stockwerk durch das Gebäude mit rund 2.450 Quadratmetern Nutzfläche. Je nach Gegebenheiten reinigt er etwa 400 bis 700 Quadratmeter pro Stunde. Nach rund 4,5 Stunden Saugbetrieb muss er wieder geladen werden.“ Die 2.450 m² sind die Nutzfläche des Gebäudes, NICHT die tägliche Reinigungsfläche — gereinigt werden nur die Allgemein- und Verkehrsflächen.
- Ausdrückliche Abgrenzung durch Schuldirektor Simon Hagen (wörtlich): „Putzi ersetzt die tägliche Reinigung nicht, sondern ergänzt sie. Klassenräume, Bereiche unter Tischen oder große Glasflächen werden weiterhin von Menschen gereinigt.“ Ohne diesen Satz lädt der Fall zur Fehllesart ein, die 400–700 m²/h seien die Leistung für die Gebäudereinigung.
- Weitere Sprecher: Jürgen Höller (CEO Denzel Robotics) und Janine Schwabe-Häder (Geschäftsführerin Schindler Österreich).
- Zur Absenderlage: Die Aussendung ist laut Rückfragehinweis eine Denzel-Robotics-Aussendung mit Schindler-Zitaten, keine gemeinsame Pressemitteilung beider Häuser. Absender ist damit genau die Partei mit kommerziellem Interesse an der Flächenleistungszahl.
- Denzel Robotics ist laut Quelle „österreichischer Importeur“ — die im Vorschlag verwendete Aufwertung „Generalimporteur“ steht weder dort noch im übrigen Datenbestand.
- Zwei Zusatzangaben der Quelle engen das Modell ein, ohne es zu belegen: maximal 0,8 m/s Fahrtempo und 4,5 h Laufzeit decken sich mit Gausium Phantas bzw. Phantas Extra in robots.json. Das reicht NICHT für eine Katalogzuordnung — robotIdKatalog bleibt null.
Einordnung: Der Wert dieses Falls liegt in der belegten Aufzugsanbindung über sechs Etagen und in der ausdrücklichen Abgrenzung zwischen Roboter- und Menschenarbeit — NICHT in der Flächenleistung. Die 400–700 m²/h sind der einzige neue m²/h-Wert dieser Recherchewelle und zugleich als Realitätsanker wertlos: Sie stammen vom Händler, decken sich mit Gausiums eigenen veröffentlichten Praxiswerten und sind von einer abgeschriebenen Katalogzahl nicht unterscheidbar. Fließt der Wert in ein Flächenleistungs-Aggregat ein, verschlechtert er die Datenqualität, statt sie zu verbessern — der Fall gehört deshalb aus Flächenleistungs-Auswertungen ausgeschlossen. Was der Fall weiter NICHT zeigt: Das Gausium-Modell wird nicht genannt, es ist genau ein Gerät, es gibt keine tägliche Reinigungsfläche, keinen Preis trotz kommunaler Finanzierung, keine Amortisation und keine Personalwirkung. Wer den Roboter betreibt, sagt die Quelle nicht — belegt ist nur die Finanzierung durch die Stadt Bludenz; der Wert „endkunde“ im Feld betreiberTyp ist eine schemabedingte Einordnung, keine belegte Tatsache. Querverweise: mercure-hotel-bochum-city-giobotics-pudu-cc1 (DE, 14 Etagen per Aufzug) als zweiter dokumentierter Aufzugsfall, dussmann-htl-villach-nilfisk-liberty-sc50 als weiterer österreichischer Schulfall.