Wackler Service Group mit Tochterunternehmen RoboPlanet, im Auftrag des Kreises Bergstraße (Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft) · Karl-Kübel-Schule (KKS), Bensheim
GebäudereinigerPudu CC1 (zwei Geräte; eines mit Dockingstation in den Fluren, eines in der Sporthalle, die mangels Wasseranschluss keine Dockingstation erlaubte — dort manuelle Wartung durch eine Reinigungskraft) (Pudu Robotics) · Berufliches Schulzentrum (Flure und Sporthalle) · Bensheim (DE) · Kooperationsvereinbarung 17.10.2024 (Datum laut Bildunterschrift; Fließtext: Oktober 2024), sechsmonatige Testphase bis Ende März 2025; seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert (Bericht rationell reinigen, September 2025)
- gereinigte Fläche
- 700 m²/Tag
- Tägliche Reinigungsfläche des Flur-Roboters im Testzeitraum; Wortlaut: „reinigte im Testzeitraum die Flure der Schule mit einer täglichen Reinigungsfläche von 700 Quadratmetern“
- Betriebsstunden
- 1,8 h/Tag
- Reinigungszeit des Flur-Roboters für die 700 m²; Wortlaut: „einer Reinigungszeit von 1,8 Stunden“. Daraus errechnet sich eine Ist-Flächenleistung von rund 389 m²/h – diese Division ist eine eigene Ableitung, nicht publiziert
- gereinigte Fläche
- 1.200 m²/Tag
- Tägliche Reinigungsfläche des zweiten Roboters in der Sporthalle; Wortlaut: „säuberte dort täglich eine Fläche von 1.200 Quadratmetern in eineinhalb Stunden“
- Betriebsstunden
- 1,5 h/Tag
- Reinigungszeit des Sporthallen-Roboters für die 1.200 m²; entspricht überschlägig 800 m²/h (eigene Ableitung, nicht publiziert) – gut das Doppelte des Flurwerts von rund 389 m²/h. Der Artikel selbst zieht dieses Fazit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik“ und nennt die Turnhalle explizit als effizienteres Einsatzfeld
- Energieverbrauch
- 0,5 kWh/Tag
- Durchschnittlicher täglicher Energieverbrauch – laut Bericht identisch für beide Geräte (Flure wie Sporthalle)
- Flottengröße
- 2 Roboter
- Zwei Pudu CC1 während der sechsmonatigen Testphase installiert; Herstellerangabe zur Flächenleistung laut Bericht 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu 9 h Akkulaufzeit – die gemessenen Ist-Werte liegen darunter
- Fazit des Berichts zur Wirtschaftlichkeit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik.“ Ergänzend: „Darüber hinaus kann eine konsequente Nutzung von Gebäudeautomatisierung die Grundfläche für die Reinigung erhöhen.“
- Laut Bericht eignen sich die Roboter „für die Reinigung offener Flächen wie Aulen, langen Fluren und öffentlich zugänglichen Bereichen in der Schule ideal“; da sie „Ecken und einen schmalen Rand vor den Wänden nicht vollständig erreichen können“, ist dort manuelle Nacharbeit erforderlich.
- Zur Akzeptanz im Team: Während jüngere Kolleginnen und Kollegen laut Bericht von Anfang an begeistert waren, äußerten einige ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst Bedenken, dass ihnen Aufgaben entzogen würden — „durch Schulung und Erfahrung konnten diese Berührungsängste jedoch abgebaut werden“.
- Zu den Hürden: Der zunächst mangelnde Netzwerkempfang im Schulgebäude wurde über die Einrichtung eines eigenen Netzwerks gelöst; die Türen in den Fluren konnten die Roboter nicht eigenständig öffnen und waren auf Personal angewiesen. Laut Bericht sind die Roboter für eine IoT-Anbindung an Türen und Aufzüge ausgestattet, die Anbindungsmöglichkeiten variieren aber je nach Aufzugmodell und -hersteller.
- Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten laut Bildunterschrift am 17. Oktober 2024 Landrat Christian Engelhardt (Kreis Bergstraße) und André Pflüger (Geschäftsführer der Wackler Service Group), gemeinsam mit Simon Menden, kaufmännischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft.