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)APA-OTS-Aussendung der Denzel Robotics GmbH (mit Zitaten von Schindler Österreich) vom 08.09.2026, hier über den automatischen OTS-Wiederabdruck auf top-news.at ohne redaktionelle Prüfung: Ein Gausium-Reinigungsroboter reinigt in der Schule im Park in Bludenz die Allgemeinflächen in Altbau und Neubau über sechs Stockwerke und wechselt dabei erstmals in Österreich selbstständig per Aufzug die Etagen (Schnittstelle von Schindler Österreich, Cloud-Anbindung Schindler CoLab); rund 2.450 m² Nutzfläche, etwa 400 bis 700 m²/h je nach Gegebenheiten, rund 4,5 h Saugbetrieb je Ladung, maximal 0,8 m/s; Finanzierung durch die Stadt Bludenz; Zitate Simon Hagen (Schuldirektor), Jürgen Höller (CEO Denzel Robotics), Janine Schwabe-Häder (Geschäftsführerin Schindler Österreich). Modell, Preis, Amortisation und Betreiber werden nicht genannt — https://www.top-news.at/2026/09/08/premiere-in-oesterreich-gausium-reinigungsroboter-faehrt-autonom-mit-dem-schindler-aufzug_1/
WISAG Gebäudereinigung · nicht genannt (die Quelle spricht nur von einem „weltweit bekannten Möbel- und Einrichtungshaus“)
GebäudereinigerReinigungsroboter (Hersteller und Modelle in der Quelle nicht genannt) (nicht publiziert) · Filialnetz eines Möbel- und Einrichtungshauses (26 Standorte) (DE) · seit September 2022; Stand der Case Study 18.11.2025
- Flottengröße
- 13 Roboter
- Wörtlich: „Auf einer Fläche von rund 600.000 Quadratmetern kommen aktuell 13 leistungsfähige Reinigungsroboter zum Einsatz.“ Hersteller und Modelle werden nicht genannt
- Bezugsfläche
- 600.000 m² (Bezug unbestimmt)
- ACHTUNG, DER NENNER IST UNBESTIMMT: Die Quelle stellt keinen ausdrücklichen Bezug zwischen den 26 Standorten und den 600.000 m² her und sagt nicht, ob dies die insgesamt betreute Bestandsfläche oder die Einsatzfläche der Roboter ist. Grammatisch liest sich der Satz eher als Roboter-Einsatzfläche; beide Lesarten sind zulässig. Die Ableitung 600.000 / 13 = rund 46.000 m² je Roboter ist unsere eigene Rechnung, nicht publiziert, und wegen des unbestimmten Nenners nur als grobe Größenordnung zu führen — ausdrücklich NICHT als belegte Bestandsfläche je Roboter
- Standortzahl
- 26 Standorte
- WISAG übernimmt die Unterhaltsreinigung an 26 Standorten des Kunden. Ob sich die 600.000 m² auf alle 26 oder nur auf die Roboter-Standorte beziehen, sagt die Quelle nicht
- GETRENNT VON DEN ROBOTERN ZU LESEN: Bei der MANUELLEN Reinigung setzt WISAG primär die Linie Tana Green Care Professional ein (rein pflanzliche Tenside, biologisch abbaubar, Cradle to Cradle, Ecolabel). Wörtlich: „Im Geschäftsjahr 2024 konnten durch den Einsatz dieser Produkte bei unserem Kunden insgesamt 4.081 Kilogramm CO2, 458 Kilogramm Plastik und 1.300 Kilogramm Rohöl eingespart werden.“ Die Quelle ordnet diese Einsparung eindeutig den Reinigungsmitteln zu, nicht den Robotern — sie vermischt das nicht. Eine Vergleichsbasis („eingespart gegenüber was?“) nennt sie allerdings nicht. Deshalb stehen die drei Zahlen hier und nicht unter kennzahlen.
- Das Land wird in der Quelle nicht genannt. „DE“ ist eine Annahme, gestützt auf WISAG Gebäudereinigung und die deutschsprachige Case Study — kein Beleg.
- Der Kunde wird nicht namentlich genannt, ebenso wenig Roboterhersteller oder Modelle; robotIdKatalog bleibt null.
Einordnung: Ein seltener Fall mit einem publizierten Verhältnis von Gerätezahl zu Fläche im Filialgeschäft — 13 Roboter auf rund 600.000 m², rechnerisch rund 46.000 m² je Roboter. Diese Ableitung ist unsere eigene und trägt nur als grobe Größenordnung, weil der Nenner unbestimmt ist: Die Quelle sagt nicht, ob die 600.000 m² die betreute Bestandsfläche oder die Roboter-Einsatzfläche sind. Als Realitätsdämpfer gegen die Vorstellung flächendeckender Robotik bleibt der Fall trotzdem brauchbar. Was der Fall NICHT zeigt: keinen Kundennamen, keinen Roboterhersteller, kein Modell, keine gereinigte Fläche pro Tag, keine Flächenleistung, keine Betriebsstunden, keine Stundenersparnis, keine Amortisation und keine Einzelflächen der 26 Standorte. Die CO2-, Plastik- und Rohöl-Einsparungen gehören ausdrücklich zur Umstellung der Reinigungsmittel im manuellen Teil und dürfen den Robotern NICHT zugerechnet werden. Quellenart: Case Study der WISAG in eigener Sache, Werbekontext.
Quellen (1)
- BetreiberberichtCase Study der WISAG vom 18.11.2025: WISAG Gebäudereinigung übernimmt seit September 2022 die Unterhaltsreinigung an 26 Standorten eines nicht genannten „weltweit bekannten Möbel- und Einrichtungshauses“; wörtlich „Auf einer Fläche von rund 600.000 Quadratmetern kommen aktuell 13 leistungsfähige Reinigungsroboter zum Einsatz“; bei der manuellen Reinigung wird die Linie Tana Green Care Professional eingesetzt, wodurch im Geschäftsjahr 2024 „insgesamt 4.081 Kilogramm CO2, 458 Kilogramm Plastik und 1.300 Kilogramm Rohöl eingespart“ wurden. Kunde, Land, Roboterhersteller, Modelle, Flächenleistung, Betriebsstunden, Stundenersparnis und Amortisation werden nicht genannt — https://www.wisag.de/leistungen/alle-case-studies/artikel/reinigungsroboter-und-kreislauffaehige-reinigungsmittel/
WISAG Gebäudereinigung Holding GmbH & Co. KG (Geschäftsführer Andreas Heinzel)
GebäudereinigerLionsBot R5 (Zugang; die Bestandsflotte ist laut Quelle gemischt, die Modelle werden nicht aufgeschlüsselt) (LionsBot) · Kein Einzelobjekt — unternehmensweite Flotte; Objekttypen laut Quelle „große, stark frequentierte Immobilien wie Einkaufszentren, Flughäfen und Bürogebäude“ (DE) · Ankündigung vom 01.06.2026 mit Zielzeitpunkt Ende 2026 (Pressemitteilungs-PDF und Bilder datiert 29.05.2026)
- Flottengröße
- 500 Roboter (ANGEKÜNDIGTE Zielgröße, kein Ist-Bestand)
- Wörtlich: „Damit wächst die Flotte auf über 500 Reinigungsroboter für verschiedene Einsatzzwecke.“ Die Quelle ist in sich uneinheitlich — Überschrift und Geschäftsführerzitat sagen „500“, der Fließtext „über 500“. Es ist eine Ankündigung für Ende 2026, kein erreichter Bestand. Der Bestand VOR der Erweiterung wird nicht publiziert; aus „300 weitere“ und „über 500“ ließen sich rund 200 ableiten — eigene Rechnung, nicht Quellenaussage, deshalb nicht als Kennzahl geführt
- Gerätezugang
- 300 Roboter LionsBot R5 (angekündigt bis Ende 2026)
- Wörtlich: „Bis Ende 2026 kommen 300 weitere Geräte vom Typ LionsBot R5 hinzu.“ Eine Absichtserklärung, kein belegter Ist-Bestand. 300 Geräte eines Modells binnen eines Jahres sind dennoch eine belastbare Größenordnung für die DACH-Marktdynamik
- Kundenzahl mit Robotereinsatz
- 150 Kunden (NICHT Geräte)
- Wörtlich: „Schon heute sind bei rund 150 Kunden des Unternehmens Reinigungsroboter im Einsatz.“ Es sind 150 WISAG-KUNDEN, nicht 150 Geräte und keine Marktzahl. Diese Verwechslung ist beim Übernehmen unbedingt zu vermeiden — sie ist in der Recherche bereits einmal passiert
- Andreas Heinzel, Geschäftsführer der WISAG Gebäudereinigung Holding GmbH & Co. KG (wörtlich): „Reinigungsroboter gehören für uns längst zum Alltag. Entscheidend ist, dass die Technik im Betrieb funktioniert und unsere Teams spürbar unterstützt. Genau daran haben wir gemeinsam mit LionsBot gearbeitet.“
- Andreas Heinzel weiter (wörtlich): „Dass wir künftig mit 500 Robotern arbeiten, zeigt: Der Einsatz hat sich bewährt. Möglich ist das nur mit einer leistungsfähigen Servicestruktur, die wir parallel aufgebaut haben und weiter ausbauen werden.“ Der Aufbau der Servicestruktur ist damit eine Aussage des Geschäftsführers, keine unabhängige Redaktionsfeststellung.