Einordnung: Methodisch einer der aufschlussreichsten Schulfälle: zwei baugleiche Pudu CC1, dasselbe Gebäude, zwei sehr unterschiedliche Flächentypen — und für beide sind Fläche UND Zeit publiziert. Daraus lässt sich ein direkter Ist-Vergleich rechnen: rund 389 m²/h in den Fluren gegenüber rund 800 m²/h in der Sporthalle (beides eigene Ableitungen, nicht publiziert). Beide Werte liegen unter oder allenfalls am unteren Rand der im selben Bericht genannten Herstellerangabe von 700 bis maximal 1.000 m²/h — eine der wenigen Gelegenheiten, Katalogwert und Realwert im selben Dokument nebeneinanderzulegen. Ungewöhnlich offen dokumentiert sind die Hürden: mangelnder WLAN-Empfang im Schulgebäude, nicht eigenständig öffenbare Türen, fehlende Aufzugsanbindung, manuelle Nacharbeit an Ecken und Randstreifen sowie anfängliche Bedenken älterer Reinigungskräfte. Was der Fall NICHT zeigt: Der Artikel erschien zwar redaktionell in rationell reinigen 09/2025, ist aber mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ gekennzeichnet und wird vom Dienstleister selbst als PDF verbreitet — die Zahlen sind Angaben der Projektbeteiligten, keine unabhängige Messung. Kosten, Amortisation und jede Personalstundenbilanz fehlen, ebenso die Gesamtfläche des Schulgebäudes. Und der Sporthallen-Roboter lief mangels Wasseranschluss ohne Dockingstation: Seine Wartung übernahm eine Reinigungskraft manuell, die 1.200 m² sind also kein vollautonomer Betrieb.
Quellen (1)
- FachpressePilotprojekt des Kreises Bergstraße mit Wackler/RoboPlanet an der Karl-Kübel-Schule Bensheim: zwei Pudu CC1, sechsmonatige Testphase ab Oktober 2024 (Kooperationsvereinbarung laut Bildunterschrift 17.10.2024) bis Ende März 2025, seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert; Flure 700 m²/Tag in 1,8 h, Sporthalle 1.200 m²/Tag in eineinhalb Stunden, je durchschnittlich 0,5 kWh/Tag; Herstellerangabe 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu neun Stunden Akkulaufzeit; dokumentierte Hürden bei WLAN, Türen, Aufzügen sowie Ecken und Randstreifen. Beitrag in rationell reinigen 09/2025 (S. 60–62), gekennzeichnet mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ und vom Dienstleister als PDF verbreitet — https://www.wackler-group.de/fileadmin/corporate/Downloads/rr_09_2025_Wackler.pdf
Mercure Hotel Bochum City (Event Hotels), General Manager André Wagner · Mercure Hotel Bochum City
EndkundePudu CC1 (mit Aufzugsanbindung) (Pudu Robotics (Integration und Betreuung durch Giobotics)) · Hotel · Bochum (DE) · Bericht vom 21.05.2025; Kooperation Event Hotels/Giobotics seit 2023 (dort als vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell gewachsen beschrieben), Einsatzbeginn des Reinigungsroboters im Hotel nicht datiert
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- Betriebsstunden
- 2,5 h/Tag (Untergrenze der Angabe 2,5–3 h)
- Tägliche Einsatzdauer des Pudu CC1 für das Staubsaugen der Hotelflure; Wortlaut: „etwa 2,5 bis 3 Stunden“
- Betriebsstunden
- 3 h/Tag (Obergrenze der Angabe 2,5–3 h)
- Obergrenze der täglichen Einsatzdauer für dieselbe Flurreinigung
- Etagenabdeckung
- 14 Etagen
- Der Roboter reinigt laut PR-Text „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“ die Flure – also ohne manuellen Etagenwechsel. Eine Flächenangabe in m² nennt keine der Quellen
- Flottengröße
- 900 Roboter (Giobotics-Gesamtbestand in Deutschland)
- Kontextzahl des Integrators; Wortlaut: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024“ – die 20 Mio. m² sind eine Jahresleistung 2024, keine kumulierte Angabe; beides bezieht sich NICHT auf das Hotel Bochum, sondern auf das Gesamtportfolio inklusive F&B- und Serviceroboter
- André Wagner, General Manager des Mercure Hotel Bochum City: „Unsere Teams können sich stärker auf persönlichen Service konzentrieren – monotone, körperlich belastende Aufgaben übernimmt die Technik.“
- Gerald Scheurmann-Kettner, CIO von Event Hotels: „Roboter sind keine Spielerei, sondern eine Antwort auf die großen Herausforderungen der Branche.“ Und: „Diese Technologie schafft Freiraum für echten, menschlichen Service.“
- Dennis Dehring, Geschäftsleiter von Giobotics: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024 zeigt sich: Serviceroboter sind ein echter Mehrwert.“ – eine Portfolioangabe des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg, nicht auf das Hotel bezogen.