- Modellabstammung laut Quelle: „Der R5 ist eine Weiterentwicklung des Scheuersaugroboters R3 Pro.“ Die Quelle sagt NICHT, dass die vorhandene Flotte aus R3 Pro besteht — der Zusatz „für verschiedene Einsatzzwecke“ spricht sogar gegen eine Einmodell-Flotte. Der Katalog führt das Vorgängermodell als „LionsBot R3 Scrub Pro“, die Quelle schreibt „R3 Pro“.
- Einsatzprofil laut Quelle: „Die Geräte übernehmen vor allem wiederkehrende Aufgaben wie die Nass- und Trockenreinigung großer Flächen. Ihre Stärken zeigen sie insbesondere in großen, stark frequentierten Immobilien wie Einkaufszentren, Flughäfen und Bürogebäuden.“ Das ist eine Beispielliste, keine abschließende Aufzählung.
- Geplant, aber nicht in Betrieb: „Ein Beispiel dafür sind IoT-Buttons, mit denen Nutzer zusätzliche Reinigungen bei Bedarf direkt auslösen können.“
- Geltungsbereich ist Deutschland (WISAG Gebäudereinigung Holding GmbH & Co. KG). Die Quelle sagt nichts über Österreich oder die Schweiz — der Fall darf nicht als DACH-Flotte ausgewiesen werden.
Einordnung: Nach Dr. Sasse (rund 800 Roboter, siehe sasse-halbleiterwerk-kaernten-nexaro-flotte) der zweitgrößte publizierte Robotikbestand eines deutschsprachigen Gebäudedienstleisters und der einzige mit einer datierten Beschaffungsplanung. „Größte DACH-Flotte“ ist damit ausdrücklich NICHT haltbar. Was der Fall NICHT zeigt: Es ist kein Objektfall — kein einziges Kundenobjekt wird benannt, es gibt keine Fläche, keine Flächenleistung, keine Stundenersparnis, keine Amortisation und keinen Preis. Die 150 sind Kunden, nicht Geräte. Die 300 R5 und die über 500 sind Absichtserklärungen für Ende 2026, kein belegter Ist-Bestand; wandern diese Zahlen in eine Marktgrafik, müssen Ist und Ankündigung visuell getrennt bleiben, sonst entsteht ein Wachstumsbild aus Absichtserklärungen. Katalogverknüpfung ist ausgeschlossen: robots.json führt nur lionsbot-r3-scrub-pro, ein R5 ist nicht katalogisiert — die Ankündigung darf nicht still an das Vorgängergerät gehängt werden. Quelle ist der WISAG-Newsroom, also Eigendarstellung ohne unabhängige Verifikation.
Quellen (1)
- BetreiberberichtPressemitteilung im WISAG-Newsroom vom 01.06.2026 „Flotte wächst bis Jahresende auf 500 Reinigungsroboter“: bei rund 150 Kunden sind bereits Reinigungsroboter im Einsatz, bis Ende 2026 kommen 300 weitere Geräte vom Typ LionsBot R5 hinzu, damit wächst die Flotte auf über 500 Reinigungsroboter für verschiedene Einsatzzwecke; der R5 ist eine Weiterentwicklung des Scheuersaugroboters R3 Pro; Einsatz vor allem in großen, stark frequentierten Immobilien wie Einkaufszentren, Flughäfen und Bürogebäuden; parallel aufgebaute Servicestruktur und geplante IoT-Buttons; Zitate Andreas Heinzel. Keine Fläche, keine Leistung, kein Preis, kein benanntes Kundenobjekt — https://www.wisag.de/newsroom/artikelliste/artikel/flotte-waechst-bis-jahresende-auf-500-reinigungsroboter/
Cincinnati/Northern Kentucky International Airport (CVG), Reinigung durch ein 120-koepfiges Housekeeping-Team aus eigenen und Fremdkraeften · Cincinnati/Northern Kentucky International Airport (CVG)
EndkundeAvidbots Neo (erste Generation) (Avidbots) · Flughafen · Hebron, Kentucky (US) · Inbetriebnahme 13.11.2019, Kennzahlen aus dem ersten Einsatzjahr (2019-2020); Fortbetrieb nach 2021 nicht belegt
- gereinigte Flaeche
- 18.581 m²/Woche
- Publiziert als 200.000 sq ft pro Woche im Pilotbetrieb ab November 2019 (The Robot Report, 07.04.2020); Umrechnung in m² durch RoboHub
- gereinigte Flaeche
- 464.515 m² (kumuliert im ersten Einsatzjahr)
- Publiziert als 'over 5 million square feet' im Jahr nach der Inbetriebnahme, Quelle Airport Improvement Magazine Jan/Feb 2021; Umrechnung in m² durch RoboHub. Zeitraum faellt teilweise in die COVID-bedingt reduzierte Flugbetriebsphase
- Betriebsstunden
- 6 h je Akkuladung
- The Robot Report beschreibt dies als tatsaechlichen laufenden Betrieb bei CVG ('Neo is currently cleaning for six hours at a time, which is the maximum time it can run on one charge'); Angabe beruht auf Aussagen von CVG/Avidbots im Artikel, keine unabhaengige Messung
- Amortisationszeit
- 12 Monate (Untergrenze der Angabe 12-18 Monate)
- Anbieterprojektion von Avidbots bei 8 Stunden taeglichem Betrieb, verbunden mit einem annualisierten Wert von 30.000 USD je Neo - Projektion, keine gemessene Ist-Amortisation
- Candace McGraw, CEO von CVG: 'At CVG, we aim to embrace what's next in all that we do. [...] In the challenging and uncertain times we find ourselves, making sure our facilities are safe and clean is our top priority, so Neo has been a great asset to our team to ensure a high standard of cleanliness is met.'
- Brian Cobb, Chief Innovation Officer CVG, zum Datennutzen: 'If it can be measured, it can be improved.'
- Brian Cobb zur Kaufentscheidung: 'What really sold us on this particular unit was the phenomenal dashboarding that comes along with it.'
- Brian Cobb ueber den ersten Eindruck des Neo: 'Here I was seeing another scrubber that was really the same base size and specs. I was surprised to see the number of them at work and the consumer interaction. I was intrigued from the get-go.'
- Faizan Sheikh, CEO und Mitgruender von Avidbots: 'Neo works 24x7 to keep CVG's facilities spic and span.'