- Die im Artikel wiedergegebenen Gästereaktionen („viele sehen den Roboter als Erlebnis und echten Mehrwert“) beziehen sich auf den Serviceroboter „Jeeves“, nicht auf den Reinigungsroboter Pudu CC1.
Einordnung: Der Fall belegt etwas, das in Reinigungsroboter-Projekten regelmäßig der Engpass ist und nur selten als funktionierender Ist-Zustand dokumentiert wird: eine Aufzugsanbindung. Der Roboter fährt laut Bericht über alle 14 Etagen selbständig, ohne dass jemand ihn zwischen den Stockwerken umsetzt — die verwertbare Bezugsgröße ist hier also Etagen pro Einsatz, nicht Quadratmeter pro Stunde. Was der Fall NICHT zeigt: Der Text ist erkennbar PR-getrieben; derselbe Wortlaut erscheint als Pressemitteilung auf mehreren Portalen und auf der Hotel-Website, und das Hotel wird darin als Schauplatz einer Präsentationsveranstaltung gezeigt, nicht als Pilotstandort. Es gibt keine einzige Quadratmeterangabe, keine Flächenleistung, keine Kosten, keine Personalstundenbilanz und kein Datum des Einsatzbeginns; die Ränder der Flure werden weiterhin manuell nachgearbeitet. Die über 900 aktiven Roboter und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmeter im Jahr 2024 sind Portfoliozahlen des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg — einschließlich F&B- und Servicerobotern — und dürfen dem Hotel nicht zugerechnet werden. Auch die begeisterten Gästezitate im Artikel gehören überwiegend zum Serviceroboter „Jeeves“ und nicht zum Reinigungsroboter.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)PR-Beitrag vom 21.05.2025 (wortgleich als Pressemitteilung auf weiteren Portalen und auf der Hotel-Website verbreitet): Pudu CC1 saugt im Mercure Hotel Bochum City die Flure mit einer „Betriebsdauer von etwa 2,5 bis 3 Stunden täglich“ und fährt „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“; Randbereiche werden manuell nachgearbeitet; Integrator Giobotics nennt „über 900 aktive Roboter in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigte Quadratmeter im Jahr 2024“ als Portfoliozahlen; Zitate André Wagner (General Manager), Gerald Scheurmann-Kettner (CIO Event Hotels) und Dennis Dehring (Giobotics) — https://gastgewerbe-magazin.de/kollege-roboter-hotel-zeigt-wie-automatisierung-den-hotelalltag-entlastet-52861
Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg · Klinikum Magdeburg
EndkundePudu CC1 (Scheuersaugroboter zum autonomen Scheuersaugen von Freiflächen über eine Etage; Modellnennung im Magdeburg-Abschnitt über das Betreiberzitat von Tobias Mertens und eine Bildunterschrift, nicht im Kennzahlen-Absatz; Integration durch Fenka Robotics) (Pudu Robotics (Systemintegrator: Fenka Robotics, Berlin)) · Krankenhaus / Klinikum · 1.888 m² · Magdeburg (DE) · Leistungsdaten aus November 2024; Fachbeitrag vom 06.01.2025
Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten
- gereinigte Fläche
- 47.899 m²/Monat
- Wortlaut: „Im November 2024 wurden vom installierten Reinigungsroboter auf einer Etage 47.899 Quadratmeter gereinigt.“ Bezieht sich auf genau eine Etage des Klinikums.