Einordnung: Einer der wenigen Flughafenfaelle, bei dem die Flaechenzahl aus unabhaengiger Fachpresse (The Robot Report) stammt und nicht nur aus einer Herstellerbroschuere - das macht die 200.000 sq ft pro Woche zum belastbarsten Wert dieses Falls. Allerdings beruht auch dieser Artikel erkennbar auf Angaben von CVG und Avidbots (Zitate beider CEOs, Firmensprecher), nicht auf eigener Messung. Alles Weitere (5 Mio. sq ft im Jahr, 30.000 USD annualisierter Wert, 12-18 Monate Amortisation) kommt von Avidbots beziehungsweise aus einem Branchenmagazin-Beitrag und ist Werbekontext; die Amortisationsangabe ist eine Projektion, kein Nachweis. Beschrieben wird nur eine einzelne Neo-Einheit; weitere Einheiten waren laut Avidbots lediglich geplant. Der Fall zeigt nicht, wie viel Personalzeit tatsaechlich eingespart wurde - dazu gibt es in keiner Quelle eine Zahl. Uebertragbarkeit auf DACH: mittel; grosse, weitgehend hindernisfreie Terminalflaechen sind mit deutschen Flughaefen vergleichbar, das erste Einsatzjahr fiel aber in die Pandemie mit stark reduziertem Passagieraufkommen (CVG: ueber 9,1 Mio. Passagiere 2019) und damit untypisch guten Fahrbedingungen.
Quellen (3)
- FachpresseCVG als erster US-Flughafen mit Avidbots Neo, Pilot ab November 2019, im Schnitt 200.000 sq ft Bodenflaeche pro Woche gereinigt, Neo durchgehend im Singular beschrieben (keine explizite Stueckzahl genannt), sechs Stunden Reinigung am Stueck als Maximum je Akkuladung — https://www.therobotreport.com/cvg-first-us-airport-avidbots-neo-robot/
- Herstellermeldung (Werbekontext)Ueber 5 Mio. sq ft im ersten Einsatzjahr gereinigt; Verweis auf Airport Improvement Magazine Jan/Feb 2021 — https://avidbots.com/news/avidbots-news-airport-improvement-magazine-highlights-the-benefits-of-neo/
- Herstellermeldung (Werbekontext)Erstinbetriebnahme 13.11.2019, 120-koepfiges Housekeeping-Team, Anbieterprojektion 30.000 USD annualisierter Wert je Neo bei 8 h/Tag und 12-18 Monate Amortisation — https://avidbots.com/resources/customer-stories/cvg-airport-embraces-smart-robotic-floor-scrubbers-to-manage-growth/
Insider Facility Services (Reinigungsdienstleister am Flughafen TORP Sandefjord) · TORP Sandefjord Airport
GebäudereinigerNilfisk Liberty SC50 (Nilfisk) · Flughafen · 27.000 m² · Sandefjord (NO) · seit 2019 (Investitionsentscheidung fuer Reinigungsroboter Anfang 2019; zunaechst zwei Geraete eines Wettbewerbers, nach Problemen und Zusatzkosten Wechsel auf einen Liberty SC50)
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- gereinigte Flaeche
- 3.000 m²/Tag (Untergrenze der Angabe 3.000-4.000 m²)
- Publizierte Tagesleistung des einen Liberty SC50 ('Currently, the machine cleans 3,000-4,000 m2 every day'); die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt laut Quelle die Schichtabdeckung des 21-koepfigen Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters
- gereinigte Flaeche
- 4.000 m²/Tag (Obergrenze der Angabe 3.000-4.000 m²)
- Publizierte Tagesleistung des einen Liberty SC50 ('Currently, the machine cleans 3,000-4,000 m2 every day'); die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt laut Quelle die Schichtabdeckung des 21-koepfigen Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters
- Personalstunden-Verlagerung
- 3 h/Tag
- Der Roboter spart nach Angabe der Contract Managerin zwei Reinigungskraeften je rund 1,5 Stunden pro Tag; Reinigungsteam insgesamt 21 Personen in drei ueberlappenden Schichten
- Einsparung
- 27.000 EUR/Jahr (Quelle: 'roughly €27,000 a year')
- Aus den 3 eingesparten Stunden pro Tag abgeleitet, kalkuliert mit einem als Obergrenze formulierten Stundensatz ('net hourly cost of cleaning labour can be as high as €25 per hour') - Bestfall-Rechnung des Herstellers, nicht extern geprueft
- Flottengroesse
- 1 Roboter
- Ein Liberty SC50 deckt 70-75 % der oeffentlichen Bodenflaeche des Flughafens ab, unter anderem Check-in- und Ankunftsbereich
- Henrika Puksmiene, Operational Contract Manager: 'The machine saves two cleaners about 1.5 hours each every day.'
- Henrika Puksmiene ueber die Autonomie im laufenden Betrieb: 'We can confidently forget about the machine and carry on with other tasks.'
- Henrika Puksmiene zur Anschaffung: 'Even though the Nilfisk product was more expensive up front, we don't have to pay someone else to do the mapping for us afterward.' - laut Artikel bringt das eigenstaendige Programmieren neuer Reinigungspfade Unabhaengigkeit und spart Geld.
Einordnung: Der methodisch sauberste Fall dieser Sammlung: ein einzelner Roboter, ein klar benanntes Objekt mit bekannter Flaeche (27.000 m²), eine explizite Tagesleistung und eine nachvollziehbar hergeleitete Stundeneinsparung inklusive offengelegtem Stundensatz. Zwei Einschraenkungen: Der Stundensatz ist in der Quelle als Obergrenze formuliert ('can be as high as €25 per hour'), die rund 27.000 EUR pro Jahr sind also eine Bestfall-Rechnung des Herstellers; und die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt die Schichten des Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters. Genau wegen der offenen Herleitung ist der Fall auch der ernuechterndste - drei eingesparte Personalstunden pro Tag bei 3.000-4.000 m² Tagesleistung ist ein realistischer, nicht spektakulaerer Wert und liegt weit unter dem, was Prospektangaben zur Flaechenleistung nahelegen. Es handelt sich um eine Nilfisk-Fallstudie, also Werbekontext, und zugleich um eine Wechsel-Erzaehlung zugunsten von Nilfisk: Zuvor waren zwei Geraete eines Wettbewerbers wegen 'numerous issues and unexpected extra charges' gescheitert - das belegt auch das Auswahlrisiko bei Reinigungsrobotern. Einzelfall ab 2019 mit einem Geraet. Uebertragbarkeit auf DACH: hoch - europaeisches Objekt, aehnliche Personalkostenstruktur (norwegische Loehne liegen allerdings ueber deutschen, die 27.000 EUR waeren in Deutschland entsprechend niedriger), vergleichbare Flughafen-Bodenbelaege und Betriebszeiten.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)27.000 m² Bodenflaeche, 21-koepfiges Reinigungsteam in drei ueberlappenden Schichten von 5 Uhr bis Mitternacht; ein Liberty SC50 reinigt taeglich 3.000-4.000 m² beziehungsweise 70-75 % der oeffentlichen Bodenflaeche inklusive Check-in- und Ankunftsbereich, spart zwei Reinigungskraeften je 1,5 Stunden taeglich, das entspricht rund 27.000 EUR pro Jahr bei bis zu 25 EUR Netto-Stundenkosten; zuvor zwei Wettbewerbsgeraete wegen Problemen und Zusatzkosten ersetzt — https://nilfisk.com/global/case-studies/nilfisk-robotic-scrubber-saves-3-hours-every-day
Mitie (Reinigungsdienstleister am Flughafen London Heathrow); Beschaffung ueber den UK-Distributor ICE · London Heathrow Airport
FM-DienstleisterGausium Scrubber 50 und Scrubber 75 (Mischflotte) (Gausium) · Flughafen · London (GB) · seit Oktober 2022
- Flottengroesse
- 34 Roboter
- 25x Scrubber 50 und 9x Scrubber 75 plus 18 Ladedocks, Einsatz in Check-in-Bereichen und Airside-Zonen mehrerer Terminals
- Personalstunden-Verlagerung
- 1.760 h/Jahr
- Von Gausium ausgewiesene jaehrlich zurueckgewonnene Arbeitsstunden, im Text auf die Automatisierung des Wassermanagements (Tank leeren/befuellen) bezogen; Berechnungsweg wird nicht offengelegt
- Einsparung
- 124.174,99 GBP (Netto ueber 5 Jahre)
- Von Gausium angegebene Nettoeinsparung ueber einen Fuenfjahreszeitraum; Kostenbasis und Vergleichsszenario werden nicht offengelegt
- Einsparung
- 64 % ROI (ueber 5 Jahre)
- Von Gausium angegebener Return on Investment ueber denselben Fuenfjahreszeitraum
- Einsparung
- 340.704 Liter Wasser/Jahr
- Von Gausium angegebene jaehrliche Wassereinsparung allein in Terminal 5, begruendet mit einer Wasserrueckgewinnung von bis zu 80 Prozent
- Glen Moss, Head of Innovation bei Mitie: 'The floors now shine like Dubai Airport - brilliant! This solution is a game-changer.'