- Flächenleistung
- 700 m²/h
- Wortlaut: „Bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 Quadratmetern pro Stunde …“ – ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher Auslegungswert als gemessener Ist-Wert; 47.899 m² / 700 m²/h ≈ 68 h, die Stundenzahl ist somit rechnerisch aus dieser Annahme abgeleitet.
- Personalstunden-Verlagerung
- 68 h/Monat
- Wortlaut: „… konnten durch den Einsatz des Reinigungsroboters etwa 68 Stunden eingespart werden.“ Bezugsmonat November 2024, eine Etage.
- autonom reinigbare Fläche
- 1.888 m² (vorher 937 m²)
- Wortlaut: „Durch die IT-Integration mit den Brandschutztüren wurde die Fläche der autonomen Reinigung von 937 auf 1.888 Quadratmeter erhöht.“ Zwei motorisierte Brandschutztüren wurden mit IoT-Modulen nachgerüstet, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth. Faktisch eine Verdopplung der befahrbaren Fläche allein durch Gebäudetechnik-Integration.
- Tobias Mertens, Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg: „Durch den Pudu CC1 werden unsere Mitarbeitenden bei der großflächigen Reinigung entlastet und haben somit mehr Zeit für die Aufbereitung patientennaher Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.“
- Laut Bericht wurden zwei motorisierte Brandschutztüren mit IoT-Modulen nachgerüstet; die Kopplung an den Roboter erfolgt über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth.
- Autor des Fachbeitrags ist Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die im Artikel beschriebenen Objekte betreut.
Einordnung: Ein deutscher Krankenhausfall mit echten Monatswerten — und mit einer Kennzahl, die man sonst nirgends beziffert findet: Durch die IT-Anbindung von zwei motorisierten Brandschutztüren (IoT-Module, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth) verdoppelte sich die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m². Das belegt quantitativ, dass die Wirtschaftlichkeit eines Reinigungsroboters maßgeblich an der Gebäudeautomation hängt — an Türen und Aufzügen — und nicht allein an der Katalog-Flächenleistung. Was der Fall NICHT zeigt: Der Beitrag erschien zwar in der Fachzeitschrift rationell reinigen, Autor ist aber Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die beschriebenen Objekte betreut — Werbekontext trotz Fachpresse-Publikation. Die 700 m²/h sind ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher ein Auslegungswert als ein gemessener Ist-Wert; die 68 eingesparten Stunden ergeben sich rechnerisch aus 47.899 m² geteilt durch genau diese Annahme und sind damit keine unabhängig erhobene Personalstundenbilanz. Alle Werte beziehen sich auf genau eine Etage und auf den Monat November 2024; die 1.888 m² bezeichnen die autonom reinigbare Fläche dieser Etage, nicht die Gesamtfläche des Klinikums. Und der Kennzahlen-Absatz selbst nennt kein Modell — die Zuordnung zum Pudu CC1 stützt sich auf das Betreiberzitat im selben Abschnitt und eine Bildunterschrift.
Quellen (1)
- Herstellermeldung (Werbekontext)Fachbeitrag vom 06.01.2025 in rationell reinigen, verfasst von Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer des Systemintegrators Fenka Robotics: Im Klinikum Magdeburg reinigte der Roboter im November 2024 auf einer Etage 47.899 m²; bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 m²/h wurden dadurch etwa 68 Stunden eingespart; durch die IT-Integration von zwei mit IoT-Modulen nachgerüsteten Brandschutztüren (Bluetooth-Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung) stieg die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m²; Modell Pudu CC1 im Zitat von Tobias Mertens (Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg) und in einer Bildunterschrift genannt — https://www.rationell-reinigen.de/robotik-trifft-iot-vernetzte-technologien-im-einsatz-fuer-smarte-sauberkeit-290024/