- Julie Kitchener, Chief Marketing & Communications Officer bei ICE (UK-Distributor): Die Gausium-Roboter haetten den Personalmangel adressiert, das Gausium-Team habe massgeschneiderte Anpassungen fuer Heathrow geliefert.
- Mitie-Pressemitteilung vom August 2025 (mit Zitat von Heather Downes, Head of Innovation and Production Development bei Mitie): Mitie betreibt an Heathrow 32 Cobots, nach eigener Angabe die groesste Cobot-Flotte Grossbritanniens, unterstuetzend fuer rund 850 Reinigungskraefte.
- Theo Baldwin-Evans, Soft Services and Hygiene Manager bei Heathrow: 'Working closely with our partners, Heathrow is proud to deliver innovative solutions.'
Einordnung: Nach Betreiberangabe groesste Cobot-Flotte Grossbritanniens und damit einer der groessten oeffentlich dokumentierten Roboter-Reinigungseinsaetze an einem europaeischen Flughafen sowie der einzige Fall dieser Liste, in dem ein FM-Dienstleister und der Hersteller unabhaengig voneinander publiziert haben. Die Zahlen stammen jedoch komplett aus der Gausium-Fallstudie, also aus Werbekontext: Gausium nennt an einer Stelle 1.760 zurueckgewonnene Stunden pro Jahr und an anderer Stelle 'rund 10.000 Stunden pro Terminal jaehrlich' - beide Angaben werden mit derselben Begruendung (automatisiertes Wassermanagement) gefuehrt und sind in dieser Kombination nicht plausibel; die 10.000-Stunden-Angabe ist deshalb hier bewusst nicht als Kennzahl gefuehrt. Die Mitie-Mitteilung vom August 2025 nennt 32 Cobots und 4.800 m² Reinigungsleistung pro Cobot und Tag, benennt aber keinen Hersteller und umfasst zusaetzlich UVD-Desinfektionsroboter - diese Flaechenzahl darf daher nicht Gausium zugerechnet werden. Uebertragbarkeit auf DACH: hoch, weil europaeisches Grossobjekt mit Nachtreinigung und Tarifpersonal, aber britische Lohnkosten und Flughafenbetrieb rund um die Uhr sind mit einem deutschen Verwaltungs- oder Handelsobjekt nicht vergleichbar.
Quellen (2)
- Herstellermeldung (Werbekontext)34 Roboter (25x Scrubber 50, 9x Scrubber 75) und 18 Ladedocks seit Oktober 2022; 1.760 Personalstunden/Jahr, 124.174,99 GBP Nettoeinsparung und 64 % ROI ueber 5 Jahre; 340.704 Liter Wasser und 1.441,44 kW Energie pro Jahr — https://gausium.com/case/driving-124174-99-in-savings-and-64-roi-heathrow-airports-success-with-gausiums-autonomous-cleaning-solutions/
- BetreiberberichtMitie bestaetigt zum 20.08.2025 eine Flotte von 32 Cobots an Heathrow (nach eigener Angabe groesste Cobot-Flotte Grossbritanniens), 850 unterstuetzte Reinigungskraefte, 4.800 m² pro Cobot und Tag, max. 3 Stunden Laufzeit je Ladung - ohne Herstellernennung — https://www.mitie.com/insights-news/news/mitie-unveils-uks-largest-fleet-of-autonomous-cobots-at-heathrow/